Mammutprogramm in 3. Liga und Oberliga mit je 18 Mannschaften

Meldeschluss ist zwar erst am 15. Mai, doch Stand jetzt steht der 3. Liga des Deutschen Handball-Bundes (DHB) und der BW-Oberliga der Männer kommende Saison ein Mammutprogramm ins Haus, da es bekanntlich zwar Aufsteiger, aber keine Absteiger gibt. Je Liga sollen 18 Mannschaften spielen. Statt 30 sind also 34 Saisonspiele zu absolvieren.

Die Spielkommission der 3. Liga der Männer plant das Spieljahr 2020/21 mit 72 Teams für vier Ligen. Um auf diese Anzahl zu kommen, wird es Nachrücker aus der Oberliga geben müssen – wie viele, ist noch offen. Genau wie die genaue Staffeleinteilung. Nehmen alle Mannschaften, die infrage kommen, ihren Startplatz in der 3. Liga wahr, ist nur noch ein Platz frei. Für die Nachrücker-Plätze wird anhand der Quotienten-Regelung deutschlandweit eine Rangliste erstellt.

Da mit der SG Pforzheim/Eutingen und der HSG Konstanz II zwei Mannschaften aus der BW-Oberliga in die 3. Liga aufsteigen, es in der BW-Oberliga gleichzeitig aber vier Aufsteiger aus den Landesverbänden gibt und kein Team die Spielklasse verlassen will, wurde diese Liga von 16 auf 18 Teams aufgestockt. Nicht ausgeschlossen ist aber, dass noch Mannschaften aus der 3. Liga in die Oberliga zurückziehen werden. Allerdings sind die Tabellendritten (TSV Neuhausen/Fildern) und Vierten (TSG Söflingen) der BW-Oberliga im Nachrücker-Ranking nur auf den Plätzen fünf bzw. acht notiert.

Bei den Frauen ein Team mehr
Die Oberliga der Frauen wurde von 14 auf 15 Mannschaften erhöht. Die HG Oftersheim/Schwetzingen hat zurückgezogen. Der TuS Schutterwald, bei den Frauen Aufsteiger, weist zudem eine Besonderheit auf: Mit Nico Baumann bei den Männern und künftig Jochen Baumann bei den Frauen hat ein Brüderpaar die Verantwortung auf der Bank.

3. Liga Süd Männer: VfL Pfullingen, HBW Balingen-Weilstetten II, TuS Dansenberg, TSB Heilbronn-Horkheim, HC Oppenweiler/Backnang, Rhein-Neckar Löwen II, HG Saarlouis, SVS Kornwestheim, TGS Pforzheim, TSG Haßloch, HC Erlangen II, TV Hochdorf, TV Willstätt, TV Plochingen, TSV Blaustein, SG Pforzheim/Eutingen, HSG Konstanz II, VfL Günzburg

BW-Oberliga Männer: TSV Neuhausen/Filder, TSG Söflingen, TVS Baden-Baden, SG Köndringen/Teningen, TuS Schutterwald, TSV Weinsberg, HC Neuenbürg, SG H2Ku Herrenberg, TV Weilstetten, TV Bittenfeld II, Neckarsulmer Sport-Union, TSB Schwäbisch Gmünd, TSV Zizishausen, SV Fellbach, TuS Steißlingen, TSV Birkenau, TSV Heiningen, TSV Schmiden

BW-Oberliga Frauen: TSV Heiningen, HSG Leinfelden-Echterdingen, TuS Steißlingen, SG BBM Bietigheim II, SG Heidelsheim/Helmsheim, HSG Strohgäu,
TSV Bönnigheim, SG Schenkenzell/Schiltach, TSV Birkenau, HB Ludwigsburg, TV Nellingen II, TuS Schutterwald, HSG Mannheim, SV Hohenacker/Neustadt, TG Nürtingen II

 

Quelle: Mittelbadische Presse
Autor: Miqua
Bild: handball-server.de
https://www.bo.de/sport/lokalsport/mammutprogramm-in-3-liga-und-oberliga-mit-je-18-mannschaften


Ansichtssache: Christoph Baumann über ...

In unserer Serie „Ansichtssache“ äußern sich Sportler und Funktionäre aus der Region zu aktuellen und allgemeinen Themen. Diesmal Handballer Christoph Baumann vom Oberligisten TuS Schutterwald.

Christoph Baumann über …
... seinen Lieblingsschauspieler: Da gibt es einige ganz Gute. Filme mit Jonah Hill sind immer sehr witzig, aber auch Will Smith, Adam Sandler oder Tom Hanks sind klasse.

... sein schönstes Urlaubsziel: Olympia 2016 in Rio wird nur schwer zu überbieten sein. Eine überragende Stadt, atemberaubende Sehenswürdigkeiten und dazu jeden Tag Weltklasseathleten aus vielen Sportarten – was will man mehr?

... die WM in Katar: Eine mehr als fragwürdige Entscheidung. Die Fifa profiliert sich immer über Fairplay und die Gemeinschaft und vergibt die WM dann in ein Land ohne jegliche Menschenrechte und Pressefreiheit. Scheinbar ist hier das (Hand-)Geld wichtiger als der eigentliche Sport.

... Christian Streich: Sehr sympathisch und mit einer klaren Meinung. Schön, dass es diese Typen im Profifußball auch (noch) gibt.

... Facebook, Instagram und Co.: Zeitfresser und Zeitvertreib. Was hat man früher bloß ohne das Ganze gemacht?

... den Schwarzwald: Ich glaube, wenn man hier aufgewachsen ist vergisst man etwas, was hier direkt vor der Haustür geboten wird. Ich glaube man kann uns durchaus um unsere wunderschöne Heimat beneiden.

... Corona: Am Anfang (leider) etwas unterschätzt und belächelt, aber inzwischen haben hoffentlich alle den Ernst der Lage erkannt. Es kommen spannende Zeiten auf uns zu, und es wird sich vermutlich alles grundlegend verändern. Egal ob Wirtschaft, Sport oder das soziale Leben.

... den nächsten Bundeskanzler: Jemand wie der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz wäre super, gibt es aber in Deutschland aktuell wohl nicht. Der ist jung, authentisch und konsequent.

Zur Person Christoph Baumann
Die 32-Jährige ist Mittelmann und Torjäger des TuS Schutterwald in der Handball-BW-Oberliga. Er ist selbstständig und wohnt in Meißenheim.
Quelle: Mittelbadische Presse
Autor: Miqua
Bild: ©Christoph Breithaupt
https://www.bo.de/sport/lokalsport/christoph-baumann-ueber

Neuer Co-Trainer beim TuS Schutterwald II

Jörg Haß wird beim Handball-Landesligisten TuS Schutterwald II neuer Co-Trainer, Cheftrainer wird bekanntlich Simon Herrmann. 

Simon Herrmann und Jörg Haß sind  Eigengewächse des TuS. Beide sind 1988 geboren und haben somit sämtliche Jugendmannschaften gemeinsam durchlaufen. Beide haben bereits mehrjährige Trainererfahrungen in unterschiedlichen Bereichen sammeln dürfen. „Wir sind mit der neuen Konstellation sehr zufrieden und hoffen, dass wir eine ähnliche Rolle wie in der vergangenen Saison spielen können. Wichtig wird es sein, die viele jungen Spieler weiterzuentwickeln und an das Level heranzuführen“, erklärt der sportliche Leiter Felix Heuberger und bedankt sich bei den scheidenden Coaches Andreas Huck und Andreas Wiedenmann. „Sie haben die Mannschaft weiterentwickelt und in die Landesliga geführt, wo sie sie schlussendlich auch etabliert haben.“

 

Quelle: Mittelbadische Presse
Autor: Miqua
Bild: handball-server.de
https://www.bo.de/sport/lokalsport/neuer-co-trainer-beim-tus-schutterwald-ii


Neues Trainer-Team für die TuS A-Jugend

Nachdem Reiner Volk aus beruflichen Gründen sein Traineramt bei der A-Jugend des TuS Schutterwald aufgegeben hat, konnte die entstandene Lücke nun wieder geschlossen werden. Wir möchten uns bei Reiner für seinen unermüdlichen Einsatz für die TuS Jugend bedanken und freuen uns, dass mit Thorsten Bressmer ein alt bekanntes Gesicht zu unseren roten Teufeln zurückkehrt. Thorsten trainierte in der Saison 2018/19 unsere A-Mädchen erfolgreich in der Jugendbundesliga bzw. Oberliga Baden-Württemberg und holte dort mit dem Team auch die Meisterschaft. Thorsten hat sich für die spannende Aufgabe bei der TuS A-Jugend entschieden, obwohl er auch einige interessante Möglichkeiten, bei anderen Vereinen im Erwachsenenbereich zu arbeiten, hatte. Dies zeigt uns, dass die Nachwuchsarbeit beim TuS hohes Ansehen genießt. Neben Thorsten können wir weiterhin auf unseren Junioren Nationaltrainer Martin Heuberger bauen, der, soweit es ihm beruflich möglich ist, mit Thorsten zusammen die A-Jugend coachen wird. In welcher Klasse dies sein wird, wird sich in den nächsten Tagen entscheiden. Der TuS hatte für die Teilnahme an der Bundesliga-Quali gemeldet. Ob und wann diese nun überhaupt aufgrund der Corona Krise gespielt wird bleibt abzuwarten.


Frauen des TuS Schutterwald steigen in die BW-Oberliga auf

Im Umlaufverfahren des Bundesrates des Deutschen Handball-Bundes (DHB) wurde am Dienstag beschlossen, die abgebrochene Saison nach der Quotienten-Regelung zu werten. Dabei wird es keine sportlichen Absteiger, aber Aufsteiger geben, wie die  Frauen des TuS Schutterwald.

Zwar hat der Südbadische Handball-Verband (SHV) zuvor schon erklärt, die DHB-Entscheidung zu übernehmen, allerdings will sich der SHV erst heute im Detail dazu äußern und die Abschlusstabellen veröffentlichen.
Die Quotienten-Regelung besagt, dass die Pluspunkte durch die Anzahl der absolvierten Spiele dividiert werden. Der ermittelte Wert ist mit 100 zu multiplizieren und auf eine Stelle nach dem Komma zu runden.

Einige Entscheidungen sind durch diese Regelung schon fix. So werden die Frauen des TuS Schutterwald als Südbadenliga-Meister in die BW-Oberliga aufsteigen. „Für uns ist das ein unglaublicher Erfolg. Es ist unsere zweite Meisterschaft in Folge, damit hätten wir zuvor nie gerechnet“, freute sich Nicole Wolber, Frauen-Abteilungsleiterin beim TuS. Lange habe man geduldig auf die Entscheidung gewartet. „Erst als am Samstag die Meldung kam, dass die Quotienten-Regel angewendet werden soll, haben wir mal gerechnet“, fügte Wolber an und kann es mit ihren Spielerinnen verschmerzen, dass angesichts des Kontaktverbotes die Meisterfeier warten muss.

Der TV Friesenheim wird als Meister der Landesliga Frauen in die Südbadenliga aufsteigen, die Männer des TuS TuS Altenheim II als Meister der Bezirksklasse in die Landesliga.

Spannung bei Vizemeistern
Spannend ist nun die Frage, ob der SHV auch den Landesliga-Zweiten der Gruppen Süd und Nord sowie den Zweitplatzierten der Bezirksklassen ein Aufstiegsrecht einräumen wird. Beim SHV schien man zuletzt nicht abgeneigt, hier eine großzügigere Regelung als vom Dachverband vorgeschlagen zu treffen. So blickt man vor allem beim Landesliga-Zweiten TuS Ottenheim (Meister TVS Baden-Baden II nimmt sein Aufstiegsrecht wahr), bei den Bezirksklassen-Klubs SV Zunsweier und TuS Großweier (Bezirk Rastatt) sowie dem Frauen-Landesligisten aus der Nordgruppe SG Ohlsbach/Elgersweier gespannt der Mitteilung des SHV entgegen. Die SG Hornberg/Lauterbach/Triberg, Tabellenzweiter der Landsliga Süd der Frauen, hatte bereits auf eine eventuelle Aufstiegsmöglichkeit verzichtet.

 

Quelle: Mittelbadische Presse
Autor: Miqua
Bild: handball-server.de
https://www.bo.de/sport/lokalsport/frauen-des-tus-schutterwald-steigen-in-die-bw-oberliga-auf


Handballer wollen nach dem Quotienten werten

Das Präsidium des Deutschen Handballbundes (DHB) hat einen Vorschlag verabschiedet, wie die unterhalb der 3. Liga abgebrochene Saison gewertet werden könnte. Klar war bisher, dass es Aufsteiger und keine Absteiger geben wird. Das favorisierte Modell ist nun eine Abschlusstabelle auf Basis der sogenannten Quotienten-Regelung. In den kommenden Tagen wird der Bundesrat des DHB über die entsprechende Beschlussvorlage abstimmen. 

Sollte der Bundesrat dieses Modell beschließen, wird auch Handball Baden-Württemberg, zu dem der Südbadische Handball-Verband (SHV) gehört, diese Regelung übernehmen. Ansgar Huck, Vizepräsident Spieltechnik des SHV, erklärte gegenüber unserer Zeitung: „Wir haben alles vorbereitet. Wir warten nur noch auf die Entscheidung des Bundesrates.“ Danach werden die neuen Tabellen veröffentlicht.

12. März als Stichtag
Die Quotienten-Regelung besagt, dass die Pluspunkte durch die Anzahl der absolvierten Spiele zum Stichtag 12. März dividiert werden. Der ermittelte Wert ist mit 100 zu multiplizieren und auf eine Stelle nach dem Komma zu runden. Sie spielt dann eine Rolle, wenn Mannschaften eine unterschiedliche Anzahl von Spielen absolviert haben. Im Bereich Südbaden wird vor allem auf drei Tabellen mit Spannung geschaut: In der Landesliga Nord der Männer wäre der TVS Baden-Baden II ebenso Erster wie in der Bezirksklasse Offenburg der TuS Altenheim II. In der Bezirksklasse Rastatt würde der TuS Großweier hinter die HSG Hardt zurückfallen.

Keine Erwähnung findet in der Pressemitteilung des DHB, wie mit Mannschaften auf den Relegationsplätzen umgegangen wird. Möglicherweise ermitteln die Tabellenzweiten der Landesliga Nord und Süd sowie die Tabellenzweiten der Bezirksklassen Offenburg und Rastatt ebenfalls nach der Quotienten-Regelung den dritten Aufsteiger in die Südbadenliga bzw. Landesliga.

Aufstockung möglich
Da hätte im Vergleich der Bezirksklassen der SV Zunsweier die Nase vorn, in der Landesliga würde der TuS Ottenheim gegen den TV St. Georgen (2.) und auch gegen den TV Ehingen (3.) den Kürzeren ziehen (Meister HU Freiburg geht SG mit Südbadenligist HSG Freiburg ein). Allerdings:  Es scheint nicht ausgeschlossen, dass der SHV sich hier großzügig zeigen wird und alle Mannschaften aufsteigen lässt. Sollte es letztlich zu aufgestockten Ligen kommen, „hätten wir damit kein Problem“, versicherte Huck.

Noch stehen zudem die Meldungen für die kommende Saison aus. Bis 30. April müssen sich die Vereine entscheiden. Dabei schaut man vor allem in der Landesliga Nord zum TVS Baden-Baden II. Der Tabellenführer hat sich noch nicht entschieden, ob er das Aufstiegsrecht wahrnehmen wird. Sollte die Oberliga-Reserve aus Sandweier verzichten, würde der Tabellenzweite TuS Ottenheim sogar direkt in die Südbadenliga aufsteigen. Klar ist dagegen inzwischen, dass die zweite Mannschaft der neuformierten SG Ohlsbach/Elgersweier freiwillig aus der Landesliga in die Bezirksklasse wechseln wird.

 

Quelle: Mittelbadische Presse
Autor: Miqua
Bild: handball-server.de
https://www.bo.de/sport/lokalsport/handballer-wollen-nach-dem-quotienten-werten


Kai Oehler zum TuS Schutterwald II

Der TuS Schutterwald meldet für seine zweite Mannschaft in der Handball-Landesliga einen Rückkehrer.

Kai Oehler, zuletzt durch Verletzungen immer wieder zurückgeworfen, wechselt vom Handball-Südbadenligisten HC Hedos Elgersweier ins Landesliga-Team des TuS Schutterwald. Der 24 Jahre alte Rückraumspieler stammt aus der Jugend des TuS Schutterwald, spielte aber die letzten neun Jahre beim HC Hedos.

 

Quelle: Mittelbadische Presse
Autor: Miqua
Bild: handball-server.de
https://www.bo.de/sport/lokalsport/kai-oehler-zum-tus-schutterwald-ii


Spannung bei Teams des TuS Schutterwald und SV Zunsweier

Bei den Frauen des TuS Schutterwald und den Männern des SV Zunsweier wartet man auf die Entscheidung des Verbandes, wie die abgebrochene Saison gewertet wird. Planungssicherheit besteht hingegen beim HC Hedos Elgersweier und MTV Meißenheim.

Der Südbadische Handball-Verband (SHV) hat zwar die Saison für beendet erklärt, doch wie sie gewertet wird, soll erst kommende Woche entschieden werden. Klar ist nur: Es gibt Aufsteiger und keine Absteiger. Vor allem im Internet wird in Sachen Wertung deshalb weiterhin wild spekuliert. Glücklich sind jene Vereine, die Planungssicherheit haben. Zu diesen gehören die Südbadenligisten HC Hedos Elgersweier und der HTV Meißenheim.
Zuletzt hatte sich der HC Hedos Elgersweier frei geschwommen. Nach vier Siegen aus den letzten fünf Spielen und Rang neun darf der sportliche Leiter Michael Kempf selbstbewusst festhalten: „Tendenz und Formkurve sprachen für uns. Ich bin davon ausgegangen, dass wir am Ende im Mittelfeld gewesen wären.“

Letzte Saison als eigenständiger Verein
Schade ist für den HC Hedos vor allem, dass die letzte Saison als eigenständiger Verein im Spielbetrieb ein so schnelles Ende gefunden hat. Bekanntlich gibt es künftig auch im kompletten Herrenbereich die SG Ohlsbach/Elgersweier.  „Das Ende war nun leider abrupt, aber wir sind zuversichtlich, dass was Gutes nachfolgen wird“, tröstet sich Kempf.
Weiterhin offen ist, ob man künftig neben der Südbadenliga (Startrecht HC Hedos Elgersweier) auch in der Landesliga (Startrecht SV Ohlsbach) eine Mannschaft melden wird. „Die Entscheidung ist noch nicht gefallen“, betont Kempf. Der SHV hat die Meldefrist  bis 30. April verlängert.

Auch der HTV Meißenheim stand zuletzt auf Rang elf unter 14 Mannschaften nicht mehr auf einem Abstiegsplatz. „Wir wollten sportlich alles für den Klassenerhalt tun. Dass es jetzt so gekommen ist, ist schade“, erklärte der HTV-Vorsitzende Michael Labusch. So eine Entscheidung aus der Zeitung zu erfahren, gehe natürlich auf Kosten von „Emotionalität, Kampf und Leidenschaft“. Sie sei aber absolut nachvollziehbar. „Die Gesundheit hat Vorrang“, betont Labusch.

Auf dem Sprung in die Oberliga
Mit Spannung wartet man  dagegen bei den Handballerinnen des TuS Schutterwald auf die Entscheidung in Sachen Wertung. Klar ist nur eines: Wird nach dem Tabellenstand bei Abbruch der Saison gewertet, wäre der Aufsteiger als Tabellenführer Meister der Südbadenliga und würde mit dem zweiten Aufstieg in Folge die BW-Oberliga erreichen. Allerdings: Erfolgt die Wertung nach der Hinrunde, wird diese zum Rechenspiel. „Keine Ahnung, wo wir da stehen“, gibt Abteilungsleiterin Nicole Wolber zu.

Eine offizielle Hinrundentabelle gibt es (noch) nicht, Tabellen im Internet, die als „Hinrundentabelle“ deklariert werden, beeinhalten meist nur die Spiele bis 31. Dezember 2019. Schutterwald hat aber das Hinrundenspiel gegen Kappelwindeck/Steinbach II erst im Jahr 2020 ausgetragen, andererseits hat Konkurrent TuS Ottenheim im Herbst 2019 zweimal gegen Sinzheim gespielt. Gut möglich, dass die Schutterwälderinnen am Ende nur Dritter hinter der SG Dornstetten und Ottenheim sind. „Wir sind alle sehr gespannt auf die Entscheidung. Gefeiert hat bei uns jedenfalls noch keine Spielerin“, versichert Wolber.
Nach wie vor steht der Entschluss, dass die Mannschaft, sofern es ihr angeboten wird, das Aufstiegsrecht in die BW-Oberliga wahrnehmen wird. Allerdings wird die Kaderplanung von Neu-Coach Jochen Baumann nicht einfach werden. „Bei einem Aufstieg müssten wir personell nachlegen. Doch im Moment Spielerinnen zu bekommen ist schwierig. Die möchten in der Regel alle mal ins Training kommen oder die Mannschaft kennenlernen“, weiß Nicole Wolber. Doch genau dies ist bis auf Weiteres nicht möglich.

Unglückliche Terminänderung
Der Entscheidung des Verbands fiebert man auch beim SV Zunsweier entgegen. Der SVZ ist in der Bezirksklasse der Männer Zweiter hinter dem TuS Altenheim II. Zunsweier hat zwar den direkten Vergleich gegen den Spitzenreiter in der Hinrunde gewonnen, kommt auf die gleiche Anzahl Minuspunkte, hat aber zwei Pluspunkte weniger, weil noch ein Nachholspiel gegen den ETSV Offenburg ausstand.
Der ursprüngliche Termin wäre im Januar gewesen, doch in Zunsweier war die Halle nicht frei, deshalb hatte der SVZ das Spiel auf Gründonnerstag verlegt. „Im Nachhinein ärgere ich mich natürlich. Hätten wir das Spiel früher angesetzt, hätten wir jetzt vielleicht zwei Punkte mehr und wären Tabellenführer“, sagt Abteilungsleiterin Monika Berger. Zählt die Hinrunden-Tabelle, wäre Zunsweier übrigens Erster. Berger baut nun auf eine Aussage in der Pressemitteilung des Südbadischen Verbandes, dass es durch die abgebrochene Spielrunde 2019/2020 „nur Gewinner“ geben soll.

 

Quelle: Mittelbadische Presse
Autor: Miqua
Bild: handball-server.de
https://www.bo.de/sport/lokalsport/spannung-bei-teams-des-tus-schutterwald-und-sv-zunsweier