Spiele des TuS Schutterwald wurden verlegt

Obwohl in den BW-Handball-Oberligen am Wochenende die angesetzten Begegnungen noch ausge­tragen werden sollen, tritt der TuS Schutterwald mit Männer, Frauen und männlicher A-Jugend nicht mehr an.

Als der Vorstand von Handball Baden-Württemberg am Mittwochabend endlich tagte, war ihm die Entscheidung schon aus den Händen genommen. Die Politik hatte zuvor verkündet, den Amateursport ab Montag bis 30. November auszusetzen. Doch klein beigeben wollte man nicht: Die Begegnungen in den diversen Oberligen (BWOL) unter der Verantwortung von Handball Baden-Württembeg bleiben für dieses Wochenende angesetzt. Der TuS Schutterwald wird mit seinen Mannschaften allerdings nicht mehr antreten.

Einig mit dem Gegner
In den drei Landesverbänden war bereits am Dienstag beschlossen worden, den Spielbetrieb mit sofortiger Wirkung ruhen zu lassen. Für die Oberliga stand aber eine Entscheidung aus. Noch am frühen Mittwochabend herrschte beim Ortenauer Traditionsverein deshalb großes Rätselraten. „Wir haben von der Staffelleitung bisher keine Informationen erhalten. Aber wir werden auch nicht mehr abwarten, sondern selbst einen Verlegungsantrag stellen“, erklärte Felix Heuberger, der sportliche Leiter des TuS. Wenig später meldete sich dann der TSV Schmiden, bei dem die Schutterwälder am Samstag anzutreten hatten, mit der selben Bitte. Wenig überraschend – die „Pumas“ hatten schon vergangenes Wochenende auf ihr Spiel verzichtet.

Umfrage gestartet
Am späten Abend kam dann aber auch die Information des Staffelleiters: Die Spiele an diesem Wochenende bleiben angesetzt. Bereits in den vergangenen Tagen hatte sich Johannes Kern, Vorsitzender des Landesausschuss Spieltechnik, bei den Vereinen um ein Stimmungsbild bemüht. „Uns war es wichtig, die Meinung der Vereine zu kennen, bevor wir eine Entscheidung treffen“, sagte Kern und führte aus: „Der Spielbetrieb in der 4. Liga ist sicherlich anders zu bewerten, als in den Verbänden.“

Weniger Absagen in der Oberliga
So hätte die Oberliga bisher auch deutlich weniger Spielabsagen gehabt als die einzelnen Landesverbände, „obwohl wir auch in der BWOL die Regelung eingeführt hatten, dass Vereine Spiele absetzen können, wenn sie aus einem Landkreis kommen, der eine Sieben-Tageinzidenz über 50 pro 100 000 Einwohner haben oder gegen eine Mannschaft aus einem solchen Landkreis spielen muss“. Experten sehen den Grund für die geringe Zahl der Spielverlegungen aber eher in der Tatsache begründet, dass gerade die Männer-Oberliga mit 18 Mannschaften einen prallen Terminkalender bis 20 Juni 2021 hat und Nachholspiele im Grunde nur unter der Woche möglich sind.
Bekanntlich hätten vor Saisonbeginn viele Vereine auch für die Oberliga einen Modus mit einer zweigeteilten Staffel – wie in Südbaden – bevorzugt, um bei einer Unterbrechung mehr Spielraum zu haben.

Mehrheit für Fortführung des Spielbetriebs
Die Umfrage von Handball Baden-Württemberg habe im Übrigen ein klares Ergebnis gebracht. „Eine deutliche Mehrheit war dafür, den Spielbetrieb unter den bisherigen Bedingungen solange fortzuführen, bis die Politik keinen Spielbetrieb mehr zulässt“, erklärt Peter Knapp, Vorstandsvorsitzender von Handball Baden-Württemberg und Präsident des Badischen Handball-Verbandes.

Analog zur 3. Liga
Nun hat die Politik eine Entscheidung getroffen und unterbindet den Amateur- und Breitensport ab 2. November. „Die Mehrheit der Vereine war dafür den Spielbetrieb fortzusetzen. Daher haben wir analog der 3. Liga beschlossen, dass am kommenden Wochenende noch Spiele stattfinden können. Sollten Vereine nicht antreten wollen, können die Spiele weiterhin ohne Nachteile abgesetzt werden.“

TuS für Unterbrechung
Der TuS Schutterwald hat sich in der Umfrage indes für eine Unterbrechung der Spielsaison ausgesprochen. „Und zwar sowohl für unsere Männer und Frauen wie auch die männliche A- und B-Jugend, die alle in der Oberliga spielen“, erklärte TuS-Vorsitzender David Salameh.

Folgerichtig sind die Schutterwälder Mannschaften am Wochenende auch nicht mehr im Einsatz. Neben den Männern haben auch die Frauen­ die Verlegung ihrer Partie am Samstag beim SV Hohen­acker-Neustadt beantragt. „Die Mädels waren sich ziemlich schnell einig, dass sie nicht mehr spielen wollen“, berichtete Nicole Wolber, Abteilungsleiterin Frauen. Das Spiel der A-Jugend beim TSV Heiningen war schon Anfang der Woche abgesetzt worden, die männliche B-Jugend hatte spielfrei.

Modus offen
Wann der Spielbetrieb in der Oberliga wieder aufgenommen wird und vor allem, in welchem Modus, werden die Verantwortlichen nun klären und zeitnah darüber informieren, heißt es in der Pressemitteilung.

 

Quelle: handball-server.de
Geschrieben von Michaela Quarti
Bild: ©Christoph Breithaupt
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23:27 – TuS Schutterwald geht am Stock

Kurz vor Ende hatte Nico Baumann nur noch einen einsetzbaren Feldspieler auf der Bank – es zeigt das große Problem des TuS Schutterwald in diesen eh schon schwierigen Wochen. „Es hapert nicht nur spielerisch, sondern auch am Personal“, stellte der Coach des Oberligisten nach der 23:27 (11:14)-Heimniederlage im Südbaden-Derby gegen den TVS Baden-Baden nüchtern fest.

Nach vier Spielen rangiert der Vorjahresaufsteiger mit 1:7 Punkten auf dem drittletzten Rang. Baumann erinnert zwar dran, dass man gegen den Dritten, Fünften und Sechsten der vergangenen Saison gespielt hat („es gibt leichtere Auftaktprogramme“), doch die Möglichkeiten der Mannschaft sind derzeit personell arg limitiert.

Wöhrle-Ausfall schmerzt
Viel gravierender als befürchtet stellt sich der Langzeitausfall von Kreisläufer Rene Wöhrle (Kreuzbandriss) dar. Denn auch Pascal Fleig, der die Lücke schließen sollte, fehlt mit Knieproblemen. So wird Tim Heuberger am Kreis „geopfert“, weil er sich von allen Kandidaten noch am geschicktesten anstellt. Doch es gibt Spiele, da bleibt diese (Geheim-)Waffe stumpf. So wie am Samstag, als Heuberger am Kreis kalt gestellt war, im Rückraum aber dringend gebraucht worden wäre. Zumal nach 22 Minuten Matthias Langenbacher (Verdacht auf Kreuzbandriss) ausschied und nach 45 Minuten Julian Seigel die Rote Karte sah. Da war dann auch der Abwehrinnenblock gesprengt. Dass kurz vor Ende, als noch was möglich war, noch Johannes Silberer mit einem Krampf kurzzeitig aussetzen musste, passte ins Bild.

Zwei Trikots von Felix Zipf zerrissen
So reichte es gegen einen Gegner, der leidenschaftlich zu Werke ging und körperlich überlegen war, nicht. „Letztlich war unser Schlüssel zum Sieg die Verteidigung. Da waren wir heute richtig aggressiv und konnten ein gutes Umschaltspiel aufziehen“, freute sich Gäste-Coach Sandro Catak. Das bekam vor allem Felix Zipf zu spüren. Dem TuS-Linkshänder, auch erst nach einer Verletzung wieder zurückgekommen, wurden gleich zwei Trikots völlig zerrissen.
Catak hatte zudem ein Sonderlob für Torwart Manuel Schnurr parat, der erst vergangene Woche verpflichtet worden war und nach dem kurzfristigen Ausfall von Dominik Horn gleich gefordert war. „Er war überragend und hat uns heute unheimlich geholfen“, fand der TVS-Coach.

Gäste zur Pause 14:11 vorn
Schutterwald kam schwer ins Spiel, hatte dann beim 5:5 den ersten Ausgleich erzielt – zu mehr sollte es aber im gesamten Spiel nicht reichen. Die Gäste kontrollierten die Partie, machten die Tore, wenn sie nötig waren, auch wenn TuS-Torwart Tobias Moser den ein oder anderen Ball wegnahm. Zudem nutzte Baden-Baden kurz vor der Pause mehrere Unkonzentriertheiten von Schutterwald zur 14:11-Pausenführung.

Spätestens mit der Roten Karte gegen Seigel gingen den Gastgebern die personellen Alternativen aus. Das Spiel war auch zu sehr auf Christoph Baumann und Felix Zipf zugeschnitten. Der TVS Baden-Baden zog vorentscheidend auf 24:20 davon.

Fragezeichen hinter Partie in Schmiden
Am Samstag muss der TuS nun zum TSV Schmiden –  falls überhaupt noch gespielt wird. Die Mannen aus dem Stadtteil von Fellbach haben am Sonntag bereits auf die Partie gegen Birkenau verzichtet. Gleiches war beim TuS vor dem Spiel gegen Baden-Baden nicht wirklich ein Thema. „Der Verein hat der Mannschaft die Entscheidung freigestellt. Sie wollte spielen“, berichtete Nico Baumann, doch auch bei ihm wachsen die Zweifel und auch das Unbehagen angesichts der dynamischen Pandemie-Entwicklung. „Es fühlt sich komplett falsch an, was wir da machen“, sagte der TuS-Coach am Samstag. Erstmals mussten die Zuschauer das Spiel mit Mund-Nasen-Schutz verfolgen.

Vorrunden-Ende droht
Nicht ausgeschlossen ist, dass die Saison für zwei, drei Wochen erst mal unterbrochen wird. Dem TuS Schutterwald wird das aber personell wohl nicht weiterhelfen. Und wenn tatsächlich danach nur noch eine Vorrunde gespielt werden sollte – wie eine Spielplan-Alternative besagt, ist es punktemäßig schon fünf vor zwölf.

Schutterwald – Baden-Baden 23:27 (11:14)
Schutterwald: 
Moser (bis 47.), Herrmann (48.), Dold; T. Heuberger 1, Langenbacher, K. Heuberger, Seigel 2, Zipf 7, Baumann 6/2, Herzog 3, Harter 1, Oesterle, Silberer 3.
Baden-Baden: Schnurr: J. Henke, F. Henke, Wichmann, Seiter 2, Fritz 7/2, Völker, Mitzel 5, Schuster 9, Schlager 1, Koch, Jolibois, Strüwing, Geisler, Vollmer 3.
Schiedsrichter: Kolbach/Oestringer (St. Leon/Reilingen/Hora)
Disqualifikation: Seigel (Schutterwald/ 45:12) – Zeitstrafen: vier – zwölf Minuten

 

Quelle: handball-server.de
Geschrieben von Michaela Quarti
Bild: ©Christoph Breithaupt
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B-Jugend des TuS Schutterwald siegt deutlich

Mit 26:17 (11:8) fuhr die B-Jugend des TuS Schutterwald am Freitag beim Nachwuchs der HSG Konstanz einen überlegen Erfolg ein.

Die jungen Schutterwälder dominierten am Freitag die Oberligapartie am Bodensee, auch wenn sie sich erst in der zweiten Hälfte absetzen konnten. Entscheiden war der Lauf von einer 13:12-Führung (29.) bis zum 19:12 (37.).
Stand Samstag empfängt der TuS Schutterwald nun an diesem Sonntag um 15 Uhr mit der SG Pforzheim/Eutingen ein Topteam im Jugendbereich.

Konstanz: Paul Denecke, Xeno Müller, Tim Koch 1, Nico Grether, Janne Pietrusky 2, David Soos 3/1, Joel Ciman 1, Ole Osann, Nick Siegner, Noah Frensel, Mika Komin 8, Lucas Farias-Veeser 2.
Schutterwald: Simon Wirth, Joel Sütterlin; Jakob Ritter, Yannis Bergmann 2, Ben Keller 1, Hannes Elger, Lasse Meier 5, Emanuel Bello 9/2, Kai Schilli 4, Noel Fees 2, Luca Schlageter 3.

 

Quelle: handball-server.de
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TuS Schutterwald mit begrenztem Angebot

Bis auf die Oberligaspiele der 1. Mannschaft und der B-Jugend (zwei Spiele), hat der TuS Schutterwald alle Spiele abgesagt.

Von der HSG Strohgäuwurde die Begegnung der Frauen abgesagt, da man in den eigenen Reihen einen Verdachtsfall gemeldet bekam. Damit wurden bisher fünf Spiele der Oberliga Frauen abgesagt.

 

Quelle: handball-media.de
Geschrieben von: Michael Wendling
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B-Jugend des TuS Schutterwald muss doppelt ran

Am Freitag (20 Uhr) müssen die jungen Teufel der B-Jugend des TuS Schutterwald eine weite Aufwärtsfahrt nach Konstanz antreten. Am Sonntag (15 Uhr) gastiert dann die SG Pforzheim/Eutingen in der Mörburghalle.

Nach der Auftaktniederlage hieß es dann gleich wieder im Training umzuschalten, das Spiel abzuhaken und nach vorne zu schauen. Am Freitag gegen Konstanz wird man einen Gegner erwarten, der bisher noch kein Spiel absolvierte und man daher dessen Stärke sehr schwer einschätzen kann. Man muss aber gewarnt sein, da Konstanz schon seit Jahren immer in den höchsten Jugendklassen vertreten ist, werden sie auch dieses Jahr wieder eine starke Mannschaft aufbieten. Vor allem die beiden erfahrenen Spieler Mika Komin und Lucas Farias-Veser werden die Gastgeber zum Sieg führen möchten. Hier wird man in der Abwehr wieder vollste Konzentration aufbieten müssen und das Kreisläuferspiel unterbinden. Sollte dies klappen, wird man wieder wenige Tore erhalten. Ändern muss sich vor allem im Angriff die Chancenauswertung und der Wille und der Zug zum Tor. Sollten dies die Jungs besser umsetzen, könnte es mit einem Sieg klappen. Doch dies wird sich zeigen, ob dies funktioniert und ob der Wille zum Sieg da ist.

Am Sonntag geht es dann gleich mit einem weiteren Heimknaller weiter. Die jungen Teufel spielen gegen den Vorjahresdritten aus der Goldstadt Pforzheim. Diese Aufgabe wieder nicht einfacher, wie auch das Vorbereitungsturnier zeigte. Erschwerend kommt noch dazu, dass Torsten Anselm wieder gesund ist und dem Spiel der Pforzheimer den Stempel aufdrücken wird. Auch hier muss man sich aber nicht verstecken, sondern im Angriff dynamischer und schneller werden. Vor allem müssen die Jungs dann beim Wurf einen kühlen Kopf behalten und sich für einen guten Angriff auch mit einem Tor belohnen. Das Wochenende wird nun zeigen, wo die Reise für die Jungs hingeht. Wird man dieses Jahr wieder im unteren Drittel rangieren oder hat man doch dazugelernt, dass man sich nach oben orientieren wird.

 

Quelle: handball-server.de
Geschrieben von Tobias Meier
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TuS Schutterwald hat noch zu braves Gesicht

Am Samstag um 17.30 Uhr bestreiten die Handballerinnen des TuS Schutterwald ihr bereits drittes Heimspiel in der BW-Oberliga gegen die HSG Strohgäu.

Die Gäste aus Strohgäu um das Trainergespann Rauth/Hirschmann haben sich fest in der Oberliga etabliert und können auf einen erfahrenen Kader zurückgreifen. Die Mannschaft konnte ihre Leistung in der aktuellen Saison bisher nur einmal auf die Platte bringen. Das Spiel gegen die SG Schenkenzell/Schiltach musste man dabei denkbar knapp mit 27:28 verloren geben. Die Partie der Vorwoche wurde abgesagt.

Die Schutterwälderinnen, die vergangene Woche gegen den TSV Birkenau ihren ersten Oberliga-Sieg feiern konnten, wollen genau da weitermachen und das Punktekonto mit einem weiteren Heimsieg auf 4:4 ausgleichen. Es gilt weiterhin eine starke und kompakte Abwehr zu stellen, um sich dadurch Sicherheit für den Angriff zu holen und die Chancen zu verwerten. Einfacher wird diese Aufgabe sicherlich nicht. Für einen Sieg muss das Team langsam sein zu braves Gesicht ablegen.

 

Quelle: handball-server.de
Geschrieben von Vanessa Vetter
Bild: ©Ulrich Marx
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Schwacher Auftakt der B-Jugend des TuS Schutterwald

Die B-Jugend des TuS Schutterwald verlor am Sonntagnachmittag ihr Auftaktspiel der Handball-Oberliga gegen den favorisierten letztjährigen Zweiten, die JSG Balingen-Weilstetten. Am Ende stand ein 20:23 auf der Anzeigentafel, was für lange Gesichter bei den Jungs und dem Trainerteam hervorrief.
Man war mit großer Vorfreude und auch viel Nervosität in das Spiel gestartet. Man benötigte vier Versuche, um endlich das erste Saisontor zu erzielen. In dieser Zeit hatte sich bereits der Mittespieler der „Jung-Gallier“, Daniel Flad, verletzt. Bei einem Unterarmwurf blieb er am Arm und Trikot seines Gegenspielers hängen. Wie sich später im Krankenhaus herausstellte, hat er den Mittelfinger verdreht und sich das Handgelenk gebrochen Die „Roten Teufel“ wünschen Daniel Flad gute Besserung und hoffen, dass er bald wieder auf dem Spielfeld mitwirken kann.

In der ersten Halbzeit wogte das Spiel dann immer hin und her, und die Führung wechselte. Schutterwald war zu diesem Zeitpunkt die bessere Mannschaft, wurde aber immer wieder durch fragwürdige Entscheidungen entweder durch Zweiminuten-Strafen dezimiert oder man unterbrach den Vorteil. So konnten sich die „jungen Teufel“ nicht absetzen, und Balingen fightete und konnte mit 12:12 in die Pause gehen.

In der zweiten Halbzeit wurden dann reihenweise beste Möglichkeiten ausgelassen, sodass man nur in der zweiten Halbzeit neun freie Würfe und acht technische Fehler notieren konnte. Mit solch schlechten Werten konnte man das Spiel nicht gewinnen und musste die „Jung-Gallier“ sogar mit fünf Toren wegziehen lassen.

Leider war in der zweiten Halbzeit kein Führungsspieler vorhanden, welcher in der Lage war, Verantwortung zu übernehmen. So stand man viel zu passiv vor der Abwehr und suchte viel zu selten das Eins-gegen-Eins. Wurde dies gesucht, führte es sofort zu Zwei-Minuten-Strafen für die „Gallier“. Dies führte dazu, dass Balingen in der zweiten Halbzeit sechs Strafzeiten erhielt, aber die „Roten Teufel“ nicht die Ruhe hatten, eine Überzahl herauszuspielen. Entweder blieb man zu weit weg von der Abwehr oder spielte Fehlpässe an den Kreis oder gleich in die Hände des Gegners. Kam man dann mal frei vor das Tor, wurde der gegnerische Torwart einfach abgeworfen. So avancierte dieser zum Helden für Balingen.

Als Fazit lässt sich sagen, dass die Niederlage verdient war, da man einfach zu viele Chancen liegen ließ und man einen körperbetonte Angriffsleistung vermissen ließ. Die Abwehrleistung war in Ordnung, und Simon Wirth im Tor hielt, was zu halten war. Doch sollte man am kommenden Freitag bei der HSG Konstanz nicht eine effektivere Chancenauswertung erreichen, wird man am Bodensee auch baden gehen.

TuS Schutterwald: Simon Wirth, Joel Sütterlin, Ben Keller 3, Lasse Meier 3/1, Jakob Ritter 3, Luca Schlageter 4, Emanuel Bello 4, Marlon Pagniez, Noel Fees 2, Kai Schilli, Yannis Bergmann

 

Quelle: handball-server.de
Geschrieben von Tobias Meier
Bild: ©Iris Rothe
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Wirbel um Spielabsage des TuS Schutterwald II

Die Landesligamannschaft des TuS Schutterwald wollte gegen die HSG Hanauerland nicht antreten. Der Verein trägt die  Entscheidung des Teams mit. Zunsweiers Abteilungsleiterin Monika Berger fordert sofortigen Stopp der Saison. SHV wird an diesem Montag „sicherlich diskutieren“.

Die zweite Mannschaft des TuS Schutterwald II sorgte am Wochenende für einen Paukenschlag in der Handball-Szene. Der Landesligist sagte die für Sonntag angesetzte Partie gegen die HSG Hanauerland ab. Grund war allerdings weder ein Coronafall noch ein Verdachtsfall oder Quarantäne. „Die halbe Mannschaft der HSG Hanauerland kommt aus dem Risikogebiet Grand Est. Wir haben einfach ein ungutes Gefühl“, erklärte Felix Heuberger, der sportliche Leiter des TuS. Die Schutterwälder nehmen damit nicht nur eine Niederlage per Wertung am grünen Tisch in Kauf, sondern auch eine Geldstrafe für das Nichtantreten zu einem Punktspiel.

TuS wollte zuvor nicht verlegen
Den schwarzen Peter will man sich bei der HSG Hanauerland freilich nicht in die Schuhe schieben lassen. „Wir haben am Mittwochabend beim TuS Schutterwald um Spielverlegung gebeten. Zum einen wegen der Unklarheit um die Franzosen, zum anderen, weil ja auch die HSG II noch in Quarantäne ist. Schutterwald hat klar signalisiert, dass sie spielen wollen. Das haben wir akzeptiert. Als dann die 24-Stunden-Regelung bekannt wurde, wollte Schutterwald plötzlich verlegen. Dieses Katz-und-Maus-Spiel wollten wir nicht mitmachen“, teilte am Sonntag HSG-Leiter Björn Vahlenkamp mit.

Große Bedenken
Dieser Darstellung widerspricht man beim TuS Schutterwald nicht. Allerdings sei nach den neuesten Corona-Entwicklungen die zweite Mannschaft nicht mehr bereit gewesen zu spielen. „Immer mehr Spieler hatten große Bedenken, zumal auch schon Arbeitgeber angedroht hatten, dass sie ab Montag zu Hause bleiben müssten“, berichtete Co-Trainer Jörg Haß. Letztlich sei dann die einheitliche Entscheidung getroffen worden, das Spiel abzusagen. „Ich finde es gut, dass der Verein diese Entscheidung  mitträgt“, so Haß.

Dabei ist man sich beim TuS Schutterwald durchaus bewusst, dass ihnen nun Inkonsequenz vorgeworfen wird. Gleichzeitig traten am Wochenende nämlich die Oberligamannschaft des TuS gegen Neuhausen/Filder und die A-Jugend des TuS in Kornwestheim an – gegen Mannschaften aus Risikogebieten. Diese Spiele hat man nicht verlegt, obwohl hier die Möglichkeit dazu bestanden hätte.

„Anders reagieren müssen“
„Wir haben vollstes Verständnis dafür, wenn Spieler oder auch eine ganze Mannschaft sagen, ihnen ist das Risiko zu groß. Aber dann hätte der Verein konsequent sein und alle Spiele absagen müssen. Stattdessen lässt man aber die erste Mannschaft gegen Neuhausen antreten und schickt die A-Jugend, die bereits einmal in Quarantäne war, ins Risikogebiet nach Kornwestheim. Da hätte man als Gesamtverein anders reagieren müssen“, findet Vahlenkamp.

„Bei der zweiten Mannschaft war es aber eine andere Situation. Da wollten die Spieler nicht“, betont Felix Heuberger und wollte diese Entscheidung auch nicht für nachfolgende Spiele übertragen sehen: „Wir werden nächstes Wochenende wieder neu entscheiden.“

Vor allem die Tatsache, dass die Schutterwälder ursprünglich gegen eine Verlegung waren, ärgert auch Ansgar Huck, den Vizepräsidenten des Südbadischen Handball-Verbandes (SHV): „Sie hatten ja die Möglichkeit zu verlegen und haben sie nicht wahrgenommen.“

E-Mail des SV Zunsweier an Verband
Mittlerweile wächst an der Basis allerdings auch die Kritik an der Fortsetzung der regionalen ­Handball-Saison angesichts immer mehr Spielausfällen wegen Corona-Infektionen bzw. -Quarantänen. „Angela Merkel ruft per Videobotschaft dazu auf, jegliche Kontakte einzuschränken. Und wir machen weiter Kontaktsport, als ob es keine Pandemie gäbe“, erklärte am Sonntag auch Monika Berger, Abteilungsleiterin des SV Zunsweier. Die SVZ-Funktionärin hat in einer E-Mail an das SHV-Präsidium den sofortigen Stopp der Verbandsrunde gefordert: „Jedes Spiel, das nicht stattfindet, birgt eine Gefahr weniger.“

Kein Kontaktsportverbot
Für den SHV war das am Sonntag noch kein Thema, auch wenn Ansgar Huck erklärte: „Wir werden am Montag sicherlich diskutieren, wie es weitergeht.“ Allerdings stellte er auch klar, dass man „keinen vorauseilenden Gehorsam betreiben“ wolle. „Die Politik hat kein Kontaktsportverbot erteilt. Weshalb sollen wir es dann tun?“

Abbruch bei der Jugend?
Gleichwohl berichtete Huck von Gedanken, den Spielbetrieb im Jugendbereich abzubrechen bzw. ihn auf Freiwilligkeit umzustellen. Derzeit besteht auch schon die Möglichkeit, dass Spiele nicht gewertet werden, wenn Eltern ihren Kinder eine Teilnahme verbieten und deshalb keine spielfähige Mannnschaften gestellt werden können.

 

Quelle: handball-server.de
Geschrieben von Michaela Quarti
Bild: ©handball-server
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Irre Aufholjagd des TuS Schutterwald noch belohnt

Die Oberliga-Handballer des TuS Schutterwald haben am Samstag in der Mörburghalle aus einem 20:26 noch ein 26:26 gegen den TSV Neuhausen/Filder gemacht. Die Grüne Karte verhindert sogar noch den ersten Saisonsieg.

Nach einer irren Aufholjagd von 20:26 auf 26:26 entschieden am Samstag Bruchteile von Sekunden über Sieg oder Unentschieden beim TuS Schutterwald in der Oberliga-Partie gegen den TSV Neuhausen/Filder. Während Nico Baumann bereits die grüne Karte zur Auszeit gelegt hatte, traf Cousin Christoph Baumann zum vermeintlichen 27:26. Die Hallenuhr zeigte da noch drei Sekunden Spielzeit an. Nach der Auszeit nahm der TuS-Regisseur einen neuen Anlauf, sein Wurf wurde diesmal abgeblockt. „Ich nehme es auf meine Kappe“, meinte TuS-Coach Nico Baumann – allerdings: Die Grüne Karte lag schon länger auf dem Tisch. Und mit einem Punkt war der TuS auch zufrieden.

Tim Heuberger am Kreis
Vorausgegangen war eine Wende in einem Spiel, das der letztjährige Tabellendritte aus Neuhausen mit Antreiber Hannes Grundler ab Mitte der ersten Hälfte eigentlich dominiert hatte. Nach zwei deutlichen Auftaktniederlagen begannen die Schutterwälder sehr engagiert. Auch ein 9:11-Rückstrand brachte die Mannschaft zunächst nicht aus dem Rhythmus. Tim Heuberger, der am Kreis spielen musste, weil nicht nur der langzeitverletzte Rene Wöhrle fehlte, sondern auch Pascal Fleig weiterhin an Knieproblemen laboriert, und Julian Seigel per Tempogegenstoß sorgten für den Ausgleich. Kurz vor der Pause setzte sich der Gast dann aber auf 17:14 ab.

TSV-Keeper Becker überragend
Durchgang zwei geriet zunächst zur Ein-Mann-Show von Neuhausens Torwart Magnus Becker. Der Ex-Zweitliga-Keeper zog die Bälle nahezu magnetisch an. In Halbzeit zwei musste er erstmals in der 45. Minute das Wurfgerät aus seinem Kasten holen. Michael Herzog hatte da per Heber zum 18:22 verkürzt. Bei den bis dahin drei Treffer des TuS in Durchgang zwei stand Becker nicht im Kasten drin. Zweimal hatte er ihn wegen eines Überzahlspiels verlassen, was TuS-Torwart Raphael Herrmann zu zwei Toren nutzte, einmal traf Baumann per Siebenmeter gegen den zweiten Torwart.

Sechs-Tore-Rückstand
Zwischenzeitlich lag Schutterwald bereits mit sechs Toren in Rückstand (16:22). Als der Favorit dann in der 53. Minute auf 26:20 erhöhte, „hätte keiner wohl noch einen Cent auf uns gesetzt“, mutmaßte Nioco Baumann.
Doch peu à peu kämpfte sich sein Team zurück, profitierte dabei auch davon, dass Hannes Grundler bei Neuhausen langsam die Kräfte ausgingen. Christoph Baumann eröffnete in der 54. Minute mit dem 21:26 jedenfalls eine denkwürdige Schlussphase. Fehlwürfe, Abspielfehler und Zeitspiel des Gastes nutzten danach Johannes Silberer, Michael Herzog und Philipp Harter zum 24:26. Und als Herzog in Minute 58:42 das 25:26 gelang, waren 130 Zuschauer in der Mörburghalle aus dem Häuschen. Nach einem weiteren Fehlwurf der Gäste netzte dann Harter zum 26:26 ein, ehe die dramatischen Schlusssekunden folgten.
Der Gäste-Rechtsaußen hatte bei seinem Wurfversuch auf einen Strafwurf spekuliert. Doch die Schiedsrichter pfifen Stürmerfoul, und der TuS kam noch mal in Balbesitz, den Christoph Baumann zum eingangs erwähnten 27:26 nutzen konnte, ehe die Auszeit folgte.

Schritt nach vorne
„Ehrlich gesagt, hatte ich nicht damit gerechnet, dass dieser Ball so schnell nach vorne kommt“, gab Nico Baumann zu. Trotz des verpassten Sieges war man in Schutterwald mit dem Punkt aber zufrieden. „Wir hatten heute das Glück, das man braucht. Dieser Punkt war extrem wichtig für die Moral“, atmete der Coach auf.
Alles in allem sah das Trainerteam mit Nico Baumann und Marco Schiemann einen Schritt nach vorne. „Phasenweise haben wir richtig gut gespielt. Dann lassen wir uns aber wieder verunsichern und treffen falsche Entscheidungen“, weiß Nico Baumann, dass nächsste Zeit noch viel Arbeit bevorsteht.

Samstag erneut zu Hause
So läuft es im Amgriff nach wie vor nicht rund. Da Felix Zipf und Pascal Fleig derzeit verletzt sind, gibt es nur wenige Alternativen. 20 Tore nach 53 Minuten zeigen auf, wo es hapert. Immerhin konnten sich in dieser Partie die Torhüter mal wieder auszeichnen – in der ersten Hälfte der junge Tobias Moser, in der zweiten Routinier Raphael Herrmann.
Schon am Samstag (19.30 Uhr) spielt der TuS Schutterwald erneut zu Hause. Mit dem TVS Baden-Baden kommt ein weiterer Titelfavorit und nach den Entwicklung der letzten Tage ein weitere Frage auf: Darf noch mit Zuschauern gespielt werden?

Schutterwald – Neuhausen 26:26 (14:17)
Schutterwald:
 Moser (bis 30.), Herrmann (ab 31.) 2, Dold (n.e.); T. Heuberger 3, Langenbacher 1, Hug (n.e.), K. Heuberger, Seigel 1, Zipf (n.e.), Baumann 7/3, Herzog 2, Fleig (n.e.), Harter 7, Silberer 3.
Neuhausen: Prauß, Becker; Distel 2, Durst, Bader, Letzgus 3, Maier, Grundler 11/1, Reinhardt 4, Scheffold, Roos, Keppeler 5, Wittke 1.

 

Quelle: handball-server.de
Geschrieben von Michaela Quarti
Bild: ©Peter Heck
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Frauen des Schutterwald feiern ersten Sieg in der Oberliga

Es ist geschafft: Die ersten beiden Punkte in der BW-Oberliga konnten am Samstag die Handballerinnen des TuS Schutterwald mit dem 28:23 (16:14)-Erfolg gegen den TSV Birkenau vor heimischem Publikum einfahren.

„Für den ganzen weiblichen Bereich war das ein Befreiungsschlag“, freute sich das Trainerduo Jochen Baumann und David Körkel. Nach der bitteren Niederlage in der Vorwoche galt es für den Aufsteiger, sich nun endlich zu belohnen. Mit dieser Prämisse hatte man sich entsprechend auf den routinierten Gegner vorbereitet.

Ausgeglichener Start
Das Spiel startete ausgeglichen. In Durchgang eins war es immer wieder Franka Derr, die die Gastgeberinnen in Führung bringen konnte. Auf der Mitteposition setzte zudem Selina Margull einmal mehr Akzente und ihre Mitspielerinnen in Szene. So ging man mit einem Zwei-Tore-Vorsprung mit 16:14 in die Halbzeitpause.

Die Ansprache des Trainerteams Jochen Baumann/David Körkel war eindeutig: konzentriert und aggressiv an der Leistung aus Halbzeit eins anknüpfen und noch eine Schippe drauflegen. Gesagt, getan. Mit drei Toren in Folge vergrößerte man den Abstand auf fünf Tore zum 19:14. Trotz vier Zeitstrafen ließen die Schutterwälderinnen den TSV Birkenau nicht mehr weiter als drei Tore rankommen.

Nervosität weg
Das liegt sicher auch daran, dass die Gastgeberinnen die Anfangsnervosität ablegen konnten und nicht nur in der Abwehr besser standen, sondern auch mit den eigenen Torchancen effektiver umgingen. So verwalteten die Hausherrinnen die letzten 15 Minuten ihren Fünf-Tore-Vorsprung bis zum Schlusspfiff beim 28:23.

Starker Rückraum
„Das was wir in den ersten beiden Spielen falsch gemacht haben, haben wir heute richtig gemacht“, freute sich Jochen Baumann. Vor allem die Anzahl der Fehler wurde deutlich minimiert, in der Abwehr um eine starke Torfrau Viktoria Kimmig wurde kräftiger zugepackt. Und am Samstag hatten die Schutterwälderinnen auch den besseren Rückraum mit Franka Derr, Alica Montano und Selina Margull. „Der Sieg war verdient – auch in der Höhe“, fand Jochen Baumann und hofft, dass sich seine Mannschaft in der neuen Liga weiter freischwimmen kann.

Nun gegen HSG Strohgäu
Am Samstag empfängt man um 17.30 Uhr nun mit der HSG Strohgäu den letztjährigen Achtplatzierten in der Mörburghalle

Schutterwald – Birkenau 28:23 (16:14)
Schutterwald: 
Broß, Kimmig; Derr 8, Hodapp 2, Oßwald 1, Vetter, Wilhelmi 2, Federau, Margull 10/6, Braunstein, Rieder 1, Zimmermann, Ferber, Tischler, Thallner, Montano 4.
Birkenau: Laßlop 4, Jaap, Rajic 10/5, Crnisanin 3, Harbarth 3, Hanke 1, Schmelz, Gutsche, Heckmann 1, Golla, Schall 1, Grünewald.
Disqualifikation: Montano (3. Zeitstrafe/58:38)

 

Quelle: handball-server.de
Geschrieben von Vanessa Vetter und Michaela Quarti
Bild: ©Ulrich Marx
https://handball-server.de/index.php/oberliga-baden-wuerttemberg-frauen-berichte/17069-frauen-des-schutterwald-feiern-ersten-sieg-in-der-oberliga