A2-Jugend des TuS Schutterwald in der Südbadenliga

Drei Siege am Samstag beim Qualifikationsturnier in Schuttern.

Die A2-Jugend des TuS Schutterwald hat sich am Samstag in Schuttern für die Südbadenliga qualifiziert.

Die Jungs von Trainer Bernd Junker gewannen zunächst die Gruppenspiele souverän gegen die HSG Hardt (23:15) und die SG Baden-Baden/Sandweier (23:16). Im abschließenden Überkreuzspiel gab es gegen die SG Hornberg/Lauterbach/Triberg einen knappen 13:12-Erfolg.


TuS Schutterwald hat es (fast) wieder in der Hand

Sensationeller 33:22-Sieg des abstiegsgefährdeten Oberligisten gegen die HSG Konstanz II bedeutet Sprung auf Tabellenplatz 12. Birkenau überholt.

Der Zeitpunkt hätte nicht besser passen können. Ausgerechnet am Tag, als die Sponsoren in die Mörburghalle geladen waren, zeigten die Handballer des TuS Schutterwald eine überragende Leistung. Am Ende stand am Samstag ein 33:22 (19:9)-Erfolg gegen den bisherigen Tabellenvierten HSG Konstanz II und die Verbesserung um einen Platz in der Tabelle. Für eine Nacht hatten die Schutterwälder sogar erstmals in dieser Saison einen Abstiegsplatz verlassen und den Klassenerhalt in der eigenen Hand, doch die Freude wurde am Sonntagabend gedämpft: Da gewann nämlich überraschend Mitabstiegskonkurrent TV Weilstetten mit 42:37 beim TSV Weinsberg.

Vierter Siege in Folge

Im Kampf um den Klassenerhalt müssen die Schutterwälder also ihre noch ausstehenden beiden Spiele am Samstag beim TV Bittenfeld und zum Abschluss eine Woche später zu Hause gegen den TSV Heiningen gewinnen und darüberhinaus auf Schützenhilfe hoffen. Doch nach 14:6 Punkten in Folge, davon 12:6 Punkte und nun vier Siegen in Serie unter dem neuen Trainer-Duo Fabian Huck/Manfred Derr, ist ein weiteres Jahr in der Oberliga keine Utopie mehr.

Tim Heuberger im Angriff

Dabei waren am Samstag die personellen Vorzeichen wieder mal bescheiden. Abgesehen von den Langzeitverletzten (Christoph Baumann, Felix Zipf, Rene Wöhrle, Johannes Silberer, Pascal Fleig) war Morris Strosack am Donnerstag im Training umgeknickt und musste passen. Kevin Heuberger war gesundheitlich angeschlagen und konnte auch nicht eingesetzt werden, Philipp Harter nur eingeschränkt. Dafür lief plötzlich Tim Heuberger im Angriff auf. ,,Zwei Ärzte haben mir gesagt, dass meine Bänder im Sprunggelenk ab sind und eh nichts mehr passieren kann", so die einfache Erklärung des Rückraumspielers, dem eine Operation bevorsteht. Und Heuberger hatte Konstanz offensichtlich nicht auf der Rechnung. Gerade in der Anfangsphase netzte er immer wieder ein und war mitverantwortlich, dass der TuS auf 6:1 davonziehen konnte.

Überragende Abwehr

Überragend war aber einmal mehr die Abwehrarbeit der Einheimischen. Konstanz II, ohne wurfgewaltigen Rückraumspieler, fand kein Mittel dagegen. ,,Sie haben sich die Zähne ausgebissen", stellte Huck erfreut fest. Einzig die Außen der Gäste drangen durch, weil sie nicht konsequent angegangen wurden. Doch das hatte einen Grund: Nachdem in der Anfangsphase sowohl Michael Herzog auf Rechtsaußen wie auch Florian Fahner auf Linksaußen in Abwehraktionen umstritten für zwei Minuten vom Feld und zudem auch noch Siebenmeter hinnehmen mussten, steckten die TuS-Akteure auf diesen Positionen in der Defensive deutlich zurück. Und dennoch hielt Schutterwald den Vorsprung, ging auf 13:5 vor. Konstanz II agierte fortan mit dem siebten Feldspieler, doch auch das blieb ohne Wirkung. Zur Pause lagen die Einheimischen mit 19:9 vorne.

Gäste probierten viel

In Durchgang verzichteten die Gäste auf den zusätzlichen Feldspieler, probierten es stattdessen mit einer 4:2-Deckung - bis zur 40. Minute und einem 14:25-Rückstand. An diesem Abend gab es kein Mittel, den Schutterwäldern beizukommen. ,,Die Abwehr ist unsere Grundlage. Mit ihr schaffen wir Freiräume für den Angriff, damit die jungen Spieler dort auch mal Fehler machen können", betonte TuS-Co-Trainer Manfred Derr.
Am Samstag waren es aber wenige. Da passte ein Rädchen ins andere, obwohl die Mannschaft schon seit Monaten in unterschiedlichen Konstellationen antreten muss. Doch mittlerweile scheint es, der TuS steckt diesen Umstand weit besser weg als die Gegner, die nicht wissen, auf wen und was sie sich einstellen müssen.

Schützenhilfe von Schmiden

Am Samstag sprang jedenfalls ein so nicht erwarteter 33:22-Erfolg heraus, der wenig später vor allem durch die überraschende Niederlage des TSV Birkenau gegen Schmiden veredelt worden ist. ,,Die Pumas aus Schmiden sind eine super sympathische Mannschaft. Wir hatten mit denen zweimal richtig Spaß. Ich war sicher, dass die in Birkenau alles geben werden, um uns zu helfen", freute sich der verletzte Kapitän Julian Seigel und warnte vor zu viel Euphorie: ,,Wir sind noch akut im Abstiegskampf."

Schutterwald - Konstanz II 33:22 (19:9)

Schutterwald: Herrmann (zwei 7-m), Wegner; Oehler 2, Langenbacher 3, Doll 1, Heppner 8, K. Heuberger, Fahner 1, Meffle 1, Herzog 8/2, Harter 1, Meier 1/1, Oesterle 1, T. Heuberger 6.
Konstanz II: Herrmann (22.-40.), Ebert (bis 21., ab 41.); Mittendorf, Böhlefeld 2, Mack 3, Koch, Fehrenbach 6/1, Herbel 8/3, Eich 1, Ulmer, Koester 1, Osann 1.

 

Quelle: handball.bo.de
Autor: Michaela Quarti
Bild: ©Christoph Breithaupt


TuS Schutterwald: Nur nicht verlieren

Das Heimspiel gegen die HSG Konstanz II am Samstag könnte bereits eine Entscheidung im Kampf um den Klassenerhalt in der Oberliga für die Gastgeber bringen. Hoffnung auf eine volle Mörburghalle.

Die Zeit wird knapp, die Anspannung steigt. Sollte der TuS Schutterwald (13. Platz/21:33 Punkte) am Samstag ab 19.30 Uhr sein Heimspiel gegen die HSG Konstanz II (4./33:21) verlieren, könnte - je nach Ausgang der Spiele der Konkurrenz - zwei Spieltage vor Saisonende der Abstieg aus der Oberliga feststehen. Von einer besonderen Drucksituation will Fabian Huck aber nichts wissen. ,,Druck hat die Mannschaft schon seit Wochen. Es ist schon lange klar, dass bei einer Niederlage nichts mehr zu machen sein wird", sagt der TuS-Coach, der seit Mitte März gemeinsam mit Manfred Derr in der Verantwortung steht.

Drei Siege in Folge

Zuletzt drei Siege in Folge haben die Mini-Chance auf den Klassenerhalt stattdessen am Leben gehalten. Dass der TuS plötzlich zur Konkurrenz aufgeschlossen hat, hat der Mannschaft auch neues Selbstvertrauen eingehaucht. ,,Tenor ist, dass man nun nicht mehr verlieren will", berichtet Huck.

Schneller Gegner

Mit der HSG Konstanz II kommt am Samstag aber eine Mannschaft in die Mörburghalle, die eine starke Saison spielt. Der Hänger zwischendurch steht auch in Zusammenhang mit der Personalnot der ersten Mannschaft, als die Zweite aushelfen musste. Standen dem TuS zuletzt eher körperlich starke Mannschaften wie etwa Herrenberg gegenüber, kommt nun ein Team, ,,das von der Schnelligkeit noch mal ein ganz anderes Niveau mitbringt", so Huck über die junge Gäste-Truppe.

Training mit der Zweiten

Die Vorbereitung beim TuS auf die Partie war aber erneut aus diversen Gründen von Personalausfällen geprägt. Um überhaupt ein vernünftiges Training gestalten zu können, hat man am Dienstag gemeinsam mit der zweiten Mannschaft trainiert. Für Samstag hofft Huck auf Besserung und auch auf eine volle Halle. ,,Das hat sich die Mannschaft nach den vergangenen Wochen einfach verdient."

Besondere Geschichte

Spiele gegen die HSG Konstanz sind im Übrigen auch deswegen stets etwas Besonderes, ,,weil beide Vereine eine Geschichte haben", betont Huck. Viele Schutterwälder Talente hatten in der Vergangenheit den Weg an den Bodensee angetreten, mittlerweile ist aber kein einziger mehr bei der HSG an Bord.

Showacts

Und weil diese Spiele von großem Interesse sind, hat auch der TuS sein alljährliches Sponsorentreffen im Vorfeld der Partie anberaumt. Und die Showacts wie Barkeeper ,,Johnny" und Vollblut-Musiker Steve Hockridge aus der Dinner-Show des Europa-Parks gibt es nach dem Spiel dann für alle in der Mörburghalle II (Spiel-Eintrittskarte berechtigt zum Eintritt). Dabei wünschen sich die Schutterwälder, dass sie weiterhin die Hoffnung auf den Klassenerhalt feiern dürfen und nicht den Abstieg aus der Oberliga nach drei Jahren betrauern müssen.

 

Quelle: handball.bo.de
Autor: Michaela Quarti
Bild: ©Iris Rothe


TuS Schutterwald: Derby mit Nachspiel

Derby in der Handball-Oberliga und anschließend ein Showact: Am Samstag kommen die Fans in der Mörburghalle definitiv auf ihre Kosten.

Am Samstag um 19.30 Uhr hat die erste Herrenmannschaft des TuS Schutterwald mit der HSG Konstanz II einen ganz schweren Gegner vor der Brust. Der Tabellenvierte hat am vergangenen Wochenende das letzte Heimspiel der Saison bestritten und befindet sich für die restlichen drei Spiele auf Auswärts-Tournee. Die gewohnt starke Reservemannschaft vom Bodensee ist gespickt mit jungen Talenten und Perspektivspielern für die erste Mannschaft, die den Aufstieg in die 2. Bundesliga anstrebt. Die roten Teufel sind seit drei Spielen ungeschlagen und möchten sich die Chance zum Klassenerhalt wahren.

Der TuS Schutterwald bietet seinen Fans neben dem Südbaden-Derby weitere Highlights: Im Anschluss an das Spiel findet im ersten Drittel der Mörburghalle 2 die Bewirtung der Gäste statt. Dort präsentiert Show-Barkeeper „Johnny“ seine Künste und heizt den Gästen mit spektakulären Cocktails ein. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgt Steve Hockridge. Der Vollblut Musiker ist bekannt aus der Dinner-Show des Europa-Parks und bringt die Gäste auf der Tanzfläche in Stimmung. Zur Teilnahme ist eine Eintrittskarte zum Spiel der Herren 1 erforderlich. Tickets sind an der Abendkasse erhältlich.

 

Bild: ©Europa-Park


TuS Schutterwald II bringt Spiel sicher zu Ende

Mit dem 42:34 (22:17)-Erfolg gegen den TuS Helmlingen II ist Handball-Landesligist TuS Schutterwald II am Samstag in eigener Halle in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

„Ich hatte den Eindruck, dass wir das Spiel im Griff hatten“, zeigte sich Schutterwald-Trainer Simon Herrmann nach der Partie zufrieden. Zwar kam sein Team in den ersten 30 Minuten lange nicht vom Gegner weg, doch das hatte sicherlich auch mit den Rahmenbedingungen zu tun. Kaum Zuschauer, dazu ein Platz im gesicherten Mittelfeld und eine Mannschaft, die im Grunde nicht eingespielt ist – da machte der Coach Abstriche.

Immerhin hatte sich Schutterwald zur Pause mit 22:17 dann doch schon eine klare Führung herausgespielt.
In Durchgang zwei spielten die Einheimischen die Partie dann sicher zu Ende, sodass schließlich ein 42:34-Erfolg auf dem Papier stand. „Letztlich war es ein gutes Spiel“, bilanzierte Simon Herrmann und freut sich nun auf den Abschluss am Samstag erneut in der Mörburghalle gegen die SG Freudenstadt/Baiersbronnn. „Dann schauen wir, was noch geht“, so der TuS-Coach.

Schutterwald II – Helmlingen II 41:34 (22:17)

Schutterwald II: Weber, Schnebelt; Schulz 9/1, Erlenwein 3, Adam 5, Roche 2/1, Seigel, Ehret 7, Behmann 2, Zind 3, Salameh 3/1, Decker 3, Schmidt 4.
Helmlingen II: Huber, Siewert; T. Fritz 6/1, F. Fritz 3/1, Bertsch 5/1, Kempf 3, Haas 4, Graf 2, Ratey, Weber 7, Olim 1, St. Reichenberger 3.

 

 

Quelle: handball.bo.de
Autor: Michaela Quarti
Bild: ©Christoph Breithaupt


TuS Schutterwald kommt mit blauem Auge davon

Glücklicher 30:28-Sieg des Oberligisten beim Absteiger TSV Schmiden. Julian Seigel kugelt sich den Finger aus. Jetzt kommt die HSG Konstanz II.

30:28 (17:14) setzte sich Handball-Oberligist TuS Schutterwald am Samstag beim Fellbacher Stadtteilverein TSV Schmiden durch und wahrte damit die Chancen auf den Klassenerhalt. „Das war das Gute an dem Abend, ansonsten war es kein gutes Spiel von uns. Da sind wir mit einem blauen Auge davongekommen“, gab TuS-Coach Fabian Huck zu. Mit 21:33 Punkten hat Schutterwald in der Tabelle nun zwar mit Birkenau gleichgezogen, hat aber im direkten Vergleich das Nachsehen.

Verlegung angedacht

Noch Ende der Woche hatte man beim TuS über eine Spielverlegung nachgedacht, sie aus Termingründen aber verworfen. Die Personalnot war wieder mal eklatant, nachdem mehrere Spieler des eh schon geschrumpten Kaders krankheits- und verletzungsbedingt nicht im Training waren. Am Samstag fehlte dann Philipp Harter, der an der Schulter verletzte Morris Strosack spielte, „obwohl wir ihn eigentlich nicht einsetzen sollten“ (Huck).Julian Seigel hatte sich rechtzeitig einsatzbereit gemeldet, musste aber bereits nach fünf Minuten vom Feld. Bei einer unglücklichen Aktion kugelte er sich einen Finger aus und konnte erst um Mitternacht dick bandagiert das Krankenhaus in Stuttgart verlassen. In der Not stellt sich in der Abwehr Tim Heuberger zur Verfügung, dessen Bänderrisse im Knöchel ein Handball-Spiel aber eigentlich nicht zulassen.

„Wir haben die Kleingruppen nicht gut verteidigt, es einfach nicht clever angestellt“, gab Huck zu. Und wenn es in der Abwehr nicht läuft, hat auch der Angriff große Probleme. So konnte sich Schutterwald nicht absetzen. Erst ein „Super-Lauf“ (Huck) kurz vor der Pause brachte die 17:14-Führung, die Huck selbstkritisch aber als „nicht verdient“ sah.

27:21 nach 47 Minuten

Die Führung wurde dann nach der Pause gleich wieder weggeworfen. Wenig später fing sich Schutterwald wieder, setzte sich auf 27:21 (47.) ab und sah schon wie der sichere Sieger aus. Doch dann begann eine ganz schlechte Phase. Im Angriff wurden falsche Entscheidungen getroffen, und der Gegner kam Tor um Tor ran. Beim 28:28 (57:38) war der Gleichstand erzielt.

Die Schlussphase wurde wieder mal zum Krimi. Nach der 29:28-Führung durch Michael Herzog vergaben die Schutterwälder erneut einen Angriff. Und als alle bereits in der Rückwärtsbewegung waren, trudelte der Ball noch ins Seitenaus und bescherte dem TuS völlig überraschend noch mal Ballbesitz. Wieder verwarf der TuS, bekam zum Glück aber den Abpraller. Und erneut Michael Herzog vollendete dann zum erlösenden 30:28-Sieg.

„Um den Klassenerhalt zu schaffen, braucht man wohl auch solche Siege“, sagte Huck und wusste angesichts der Ergebnisse der Konkurrenz: „Der Sieg war wichtig, um überhaupt noch im Rennen um den Klassenerhalt zu sein.“

Am Samstag (19.30 Uhr) kommt nun die HSG Konstanz II zum Heimspiel, und drei Spieltage vor Schluss scheint klar: Nur ein weiterer Sieg hält die Hoffnung des TuS am Leben.

Schmiden – Schutterwald 28:30 (14:17)

Schmiden: Dürr; Marvin Klein, Gühne 4, Müller 1, Fischer 1/1, R. Mack 2, S. Mack 4, Leyh, Marc Klein, Maurer 8, Züfle 4/4, Klenk, Pichler 4, Hellerich.
Schutterwald: Herrmann, Wegner; Oehler 1, Langenbacher 1, Doll, Heppner 8, K. Heuberger 1, Fahner 2, Seigel, T. Heuberger, Strosack 1, Herzog 8/3, Meier, Oesterle 8.

 

 

Quelle: handball.bo.de
Autor: Michaela Quarti
Bild: ©Iris Rothe


A-Jugend des TuS Schutterwald kann mit breiter Brust antreten

Für den Nachwuchs beginnt am Sonntag in Karlsruhe-Rintheim der Qualifikationsmarathon zur A-Jugend-Bundesliga.

Coronabedingt war in den letzten Jahren die Jugendbundesliga auf 48 Mannschaften aufgestockt worden. Dies wird sich aber in diesem Jahr wieder ändern, da der DHB auf 40 Mannschaften zurückkehren will. 21 Mannschaften sind bereits qualifiziert, sodass noch 19 Startplätze über die Qualifikation zu besetzen sind.

Die Roten Teufel der Ortenau möchten das Unternehmen wie in früheren Jahren wieder angehen und sich diese Saison in der A-Jugend-Bundesliga einen Platz sichern. Nach dem man in der abgelaufenen Saison Meister der Oberliga Baden-Württemberg geworden ist, möchte man das Abenteuer Bundesliga wieder wagen. Das Vorhaben wird aber äußert schwierig werden, da sich im Süden noch vier Mannschaften in der Qualifikation befinden, welche schon in dieser Saison in der Bundesliga spielten.

Doch am Sonntag geht es erst einmal darum, in vier Gruppen den Startplatz für die Oberliga Baden-Württemberg zu sichern. Hier muss man in der Gruppen mindestens den dritten Platz von vier Mannschaften belegen. Auf den ersten Blick hört sich das recht einfach an, doch das erste Spiel der Roten Teufel ist bereits am Sonntag um 1 Uhr gegen Gastgeber Rintheim.
Rintheim spielte letztes Jahr mit der A-Jugend in der Badenliga, wird aber nun mit einer starken B-Jugend ergänzt, welche sich in der Saison in der Oberliga behauptete. Da hier auch etliche Spieler von den Rhein-Neckar Löwen ausgeliehen wurden, wird es zu Beginn gleich eine schwere Aufgabe werden.

Danach trifft man auf den Zweiten der diesjährigen Baden-Württemberg-Oberliga, die SG BBM Bietigheim. Da diese Mannschaft fast identisch wie in der laufenden Saison antritt, wird es ein weiteres schweres Spiel für die Roten Teufel. Im Februar konnte man in Bietigheim mit 25:23 gewinnen, doch damals spielten fünf A-Jugendspieler des älteren Jahrganges mit. Aber das Spiel war sehr eng, und man weiß aufseiten des TuS Schutterwald, dass man hier ab dem ersten Moment hellwach sein muss, wenn man das Spiel gewinnen will. Da nur 30 Minuten gespielt wird, heißt es Vollgas von der ersten Minute an. Doch Favorit in diesem Spiel ist eindeutig die SG BBM Bietigheim.

Das letzte Spiel ist dann gegen die TG Biberach. Ein Gegner, der bisher nicht in der Oberliga oder Bundesliga auftauchte. Aus diesem Grunde wird es schwer, die Mannschaft einzuschätzen. Sie bildet eine Spielgemeinschaft mit der HRW Laupheim. Da beide Mannschaften in der Bezirksklasse spielten, sind sie wohl in der Gruppe die Mannschaft mit der geringsten Erfahrung, was aber nicht zu einer Überheblichkeit der Roten Teufel führen sollte.

Trotz der drei Gegner, welche den Jungs viel abverlangen werden, geht man als Oberligameister mit breiter Brust die Herausforderung an. Vielleicht kann auch Emanuel Bello nach über zehn Wochen Verletzungspause wieder der Mannschaft weiterhelfen. Auch die Jungs aus dem jüngeren Jahrgang, welche letztes Jahr eine phänomenale Entwicklung über die Saison genommen haben, werden die A-Jugend ergänzen, sodass man mit einer voll besetzten Bank planen kann.

Auch werden die Roten Teufel noch durch einen Neuzugang vom HGW Hofweier verstärkt. Der talentierte Luca Wilhelm sieht in Schutterwald eine bessere Perspektive, sich weiterzuentwickeln und hofft, dass er schnell der Mannschaft helfen kann. Bereits in den Vorbereitungsspielen hat sich gezeigt, dass er eine Bereicherung für die Mannschaft ist und sich voll einbringt.
Das Trainergespann Torsten Bressmer, Martin Heuberger und Bernd Junker hat durch etliche Trainingseinheiten in den letzten Wochen bereits eine homogene Mannschaft bilden können, welche sich aber in der laufenden Qualifikation weiter steigern muss.

 

Quelle: handball.bo.de
Autor: Tobias Meier
Bild: ©Christoph Breithaupt


TuS Schutterwald II legt Fokus auf die Abwehr

Im zweitletzten Heimspiel ist der Landesligist am Samstag (19.30 Uhr) in eigener Halle gegen den TuS Helmlingen II gefordert.

Im „Niemandsland“ der Tabelle ist es für die Gastgeber nicht einfach, die Spannung zu halten, zumal man immer wieder personell rotieren muss. Auswirkungen bekamen die Schutterwälder vergangenen Samstag bei der 29:33-Auswärtsniederlage gegen die SG Ottersweier/Großweier zu spüren. „Aus dieser Partie konnten wir unfassbar viel lernen. Das wird die Aufgabe für die nächste Woche sein“, erklärte dazu TuS-Coach Simon Herrmann.

Den Fokus will er dabei auf die Abwehr legen. „Wir müssen dort die Aggressivität hochfahren, Absprachen besser vorbereiten und mit dem Willen ins Spiel gehen, dieses zu gewinnen“, so Herrmann, der keine große Gedanken an den 38:29-Erfolg im Hinspiel verschwenden will. „Das ist jetzt nichts mehr wert.“ Personell kann der TuS-Coach mit dem Kader der Vorwoche planen.

 

Quelle: handball.bo.de
Autor: Michaela Quarti
Bild: ©Christoph Breithaupt


„Die anderen unter Druck setzen“

Oberligist TuS Schutterwald kann am Samstag mit einem Sieg beim TSV Schmiden weiter Boden im Abstiegskampf gut machen. „Nicht einlullen lassen“, warnt Trainer Fabian Huck.

Fans des TuS Schutterwald sind derzeit beim Blick auf die Tabelle fleißig am Rechnen. „Auch die Mannschaft hat damit jetzt angefangen. Davor war das gar kein Thema“, berichtet Trainer Fabian Huck von einer neuen Aufbruchstimmung. Nach guten Vorstellungen und 10:6 Punkten in Folge hat Schutterwald (13. Platz/19:33 Punkte) im Abstiegskampf der Oberliga viel Boden gut gemacht und kann mit einem Sieg am Samstag (19.30 Uhr) beim schon als Absteiger feststehenden TSV Schmiden (9:43 Punkte) das Eisen Klassenerhalt weiter am Glühen halten.

Schützenhilfe nötig

Klar ist freilich auch: Angesichts fünf Absteigern ist verlieren verboten und Schützenhilfe nötig. Insofern kommt dem 27. von 30 Spieltagen schon eine vorentscheidende Bedeutung zu. Der TSV Birkenau (12./21:31 Punkte) muss beim TV Bittenfeld antreten, der TSV Heiningen (10./23:29) erwartet den TSV Weinsberg und der TV Weilstetten (11./21:29) den HC Neuenbürg.

„Je nachdem, wie es läuft, könnten wir also aufschließen“, sagt Huck, der sich mit Trainerkollege Manfred Derr aber weiterhin gut beraten sieht, den Fokus erst mal auf die eigene Leistung zu legen. „Der Weg ist noch sehr weit. Und wir müssen diejenigen sein, die andere unter Druck setzen. Und das geht nur, wenn wir gewinnen.“

Unorthodoxer Gegner

Am Samstag in der Sporthalle am Schulzentrum in Schmiden rechnet der junge TuS-Coach eher mit einem unorthodoxen Gegner, der nichts mehr zu verlieren hat. Das Vorrundenspiel Mitte Dezember ist den Schutterwäldern dabei noch gut in Erinnerung geblieben. 42:28 haben sie gewonnen, und die Spieler aus dem Fellbacher Stadtteil saßen auch zwei Stunden nach Spielende noch ganz entspannt in ihren verschwitzten Trikots in der Mörburghalle beisammen. „So spielen die auch. Die machen einfach weiter. Denen ist es egal, ob sie mal drei Angriffe hintereinander den Ball wegwerfen. Die geben einfach weiter Gas“, hat Huck beobachtet.

Personelle Fragezeichen

So ist das oberste Gebot an seine Mannschaft: Nicht einlullen lassen. „Man muss hundert Prozent bei der Sache sein, sonst wird es schwierig“, warnt Huck, der personell erneut umdenken muss. Am Montag hat sich Julian Seigel krank gemeldet, am Donnerstag Philipp Harter. Die angeschlagenen Michael Herzog und Morris Strosack haben Anfang der Woche nicht trainiert. „Bei beiden sollte es aber am Samstag wieder gehen“, ist der Coach zuversichtlich. Auch Hannes Doll hat sich nach zweiwöchiger Krankheitspause wieder zurückgemeldet.

Wer den TuS Schutterwald am Samstag vor Ort unterstützen möchte, hat Gelegenheit zur Mitfahrt. Der Bus fährt um 15.30 Uhr an der Mörburghalle ab.

 

 

Quelle: handball.bo.de
Autor: Michaela Quarti
Bild: ©Frank Holler


TuS Schutterwald II zahlt Aderlass Tribut

Ausgerechnet bei der in der Landesliga-Aufstiegsrunde bisher sieglosen SG Ottersweier/Großweier musste sich der TuS Schutterwald II am Samstag mit 29:33 (14:18) geschlagen geben. Platz fünf ist den Gästen aber nicht mehr zu nehmen.

Ganz so unerwartet kam die Niederlage allerdings nicht. Nach bisher ganz starken Leistungen musste die Schutterwälder Mannschaft diesmal dem personellen Aderlass Tribut zahlen. Nicht nur, dass man mit Kai Oehler den fünften Spieler an die erste Mannschaft abgeben musste, in Ottersweier fehlte mit Michael Decker, Timo Erlenwein, Florian Zind und Rene Behmann auch ganz viel Routine und Klasse. So ging erneut eine Mannschaft aufs Parkett, die in dieser Formation noch nicht zusammengespielt hatte.

Zudem wollte TuS-Coach Simon Herrmann auch die Leistung des Gegners an diesem Abend anerkennen. „Ottersweier/Großweier hat sich in einen Lauf gespielt und hatte einen starken Torhüter. Da hat alles gepasst, bei uns nicht“, fand Herrmann, der mit der Mannschaft nicht allzu hart ins Gericht gehen wollte. „Sicherlich war mehr drin, aber bei diesen Rahmenbedingungen verliert man halt auch mal“, hielt der Trainer fest und heftete die 60 Minuten für die blutjunge Mannschaft, die mit sechs A-Jugendlichen angetreten war, letztlich unter der Rubrik „Erfahrungen sammeln“ ab.
Schon am kommenden Samstag (19.30 Uhr) im Heimspiel gegen den TuS Helmlingen II kann man es besser machen.

Ottersweier/Großweier – Schutterwald II 33:29 (18:14)
Ottersweier/Großweier: Mi. Schrempp, Dempfle; Ma. Schrempp 7/3, Huber 4, Belikan, Metzinger 6, Knörr, Krumpolt 1, Mag. Falk 7, Huck 6, H. Falk 2.
Schutterwald II: Weber, Schnebelt; Schulz 2, Schmidt 1, L. Meier 3, Adam, Seigel 4, Ehret 1, Roche 2, Salameh, M. Meier 4, Gieringer 12/3.

 

 

Quelle: handball.bo.de
Autor: Michaela Quarti
Bild: ©Christoph Breithaupt