Frauen wollen in eigener Halle wieder punkten
Für unsere Frauen steht am Samstag um 20 Uhr in der Mörburghalle die nächste wichtige Aufgabe in der 3. Liga an. Nach der 26:30 Niederlage im Auswärtsspiel beim TSV Haunstetten richtet sich der Blick nun auf das Heimspiel gegen den SV Allensbach. Mit 9:23 Punkten belegen wir aktuell Rang zehn, der Abstand im Tabellenkeller bleibt eng.
Die Enttäuschung nach der Partie in Haunstetten war spürbar. Nach einer 18:13 Führung zur Pause konnten wir die gute Ausgangsposition nicht über die Zeit bringen. Trainer Axel Schmidt berichtete von gedrückter Stimmung auf der Heimfahrt. Viel Zeit zur Aufarbeitung blieb jedoch nicht. Der Fokus liegt nun klar auf der nächsten Aufgabe. „So unzuversichtlich bin ich gar nicht“, ordnet Schmidt die Situation ein.
Grundlage für diesen vorsichtigen Optimismus ist vor allem unsere Heimstärke. In der Mörburghalle haben wir in dieser Saison mehrfach gezeigt, dass wir unabhängig vom Gegner auf Augenhöhe agieren können. Unsere Auftritte vor eigenem Publikum waren in der Regel stabil und engagiert. Genau daran wollen wir am Samstag anknüpfen.
Mit dem SV Allensbach kommt allerdings ein Gegner mit Selbstvertrauen nach Schutterwald. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge hat sich die Mannschaft mit einem deutlichen 36:23 Erfolg gegen die TSG Friesenheim zurückgemeldet. Auch das Hinspiel ist in Erinnerung geblieben, das wir deutlich mit 25:38 verloren haben. Für uns ist jedoch entscheidend, dass jede Partie bei null beginnt. „Und da haben wir gerade zu Hause immer eine Chance“, betont Schmidt.
In der Tabelle stehen wir trotz der Niederlage weiterhin auf einem Nichtabstiegsplatz. „Noch haben wir alles in der Hand“, sagt unser Trainer. Diese Ausgangslage soll Ansporn sein, in den verbleibenden Spielen konsequent zu punkten.
Personell bleibt die Situation angespannt. Nach den Ausfällen von Vivienne Quennet und Milena Muttach sind die Wechselmöglichkeiten eingeschränkt. „Ich muss immer auch taktieren, wen kann ich wo in der Abwehr hinstellen“, erklärt Schmidt. Phasenweise fehlte zuletzt die Konstanz über 60 Minuten. „Wenn es nicht läuft, geht der Kopf automatisch runter“, weiß der Trainer aus eigener Erfahrung. Gleichzeitig hebt er den Zusammenhalt im Team hervor. Läuft es, tragen viele Spielerinnen die Leistung mit.
Für das Heimspiel gegen Allensbach gilt es, an die starke erste Halbzeit aus Haunstetten anzuknüpfen und diese Leistung über die gesamte Spielzeit zu stabilisieren. Mit einer konzentrierten Vorstellung in eigener Halle wollen wir die nächsten wichtigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sichern.
Bild: ©Christoph Breithaupt
