Frauen des TuS Schutterwald II startenmit einem Kantersieg
28:8 im Duell der Handball-Landesliga gegen die in der zweiten Hälfte überforderte HSG Willstätt/Hanauerland.
Die Handballerinnen des TuS Schutterwald II sind unter ihrem neuen Trainer Timo Pollak mit einem überzeugenden 28:8 (9:4)-Heimsieg gegen die HSG Willstätt/Hanauerland in die Landesliga gestartet.
Zu Beginn taten sich die Schutterwälderinnen im Angriff noch schwer und ließen einige Chancen ungenutzt, darunter zwei Siebenmeter. Die Abwehr stand hingegen von Anfang an sehr sicher und machte es den Gästen schwer, zum Torerfolg zu kommen. Nach einem anfänglichen 0:2-Rückstand kämpfte sich der TuS zurück ins Spiel und übernahm zunehmend die Kontrolle. In der 23. Minute sah Caren Joner von der HSG Willstätt/Hanauerland die Rote Karte. Mit einem starken Schlussspurt in den letzten Minuten der ersten Halbzeit baute der TuS seine Führung auf 9:4 aus.
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gastgeberinnen deutlich effizienter im Angriff. Mit schnellen Toren und einer weiterhin starken Abwehrleistung gelang es ihnen, den Vorsprung kontinuierlich auszubauen. Die Gäste, bei denen viele Jugendliche auf dem Feld standen, fanden kaum noch Lösungen gegen die kompakte Schutterwälder Defensive und erzielten auch in der zweiten Halbzeit lediglich vier Treffer.
Ein weiterer wichtiger Faktor bei den Gastgeberinnen war Torhüterin Miriam Federau, die mit zahlreichen starken Paraden glänzte und maßgeblich zum deutlichen Erfolg beitrug.
Am Ende stand ein souveräner 28:8-Heimsieg für den TuS Schutterwald II, der durch den Rückzug der SFE Freiburg nun eine längere Pause hat und erst wieder am 18. Oktober im Einsatz sein wird.
Schutterwald II – Willstätt/Hanauerland 28:8 (9:4)
Schutterwald II: Federau (bis 48.), Kimmig (ab 48.); Zapf 7, Lehmann, Vetter, Blum, Isenmann, Ehret 4, Kovacs 1, Hansert, Ferber 1, di Latte 3, Tischler 2, Luick 3, Montano 7.
Willstätt/Hanauerland: Güner; Baldner 2/1, Christeleit, E. Joner 1, Lasch 2, Bühler, Stahl 1, Port, Skibba 1, C. Joner, Schwörer, Sasse 1, Quasmi, Kambou.
Quelle: bo.de
Autor: mis
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Hannes Doll sorgt für Happy End des TuS Schutterwald
Der Rechtsaußen des Handball-Oberligisten trifft mit dem Schlusspfiff zum 29:28-Erfolg bei Aufsteiger TSG Wiesloch. Zweiter Sieg im zweiten Spiel.
Der TuS Schutterwald hat auch sein zweites Saisonspiel in der Handball-Oberliga Baden-Württemberg gewonnen. Beim Aufsteiger TSG Wiesloch setzten sich die Ortenauer am Samstagabend nach einer wechselhaften Partie mit 29:28 (15:13) durch. Den Siegtreffer erzielte Hannes Doll mit der Schlusssirene.
Die 60 Minuten in der Wieslocher Stadionhalle glichen einer Achterbahnfahrt. Nach dem überzeugenden Auftaktsieg gegen die SG BBM Bietigheim II konnte der TuS diesmal nicht an die starke Leistung der Vorwoche anknüpfen. „Es war eine eher bescheidene Vorstellung“, stellte Schutterwalds Trainer Fabian Huck nach dem Spiel fest. „Bei einem Unentschieden hätten wir uns nicht beschweren müssen. Doch die zwei Punkte nehmen wir natürlich gerne mit.“
Faden verloren
Dabei begann die Begegnung zunächst ausgeglichen. Nach dem 3:3 (7.) verloren die Gäste jedoch den Zugriff auf das Spiel. Vor allem in der Defensive offenbarte der TuS Schwächen. „Obwohl die einen Kopf kleiner waren, sind unsere Spieler in der Abwehr auf zwölf Meter rausgerannt. Weil wir hinten nicht gut stehen, lief auch vorne nichts mehr. Da haben wir komplett den Faden verloren“, kritisierte Huck. Wiesloch nutzte die Unsicherheiten konsequent aus und zog auf 11:7 davon. Nach einer Auszeit seines Trainers stabilisierte sich Schutterwald zwar etwas, lag aber zwischenzeitlich sogar mit 8:13 (17.) zurück. In einer Auszeit wurde Huck etwas lauter. In der Folge wurde kompakter verteidigt, der eingewechselte Louis Welle hielt sein Tor sauber, Treffer um Treffer machten die Gäste wett und hatten zur Pause bei einer 15:13-Führung die Partie gedreht.
Dann folgte die starke Phase der Ortenauer. Die Abwehr stand kompakter, im Angriff wurden die Chancen besser genutzt. Tor um Tor arbeitete sich der TuS heran und drehte die Partie noch vor der Pause in eine 15:13-Führung.
Direkt nach dem Seitenwechsel sorgte Fabian Reith mit dem Treffer zum 16:13 für einen zwischenzeitlichen 8:0-Lauf der Gäste. Doch Wiesloch stellte um, agierte fortan mit vier Rückraumspielern und bereitete Schutterwald damit Probleme. Beim 19:18 (39.) gingen die Gastgeber erstmals seit der Anfangsphase wieder in Führung.
Erneut fand der TuS jedoch eine Antwort. Aus einem 21:22-Rückstand (44.) machte die Huck-Sieben eine 25:22-Führung und lag auch beim 27:24 sowie 28:25 (55.) noch relativ komfortabel vorne. Doch die Gastgeber gaben nicht auf und kämpften sich zurück. 20 Sekunden vor Schluss gelang Wiesloch tatsächlich noch der Ausgleich zum 28:28.
Im letzten Angriff setzte Schutterwald alles auf eine Karte. Mit zwei Kreisläufern wurde der Ball auf die rechte Seite gebracht. Dort behielt Hannes Doll die Nerven und traf zum umjubelten 29:28-Endstand.
Trotz des glücklichen Endes sah Huck noch reichlich Verbesserungsbedarf: „Leider hatten wir immer wieder Schwächephasen, das war ein Rückfall in die vergangene Saison. Ich verstehe nicht, dass wir uns immer wieder aus dem Konzept bringen lassen.“
Mit 4:0 Punkten ist der Saisonstart dennoch geglückt. Am Samstag empfängt der TuS Schutterwald nun um 19.30 Uhr in der Mörburghalle mit dem TV Knielingen den nächsten Aufsteiger und will den dritten Sieg einfahren.
Wiesloch – Schutterwald 28:29 (13:15)
Wiesloch: Bräunling, Gierse; Konstantinidis, Marischler 9/1, Danek 1, Sauer 3, Ebbecke 1, Rohr, Sauter 3, Stier 4, Haase 3, Winterfeld, Geisler 4, Schmitt.
Schutterwald: Weber (bis 15.), Welle (ab 16.) 1; Bergmann 2, Volk 1, Doll 4, Heppner 2, Meier, Heuberger 5/2, Seigel 2, Kofler, Schmidt 1, Salameh 3, Bonnemberger 3, Reith 5/1.
Disqualifikation: Schmitt (47:08) – Schmidt (53:06).
Quelle: bo.de
Autor: Michaela Quarti
Bild: ©Andreas Wenck
Kurpfalz Bären zu stark für die Frauen des TuS Schutterwald
Der Handball-Drittligist leistet sich gegen den amtierenden Staffelsieger aus Ketsch allerdings auch zu viele einfache Fehler. Die erste Niederlage der Saison fällt am Ende etwas zu deutlich aus. Drittes Heimspiel in Folge am Samstag gegen den TSV Wolfschlugen.
Am Ende erwiesen sich die Kurpfalz Bären der TSG Ketsch für die Handballerinnen des TuS Schutterwald als eine Nummer zu groß. Die Ortenauerinnen mussten sich am Sonntag vor heimischem Publikum mit 24:33 (12:15) geschlagen geben. Für den TuS war es die erste Niederlage im dritten Saisonspiel. Gegen den letztjährigen Staffelsieger, der trotz Meisterschaft auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga verzichtet hatte, ging diese auch in Ordnung. „Allerdings ist sie am Ende ein bisschen zu hoch ausgefallen. Ich hätte mir einen engeren Spielverlauf gewünscht“, sagte TuS-Trainer Axel Schmidt nach der Partie etwas enttäuscht.
Pech zu Beginn
Schon in der Anfangsphase lief das Spiel nicht zugunsten der Gastgeberinnen. Gleich dreimal schien der Ball nach einem Fehlwurf der Gäste bereits verloren, doch jedes Mal landete er wieder bei den Ketscherinnen, die ihre zweite Chance nutzten. So geriet Schutterwald früh mit 0:4 (4.) in Rückstand. Das nagte am Nervenkostüm des TuS, der zudem auf Katlyn Reymann (DHB-Lehrgang) und Marie Lipps (privat verhindert) verzichten musste.
Als die Gäste auf 10:4 (15.) davonzogen, deutete vieles auf eine klare Angelegenheit hin. Vor allem Rückraumspielerin Jule Haupt und Kreisläuferin Elena Fabritz bekamen die Schutterwälderinnen nur schwer in den Griff. Auf der anderen Seite gab es kaum ein Durchkommen gegen die Gäste-Abwehr, vor allem der Kreis war gut abgeschirmt. Dennoch kämpften sich die TuS-Spielerinnen wieder in die Partie zurück und verkürzten auf 11:12 (27.). Doch einige unglückliche Aktionen aufseiten der Gastgeberinnen kurz vor der Halbzeit ermöglichten Ketsch noch eine 15:12-Führung zur Pause.
Chance beim 15:16
Auch nach dem Seitenwechsel hielt Schutterwald zunächst den Anschluss. Franka Derr setzte sich mehrfach im Rückraum durch und brachte ihre Mannschaft beim 15:16 (34.) erneut bis auf einen Treffer heran. In dieser Phase bot sich die Chance, das Spiel weiter offen zu gestalten. Stattdessen leisteten sich die Gastgeberinnen mehrere technische Fehler und Fehlpässe, die Ketsch konsequent bestrafte. Binnen weniger Minuten wuchs der Rückstand auf 16:21 (44.) an. „Da hatten wir die Möglichkeit, dranzubleiben, und werfen die Bälle dann einfach weg“, ärgerte sich Schmidt.
Spätestens beim 17:24 (47.) war die Vorentscheidung gefallen. Zwar verkürzte Schutterwald noch einmal auf 20:24 (49.), doch die Kräfte schwanden zunehmend. Während sich die Gastgeberinnen jeden Treffer hart erarbeiten mussten, kamen die Gäste immer wieder zu einfachen Toren und setzten sich Schritt für Schritt weiter ab. Am Ende stand ein verdienter 33:24-Erfolg der Kurpfalz Bären in der Mörburghalle.
„Ketsch ist ohne Zweifel eine starke Mannschaft und nicht unser Gradmesser. Wir haben aber leider zu viele einfache Bälle weggeworfen. Das ist gegen so einen Gegner tödlich“, bilanzierte Schmidt, der mit seinem Team nun am Samstag (17.30 Uhr) im dritten Heimspiel in Folge den TSV Wolfschlugen erwartet.
Schutterwald – Kurpfalz Bären 24:33 (12:15)
Schutterwald: Schlund (bis 45.), Griese (ab 46.); Hodapp 1, Seigel 2, Kaufmann 10/4, Greiner, Ehret, Margull 3, Derr 5, Czok 1/1, Luick 2, Braun.
Ketsch: Moormann (n.e.), Wiethoff; Goudarzi 4/1, Teixeira da Silva 3, Soenmez 1, J. Haupt 8, L. Haupt, Hohmann 2, Marmodee 4, Schulz 1, Opitz, Fabritz 9, Engelhardt 1.
Schiedsrichter: Lars Salles/Dominik Salles (Beilstein/Karlsruhe) – Zuschauer: 250.
Zeitstrafen: 4 – 8 Minuten.
Quelle: bo.de
Autor: Michaela Quarti
Bild: ©Christoph Breithaupt
TuS Schutterwald will Heimsieg vergolden
Nach dem überzeugenden Auftaktsieg gegen die SG BBM Bietigheim peilt der Handball-Oberligist am Samstag bei Aufsteiger TSG Wiesloch den nächsten Schritt zu einem gelungenen Saisonstart an.
Mit viel Selbstvertrauen, aber auch Respekt fährt Handball-Oberligist TuS Schutterwald am Samstag (19 Uhr) zum Aufsteiger TSG Wiesloch. Nach dem überzeugenden 34:24-Erfolg gegen die SG BBM Bietigheim II wollen die Ortenauer auch die ersten Auswärtspunkte einfahren.
Dabei trifft die Mannschaft von Trainer Fabian Huck auf einen Gegner, der trotz seiner knappen 27:28-Auftaktniederlage beim letztjährigen Tabellenvierten Amicitia Viernheim aufhorchen ließ. Für Huck ist es aber noch schwierig, die wahre Stärke der Gastgeber einzuordnen. „Ich habe kurz ins Video geschaut. Das Spiel war jedenfalls definitiv hitziger als unseres, es war aber auch ein Derby“, sagt der TuS-Coach. „Es ist aber schwierig zu sagen, wie ich Wiesloch einschätzen soll.“
Immerhin hat der Schutterwälder Trainer einige Erkenntnisse gewonnen. „Sie spielen zwei verschiedene Abwehrsysteme und hatten im Angriff ein paar Abläufe, die sich wiederholt haben. Zumindest darauf können wir uns vorbereiten.“ Den Schwerpunkt legt Huck aber ohnehin auf die eigene Mannschaft: „Zum größten Teil werden wir bei uns ein paar Sachen angehen.“ Die Trainingswoche verlief allerdings nicht ganz reibungslos. „Am Dienstag haben einige beruflich gefehlt. So haben wir das Training eher individuell gestaltet“, berichtet Huck.
Trotz des deutlichen Erfolgs gegen Bietigheim sieht der Trainer noch reichlich Verbesserungspotenzial. „Vom Ergebnis war es sehr gut, aber an einigen Sachen werden wir noch arbeiten müssen“, betont er. Vor allem im Angriff gebe es noch Luft nach oben. „Wir haben noch verschiedene Kleingruppen-Themen für unterschiedliche Situationen, das haben wir gegen Bietigheim teils nicht so gut gespielt.“
Die Zielsetzung für die Partie in Wiesloch formuliert Huck klar. Der Auftaktsieg soll nicht verpuffen. „Wir wissen immer noch nicht, wo wir richtig stehen in dieser Liga. Wenn wir jetzt aber gleich wieder im ersten Auswärtsspiel eine Niederlage kassieren, war unser Heimsieg gegen Bietigheim so gut wie nichts wert“, sagt der Trainer. Für ihn gehört zu einem gelungenen Start mehr als nur ein Erfolg: „Das heißt für mich, dass man nicht nur das erste Spiel gewinnt, sondern danach auch das zweite und dritte.“
Quelle: bo.de
Autor: Michaela Quarti
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Die Frauen des TuS Schutterwald gehen auf Bärenjagd
Am Sonntag kommt mit den Frauen aus Ketsch der amtierende Staffelsieger der 3. Handball-Liga Süd in die Mörburghalle.
"Weitermachen" ist das Motto der noch ungeschlagenen Drittliga-Handballerinnen des TuS Schutterwald (3:1 Punkte) vor dem Heimspiel am Sonntag (16 Uhr) gegen die Kurpfalz Bären der TSG Ketsch (2:2). Weitermachen, wo das Team vergangenen Sonntag beim 29:24-Erfolg gegen den TSV Ismaning aufgehört hatte. Mit einer reifen Leistung in der zweiten Hälfte konnten die Gastgeberinnen an die starken Heimvorstellungen der vergangenen Saison direkt anknüpfen.
Mit der Kurpfalz Bären kommt allerdings ein Titelkandidat in die Mörburghalle. Die Gäste sind amtierender Staffelsieger, haben danach allerdings auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga verzichtet. Dass die Bären nun die Gejagten sind, steht für ihren Cheftrainer Sascha Kuhn außer Frage. „Wir müssen jetzt abgezockter und härter für jeden Punkt arbeiten. Leichter wird es auf keinem Fall!“, wird er auf der Vereinshomepage zitiert.
Das bekam seine Mannschaft bereits zum Auftakt mit der 30:36-Heimniederlage gegen die TSG Friesenheim zu spüren. "Auch deshalb kann ich sie schwer einschätzen", bekennt TuS-Coach Axel Schmidt. Allerdings: Zuletzt wurde das Auswärtsspiel bei der SG Schozach-Bottwartal klar mit 31:23 gewonnen. Neu bei den Gästen um die erfahrenen Rebecca Engelhardt (Linksaußen) und Jule Haupt (Rückraum) ist die groß gewachsene Linkshänderin Kyra Teixeira da Silva, die zuletzt vier Jahre für den SV Allensbach am Ball war.
Schutterwalds Trainer Axel Schmidt richtet den Blick dennoch vor allem auf die eigene Mannschaft. „Wir schauen auf uns und wenn wir ein ähnlich gutes Spiel wie vergangene Saison abliefern, klappt es vielleicht diesmal mit einem Sieg“, erinnert er an die knappe 26:27-Heimniederlage gegen Ketsch in der Vorsaison. Seine Spielerinnen könnten die „Bärenjagd“ ohne Druck angehen und in der besten Formation. "Und wenn wir dann noch einen besseren Start hinbekommen als gegen Ismaning, ist vielleicht eine Überraschung möglich", so Schmidt.
Quelle: bo.de
Autor: Michaela Quarti
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Abwehr der Schlüssel zum Erfolg beim TuS Schutterwald II
Der Handball-Verbandsligist setzt sich mir 26:25 nur knapp gegen Aufsteiger ASV Ottenhöfen durch.
Strich drunter, zwei Punkte geholt: Der TuS Schutterwald ist mit einem knappen 26:25 (15:12)-Heimsieg gegen Aufsteiger ASV Ottenhöfen in die Handball-Verbandsliga gestartet.
„Der Schlüssel war eine überragende Abwehr", lobte TuS-Trainer Dominik Minder nach der Partie. Tatsächlich erwischten die Schutterwälder einen guten Start und setzten sich nach 15 Minuten auf 8:4 ab. In der Folge schlichen sich jedoch zu viele Fehlwürfe ins Angriffsspiel ein, wodurch die Gäste zurück ins Spiel fanden (9:9).
„Im Angriff lief noch nicht alles rund“, räumte Minder ein. Dennoch gelang es dem TuS, sich bis zur Pause wieder Vorteile zu erarbeiten. Vor allem Kreisläufer Luca Haß überzeugte mit einer starken Vorstellung. Auch dank seiner Treffer ging Schutterwald mit einer 15:12-Führung in die Kabine.
In der zweiten Hälfte stellte ASV-Coach Michael Wagner, der überraschend den zurückgetretenen Manuel Schnurr wieder im Kader hatte, die Abwehr um und nahm beide Halbspieler des TuS in kurze Deckung. Schutterwald verlor zunehmend schwer, Lösungen zu finden. Aus einem 16:22 machte Ottenhöfen ein 22:22 (52.). Doch in den entscheidenden Momenten behielten die Schutterwälder die Nerven. Immer dann, wenn die Partie zu kippen drohte, fand der TuS die passende Antwort und rettete den knappen 26:25-Erfolg über die Zeit.
Über die gewonnenen Punkte dürfte sich Schutterwald freuen, doch bereits am kommenden Samstag beim TV Oberkirch wird sich die Mannschaft vor allem im Angriff steigern müssen.
Schutterwald II – Ottenhöfen 26:25 (15:12)
Schutterwald II: Herrmann (ab 46.), Sütterlin (bis 45.); Schulz 4/3, Heuberger 1, Osiander, Ehret 3, Adam 2, Haß 7, Fahner 2, Meffle 1, Behmann 2, Ernd 2, Ritter 1, Strosack 1.
Ottenhöfen: Horn; J. Schmälzle 4, B. Vierling, Schnurr 3, Blust 3, Bruder 4, Bohnert, Harter, Kimmig 5, Ph. Schmälzle 3, L. Vierling 1, Kern 2/2.
Quelle: bo.de
Autor: Michaela Quarti
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Bitteres Ende nach starkem Landesliga-Auftakt
Der erste Auftritt unserer Herren 3 in der Landesliga hätte beinahe direkt für Zählbares gesorgt. Gegen die SG Scutro zeigte der Aufsteiger über weite Strecken, dass er auch eine Spielklasse höher mithalten kann. Am Ende fehlten nur wenige Sekunden zum ersten Punktgewinn. Mit dem letzten Angriff entschied die SG die Partie noch mit 28:27 (13:14) für sich.
Dabei gingen unsere Herren 3 keineswegs vorsichtig in die neue Spielklasse. Die Mannschaft von Trainer Tim Jochheim fand gut in die Begegnung und bereitete dem Verbandsliga-Absteiger von Beginn an Probleme. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase gelang es dem TuS, sich zunehmend Vorteile zu erarbeiten. In der 23. Minute stand eine 12:8-Führung auf der Anzeigetafel.
Ein komfortables Polster wurde daraus allerdings nicht. Scutro blieb in Reichweite und verkürzte bis zum Seitenwechsel auf 13:14. So entwickelte sich genau die enge Begegnung, die unsere Mannschaft eigentlich über weite Strecken kontrolliert hatte, nach der Pause aber nicht vorzeitig für sich entscheiden konnte.
Auch im zweiten Durchgang hielten unsere Herren 3 dagegen. Beim 18:18 war die Partie wieder völlig offen, doch erneut gelang es dem TuS, sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Elf Minuten vor Schluss führten wir mit 23:20. Die Möglichkeit, sich entscheidend abzusetzen, blieb jedoch ungenutzt.
Damit war der Weg für eine umkämpfte Schlussphase bereitet. Scutro fand noch einmal zurück in die Partie und stellte beim 24:24 den Ausgleich her. Von diesem Zeitpunkt an konnte sich keine Mannschaft mehr entscheidend lösen. Auch drei Minuten vor dem Ende war beim Stand von 26:26 noch alles offen.
Die Entscheidung fiel schließlich auf die denkbar bitterste Art. Mit dem letzten Angriff erzielten die Gäste den Treffer zum 28:27 und nahmen beide Punkte mit. Nach einer Partie, in der unsere Herren 3 lange selbst die besseren Aussichten auf einen erfolgreichen Saisonstart hatten, blieb damit nur die knappe Niederlage.
Entsprechend gemischt fiel die Einordnung von Trainer Tim Jochheim aus. „Doch leider haben wir es nie geschafft, auf drei Tore wegzuziehen, und dann werden wir am Ende bitter bestraft“, sagte er. Gleichzeitig erkannte er an: „Die SG Scutro hat es am Ende clever angestellt.“
So schwer das Ergebnis unmittelbar nach dem Schlusspfiff wiegt, der Auftritt liefert auch eine wichtige Erkenntnis für die kommenden Wochen. Unsere Herren 3 haben in ihrem ersten Landesliga-Spiel gegen einen Verbandsliga-Absteiger gezeigt, dass sie sich in der neuen Spielklasse nicht verstecken müssen. Nun gilt es, auf dieser Leistung aufzubauen und sich in den kommenden Begegnungen auch mit den ersten Punkten zu belohnen.
TuS Schutterwald III: Ritter, Rohrbeck; Willem, Seigel, Schulz, Oehler 5, F. Herzog, Weißer 1, Fautz 5, Körkel 3/1, Lehmann 2, M. Herzog 3, Strosack 5, Isenmann, Meier 3.
Bild: ©Andreas Wenck / bo.de
TuS Schutterwald mit einem Auftakt nach Maß
Der Handball-Oberligist dreht nach der Pause auf und lässt der SG BBM Bietigheim II beim 34:24 keine Chance. Linksaußen Fabian Reith ist mit neun Treffern Mann des Spiels.
Die Sorge vor einem erneuten Fehlstart war durchaus spürbar. Nach den Erfahrungen der vergangenen Saison wollte Handball-Oberligist TuS Schutterwald zum Auftakt unbedingt ein Zeichen setzen. Und das gelang: Mit dem 34:24 (15:13)-Erfolg gegen die SG BBM Bietigheim II feierten die Gastgeber am Samstag vor 250 zufriedenen Zuschauern einen gelungenen Saisonstart.
Dabei tat sich der TuS zunächst schwer. Erst nach viereinhalb Minuten erlöste Linksaußen Fabian Reith die Zuschauer mit dem ersten Treffer der neuen Spielzeit. „Da war viel Nervosität dabei. Man hat den Druck gemerkt. Alles war ein bisschen gehemmt“, fand der neue Schutterwälder Trainer Fabian Huck nach dem Spiel.
Nach der frühen Führung schienen die Hausherren zunächst ihren Rhythmus gefunden zu haben. Doch die Gäste blieben dran, glichen das 2:4 schnell aus und gingen beim 8:7 (16.) erstmals selbst in Führung. „Sie haben ein bisschen mehr in die Zweikämpfe investiert“, beobachtete Huck.
Der TuS-Coach reagierte früh mit zahlreichen Wechseln. Sein Plan: Kräfte sparen, "um in der zweiten Hälfte die Intensität zu erhöhen". Die Maßnahme zahlte sich aus. Gegen Ende der ersten Hälfte erarbeitete sich Schutterwald wieder Vorteile. Ein Sinnbild dafür war Marc Schmidt, der kurz vor der Pause aufs Feld kam und mit zwei wichtigen Treffern die 15:13-Halbzeitführung sicherte.
Nach dem Seitenwechsel begann sich die größere Kaderbreite der Gastgeber immer deutlicher bemerkbar zu machen. Beim 20:16 (36.) lag der TuS erstmals mit vier Toren vorne. Zwar verkürzte der Bundesliga-Nachwuchs nach zwei Schutterwälder Fehlangriffen noch einmal auf 20:22, doch anschließend übernahmen die Hausherren endgültig das Kommando.
Innerhalb von 13 Minuten zog Schutterwald auf 30:21 davon. Immer wieder war es Fabian Reith, der über die linke Seite erfolgreich abschloss. Der Neuzugang von der HSG Willstätt/Hanauerland krönte eine starke Vorstellung mit neun Treffern. Auch Joffrey Bonnemberger, zweiter Neuzugang von der HSG Willstätt/Hanauerland, wusste zu überzeugen. „Er hat super Akzente gesetzt“, lobte Huck den erfahrenen Rückraumspieler.
Auf der Gegenseite fehlte es Bietigheim zunehmend an Durchschlagskraft. Besonders unglücklich agierte Jona Bader. Der talentierte Linkshänder aus dem Bundesligakader der SG BBM scheiterte mehrfach an Pfosten und Latte. „Siebenmal“, stöhnte der aus Schutterwald stammende Gäste-Trainer Christian Heuberger nach der Partie. „Macht er davon fünf rein, bleiben wir bis zum Ende im Spiel.“
Doch letztlich zeigte sich vor allem der Unterschied in der personellen Besetzung. Während Schutterwald immer wieder frische Kräfte bringen konnte, gingen den Gästen zunehmend die Optionen aus. „Es war uns klar, dass die irgendwann in der Abwehr anfangen zu pumpen. So hatte Bietigheim gegen Ende extrem viele Fehlwürfe“, analysierte Huck und zeigte sich nach dem klaren 34:24-Erfolg zufrieden. „Wir wissen zwar auch nach dem ersten Spieltag noch nicht, wo wir stehen. Doch so ein Sieg zum Auftakt tut der Mannschaft und den Fans nach dem schwierigen Beginn in der vergangenen Saison gut.“
Am Samstag um 19 Uhr gastiert der TuS nun bei Aufsteiger TSG Wiesloch, der sein Auftaktspiel beim TSV Amicitia Viernheim knapp mit 27:28 verlor.
Schutterwald – Bietigheim II 34:24 (15:13)
Schutterwald: Weber (52.), Welle (53.); Bergmann 2, Volk, Doll 1, Heppner 4, Meier 1, Heuberger 5/2, Seigel 1, Kofler 2, Schmidt 3, Salameh 2, Bonnemberger 4, Reith 9.
Bietigheim II: Reich (bis 50.), J. Weller (ab 51.); Bader 9/2, Haag 1, Schneider 1, Tontsch, Weber, Herter 5, Zoller 1, Tuka, F. Weller, Schmitt 1, Jeannel, Jander 4, Ilic 2.
Quelle: bo.de
Autor: Michaela Quarti
Bild: ©Andreas Wenck
Frauen des TuS Schutterwald legen 29:24-Sieg nach
Die Drittliga-Handballerinnen bezwingen den TSV Ismaning und bleiben nach zwei Spielen ungeschlagen.
Was nach einem nervösen Beginn aussah, endete für die Handballerinnen des TuS Schutterwald mit einem souveränen 29:24 (16:12)-Heimsieg gegen den TSV Ismaning und viel guter Stimmung beim traditionellen Freisekt nach dem ersten Heimauftritt der Saison.
Mit nun 3:1 Punkten aus den ersten beiden Spielen haben sich die „TuS-Ladys“ in der Spitzengruppe der 3. Liga Süd etabliert. Entsprechend zufrieden zeigte sich Trainer Axel Schmidt: „So kann es weitergehen.“ Denn eigentlich sei man der etablierten Mannschaft aus dem Raum München "von den Namen her deutlich unterlegen".
Vor rund 300 Zuschauern fanden die Gastgeberinnen zunächst aber nur schwer in die Partie. Beide Mannschaften gingen ein hohes Tempo, leisteten sich aber viele technische Fehler und Ballverluste. „In den ersten zehn Minuten war es extrem“, sagte Schmidt über die nervöse Anfangsphase.
Griese stark
Neue Impulse brachten die Einwechslung von Katlyn Reymann sowie wenig später von Torhüterin Lana Griese. Die Schlussfrau knüpfte nahtlos an ihre starke Leistung beim Auftakt in Göppingen an, hielt unter anderem zwei Siebenmetetr und gab ihrer Mannschaft den nötigen Rückhalt. Nach einem ausgeglichenen 12:12 setzte sich Schutterwald kurz vor der Pause erstmals deutlicher ab und erarbeitete sich eine wichtige 16:12-Führung.
Nach dem Seitenwechsel kontrollierte der TuS das Geschehen. Vor allem Nadine Czok übernahm Verantwortung und brachte ihre Erfahrung ein. Beim 21:14 betrug der Vorsprung erstmals sieben Tore. Gleichzeitig stand die Defensive der Ortenauerinnen ausgesprochen stabil. „Die war heute richtig stark“, lobte Schmidt.
Besonders zufrieden war der Trainer mit der Umsetzung seines Matchplans. „Wir wollten Jule Hultsch und Lara Klein ausschalten, das ist uns gelungen. Die Mannschaft hat die Vorgaben 60 Minuten super umgesetzt.“ Das gefährliche Ismaninger Duo kam gemeinsam nur auf drei Treffer.
Auch im Angriff passte nun vieles. Neele Luick etwa gelangen schöne Rückraumtore, auch die junge Laura Braun trug sich in die Torschützenliste ein.
Über die Zwischenstände von 24:17 (43.) und 27:21 (54.) steuerte der TuS Schutterwald einem ungefährdeten Erfolg entgegen. Der verdiente 29:24-Sieg sorgt früh in der Saison für das nötige Selbstvertrauen. "Schon der Punkt in Göppingen hat uns unheimlich viel gebracht", fand Schmidt rückblickend. Bereits am kommenden Sonntag empfangen die Schutterwälderinnen um 16 Uhr die Kurpfalz Bären aus Ketsch zum nächsten Heimspiel.
Schutterwald – Ismaning 29:24 (16:12)
Schutterwald: Schlund (bis 19.), Griese (ab 20.); Reymann 4, Hodapp, Seigel 2, Kaufmann 5/1, Greiner 1, Margull 5, Derr, Lipps 1, Czok 6, Luick 4, Braun 1.
Schiedsrichter: Czommer/Müller (Esslingen/Dettingen) – Zuschauer: 300.
Quelle: bo.de
Autor Michaela Quarti
Bild: ©Andreas Wenck
Aufsteiger TuS Schutterwald III gegen Absteiger SG Scutro
Handball-Landesliga: Das Gastgeberteam will sich gegen den Favoriten so teuer wie möglich verkaufen.
Neuland in der Landesliga betritt am Sonntag (15 Uhr) Aufsteiger TuS Schutterwald III im Heimspiel gegen die SG Scutro. "Wir sind bereit und wollen Spaß haben", kündigt Trainer Tim Jochheim an, wobei es schon den ersten Rückschlag zu verkraften gibt. Julian Seigel verletzte sich am Samstag im Testspiel in Freiburg am Fuß und wird erst mal längere Zeit ausfallen. "Ansonsten haben wir genügend Spieler", versichert Jochheim, der allzu hohe Erwartungen dämpft: "Wir haben mit Scutro, Hofweier und Ortenau Süd nicht das einfachste Programm." Zuversichtlich ist er für Sonntag dennoch: "Auch bei Scutro ist relativ vieles neu. Und wir werden alles geben, um zu zeigen, dass wir am Anfang nicht der einfachste Gegner sind."
Aus Gästesicht kommt es für den neuen Coach Gregor Roll darauf an, „schnell zu sehen, wo wir stehen“. Nach langer Vorbereitung und auch der einen oder anderen Blessur im Verlauf seien alle Beteiligten nun froh, starten zu können. „Wir wollen am Sonntag über eine konzentrierte Abwehrarbeit Stabilität erreichen, darüber in unsere Abläufe finden“, hat sich der Gästecoach vorgenommen. Dabei werde ebenso spannend zu sehen, wen Schutterwald aufs Feld schicken werde. „Das wird einer der spannenden Aspekte dieser Begegnung“, stellt Roll sachlich fest.
Quelle: bo.de
Autor: miqua/mue
Bild: ©Christoph Breithaupt










