Remis gegen Leonberg nach langer Führung
Wir haben im Heimspiel gegen den SV Leonberg Eltingen nach einer über weite Strecken ordentlichen Leistung ein 32:32 erreicht. Nach zwischenzeitlicher Zwei Tore Führung in der Schlussphase mussten wir am Ende sogar einem Rückstand hinterherlaufen, sicherten uns jedoch noch einen Punkt.
Wir starteten konzentriert in die Partie und setzten die Vorgaben klar um. Aus einer stabilen Abwehr heraus kamen wir früh ins Tempospiel und führten nach fünf Minuten mit 4:1. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieben wir die spielbestimmende Mannschaft. Im Angriff fanden wir Lösungen über den Rückraum und kamen immer wieder zu klaren Abschlüssen. Beim 19:16 durch Daniel Heppner lagen wir in der 28. Minute mit drei Treffern vorne.
In dieser Phase verpassten wir es jedoch, den Vorsprung weiter auszubauen. Zwei Würfe auf das verwaiste Gäste Tor fanden nicht ihr Ziel. Statt mit einer deutlich komfortableren Führung gingen wir mit einem 20:17 in die Pause. Angesichts der Spielanteile wäre mehr möglich gewesen.
Auch im zweiten Durchgang erwischten wir den besseren Start und erhöhten auf 23:19. In dieser Phase hätten wir den Vorsprung weiter ausbauen können, doch wir ließen gute Chancen liegen und verloren in der Defensive an Stabilität. Leonberg nutzte dies konsequent. In der 45. Minute erzielten die Gäste ihre erste Führung. „Da wollten wir zu viel und haben den Gegner leider ins Laufen gebracht. Gerade Oral und Salathe müssen wir einen Tick besser verteidigen“, ordnete Julian Seigel die Phase ein.
Hinzu kamen vergebene Strafwürfe. Kevin Heuberger scheiterte zweimal vom Punkt, später blieb auch ein weiterer Siebenmeter ungenutzt. Insgesamt fehlte uns in dieser Phase die Konsequenz im Abschluss. Leonberg gewann dadurch zunehmend an Sicherheit und ging in der Schlussphase mit 32:30 in Führung.
Wir blieben dennoch ruhig und hielten dagegen. Michael Herzog verkürzte in der 58. Minute, Florian Fahner erzielte kurz vor Schluss den Ausgleich zum 32:32. In den verbleibenden Sekunden hatten wir noch einmal den Ball, fanden jedoch keinen klaren Abschluss mehr.
„Zwei Punkte wären mir natürlich lieber gewesen, am Ende müssen wir aber mit einem zufrieden sein. Ich hatte uns schon als die bessere Mannschaft gesehen“, sagte Julian Seigel nach dem Spiel. Besonders die vergebenen Möglichkeiten wogen schwer: „Nehmen wir nur die zwei Bälle am leeren Tor vorbei und die drei vergebenen Strafwürfe, sind wir schon bei fünf Toren, die am Ende fehlen.“
Mit dem Punktgewinn bleiben wir bei 13:21 Punkten und verpassen es, in der Tabelle am direkten Konkurrenten vorbeizuziehen. Im anstehenden Derby beim TuS Altenheim wollen wir die positiven Phasen über 60 Minuten bestätigen und im Tabellenkeller den nächsten Schritt machen.
Bild: ©Christoph Breithaupt
