TuS Schutterwald bleibt auswärts ungeschlagen
Der Handball-Oberligist nimmt nach einer ordentlichen Leistung beim 30:30 beim TV Hardheim einen Punkt mit. Mannschaft zeigt eine sehr gute Moral. Am Samstag gegen Saase 3 Leutershausen II.
Handball-Oberligist TuS Schutterwald bleibt in fremder Halle weiter ungeschlagen. Nach dem Auswärtssieg in Wiesloch holte die Mannschaft am Samstag beim TV Hardheim ein 30:30 (18:16) und steht damit nun bei 5:3 Punkten.
Für das privat verhinderte Trainerteam Fabian Huck und Hochzeiter Jannik Bindner saßen Sportvorstand Julian Seigel und Präsident Manfred Derr auf der Bank. Sie sahen einen intensiven Schlagabtausch, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. „Übers ganze Spiel gesehen war es ein faires Ergebnis. Hardheim macht wenige Fehler, hat kaum Ausschläge im Spiel“, analysierte Seigel nach dem Schlusspfiff das "erwartet schwierige Spiel".
Schutterwald erwischte zunächst den besseren Start, traf dann aber drei, vier falsche Entscheidungen, und beim 9:6 schienen die Hausherren das Spiel erstmals unter Kontrolle zu bringen. Doch der TuS bewies Moral. Nach einer Auszeit kämpften sich die Gäste zurück. Kurz vor der Pause hatte Schutterwald die Partie wieder gedreht und nahm eine knappe 18:16-Führung mit in die Kabine.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung ausgeglichen. In der Schlussphase drehte der TuS einen 26:28-Rückstand in eine 29:28-Führung und hatte beim 30:29 die Chance auf mehr. Doch Hardheim glich aus, und der letzte Angriff brachte keinen Erfolg, sodass die Punkte letztlich geteilt wurden.
„Alles in allem hat die Mannschaft eine sehr gute Moral gezeigt und am Ende noch den Kopf aus der Schlinge gezogen“, war Julian Seigel nicht unzufrieden und zog ein positives Fazit: „Dafür, dass das Trainerteam nicht dabei war und einige Spieler angeschlagen beziehungsweise verletzt waren, war es ein ordentliches Spiel.“
Ein Sonderlob gab es für Florian Fahner. „Er hat mit seiner Dynamik ein richtig starkes Spiel gemacht. Leider ist er in der Schlussphase mit einer Knieverletzung ausgeschieden“, sagte Seigel und freute sich auch über die Leistung von Adrian Volk: „Er ist in die Tiefe gegangen und hat wichtige Tore gemacht.“
Die nächste Aufgabe wartet bereits am kommenden Samstag um 19.30 Uhr in der Mörburghalle, wenn die SG Saase3 Leutershausen II ihre Visitenkarte abgibt.
Hardheim – Schutterwald 30:30 (16:18)
Hardheim: Siebentritt, Schneider; Bergmann 1, Huspenina 11/3, Steinbach, Gärtner 3, Ohlhaut 1, Käflein 5, Winter 1, Winkler 1, Häfner 2, Hilpert, Koper 5, Reichhard.
Schutterwald: Weber (ab 38.), Welle (bis 37.): Bergmann 2, Volk 4, Doll 3, Heuberger 2, Haß 2, Fahner 5, Seigel 1, Kofler 1, Schmidt 2, Salameh, Bonnemberger 3, Reith 5/2.
Quelle: bo.de
Autor: Michaela Quarti
Bild: ©Peter Muennich
TuS Schutterwald II gibt Führung aus der Hand
Unsere zweite Mannschaft musste sich am Sonntagabend beim TuS Helmlingen mit 25:28 (14:12) geschlagen geben. Nach einer starken ersten Halbzeit und einer zwischenzeitlichen Vier-Tore-Führung hatten wir die Partie lange im Griff, ehe die Gastgeber in der Schlussphase das Spiel drehten. Vor allem Helmlingens Torhüter Steffen Dold wurde mit 14 Paraden zum entscheidenden Faktor.
Dabei erwischten wir zunächst den deutlich besseren Start. Mit einer konzentrierten Abwehrleistung und einem guten Angriffsspiel setzte sich unsere Mannschaft früh auf 6:2 ab (12.). Während sich die Gastgeber gegen unsere 6:0-Abwehr schwertaten und immer wieder Ballverluste produzierten, behaupteten wir unseren Vorsprung über weite Strecken der ersten Halbzeit. Auch beim 10:6 (21.) lagen wir noch mit vier Treffern vorne. Erst gegen Ende des ersten Durchgangs fand Helmlingen besser in die Begegnung. Tim Karch verkürzte kurz vor der Pause auf 12:13, ehe Marc Schulz mit seinem Treffer zum 14:12 für unsere verdiente Halbzeitführung sorgte.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein umkämpftes Ortenau-Duell, in dem wir zunächst weiter die Oberhand behielten. Über 19:16 (37.) behaupteten wir unsere Führung, ehe Rene Behmann in der 42. Minute zum 23:21 traf. Doch die Gastgeber steigerten sich zunehmend in der Defensive und fanden nun auch im Angriff bessere Lösungen.
Die entscheidende Wende folgte Mitte der zweiten Halbzeit. Angeführt von Kapitän Jan Parpart gelang Helmlingen ein Drei-Tore-Lauf, mit dem die Gastgeber beim 24:23 (47.) erstmals in Führung gingen. Gleichzeitig wurde Torhüter Steffen Dold immer mehr zum Rückhalt seiner Mannschaft. Mit zahlreichen Paraden verhinderte er, dass wir die Begegnung erneut zu unseren Gunsten drehen konnten.
Besonders bitter war die Schlussphase, in der wir unsere Möglichkeiten nicht mehr konsequent nutzten. In der 57. Minute scheiterte Marc Schulz mit einem Siebenmeter an Dold, wenig später setzte sich Helmlingen auf 27:24 ab. Max Hirtz sorgte schließlich mit seinem Treffer zum 28:25 für den Endstand.
Damit mussten wir uns nach einer über weite Strecken überzeugenden Vorstellung geschlagen geben. Unsere Mannschaft zeigte, dass sie auch gegen einen starken Gegner auswärts bestehen kann. Entscheidend war letztlich, dass wir unsere Führung in der zweiten Halbzeit nicht behaupten konnten und Helmlingen mit zunehmender Spieldauer defensiv stärker wurde.
TuS Helmlingen – TuS Schutterwald II 28:25 (12:14)
Unsere Torschützen: Brown, Herrmann, Schulz 4/1, Erlenwein 4, Heuberger 4, Ehret 4, Adam, Sunderer 1, Meffle 3, Behmann 5, End, Ritter, Strosack 2.
Bild: bo.de ©Uli Hartmann
Frauen des TuS Schutterwald besiegen Bayern-Fluch
Die Drittliga-Handballerinnen aus der Ortenau überzeugen beim 35:27-Auswärtssieg in Haunstetten mit starker Abwehr und schnellem Umschaltspiel.
Ausgelassen bejubelten die Spielerinnen des TuS Schutterwald am Samstag den ersten Auswärtssieg der Saison. Beim TSV Haunstetten zeigte die Mannschaft von Axel Schmidt über weite Strecken eine bemerkenswert souveräne Leistung und setzte sich in der 3. Handball-Liga Süd verdient mit 35:27 (16:11) durch. Gleichzeitig endete damit auch eine Serie enttäuschender Auftritte auf bayerischem Boden.
„Endlich haben wir den Bayern-Fluch besiegt“, sagte Schmidt mit einem Lächeln nach der Partie und freute sich: „Die Mannschaft hat das heute souverän runtergespielt.“
Nach dem 3:6 in der siebten Minute übernahmen die Schutterwälderinnen die Kontrolle. Vor allem die starke Abwehrarbeit bildete die Grundlage für den späteren Erfolg. Dahinter erwischte Torhüterin Tina Schlund einen starken Tag und leitete mit mehreren Paraden immer wieder Tempogegenstöße ein.
Tatsächlich spielte sich der TuS in dieser Phase in einen regelrechten Rausch. Ein 7:0-Lauf sorgte für eine frühe Vorentscheidung. Beim 13:3 lag Schutterwald erstmals mit zehn Toren vorne. Erst danach kämpften sich die Gastgeberinnen zurück in die Begegnung und verkürzten bis zur 23. Minute auf 9:14. „Da haben wir zu lax Bälle weggeworfen und die Tore nicht mehr so konsequent gemacht“, analysierte Schmidt. Die Gäste behielten jedoch die Ruhe und gingen mit einer verdienten 16:11-Führung in die Pause.
Nur kleiner Kader
Auch nach dem Seitenwechsel hielt Schutterwald den Gegner zunächst auf Distanz. Als Haunstetten beim 15:20 noch einmal Hoffnung schöpfte, erhöhten die Ortenauerinnen erneut das Tempo. Binnen weniger Minuten wuchs der Vorsprung auf 25:16 an. Dass die Konzentration nicht über die gesamten 60 Minuten auf höchstem Niveau blieb, hatte auch personelle Gründe. Mit nur drei Feldspielerinnen auf der Bank waren die Wechselmöglichkeiten beim TuS stark eingeschränkt. „Da schwinden die Kräfte, da darf man auch mal einen Ball wegwerfen“, zeigte der Coach Verständnis für seine Mannschaft. Als die Gastgeberinnen in der 49. Minute auf 22:28 und wenig später sogar auf 24:28 verkürzten, nahm Schmidt noch einmal eine Auszeit. Sein Team fing sich anschließend wieder, zog das Tempo an und machte mit einer konzentrierten Schlussphase alles klar.
Lob für Dana Hodapp
Ein Sonderlob des Trainers erhielt Dana Hodapp, die offensiv wie defensiv überzeugte. „Dana hat eine ganz starke Partie gespielt“, betonte Schmidt.
Mit dem 35:27-Erfolg feierte der TuS nicht nur den ersten Auswärtssieg der Saison, sondern ist nach dem Unentschieden zum Auftakt in Göppingen in der Fremde nach zwei Auswärtsspielen weiterhin ungeschlagen. Zum Vergleich: Vergangene Saison mussten die Schutterwälderinnen bis zum vorletzten Spieltag auf ein Erfolgserlebnis in fremder Halle warten.
Bereits am kommenden Freitag (20.30 Uhr) wartet mit dem Heimspiel in der Mörburghalle gegen das Spitzenteam der Eulen Ludwigshafen die nächste Herausforderung. Dort soll der Schwung aus Haunstetten direkt mitgenommen werden.
Haunstetten - Schutterwald 27:35 (11:16)
Haunstetten: Friedrich; Groll, Jatta 4, Reinelt, Gossner 1, Fimpel, Goldbach 3, Dieterich, Joerss 10/3, Merkle 4, Gilg, Knöpfle 1, Rappel 2, Spindler, Lochbrunner 1, Wonnenberg 1.
Schutterwald: Schlund, Griese; Hodapp 4, Seigel 2, Kaufmann 12/2, Greiner 3, Ehret, Margull 1, Lipps 4, Czok 9, Luick.
Schiedsrichter: Paolo D’Oria/Julius Hlawatsch (TSV Schleißheim) – Zuschauer: 200.
Zeitstrafen: vier – sechs Minuten.
Quelle: bo.de
Autor: Michaela Quarti
Bild: ©Peter Münnich
Frauen des TuS Schutterwald auf Kante genäht zum TSV Haunstetten
Verletzungen und Krankheiten sorgen für Sorgenfalten, doch die Drittliga-Handballerinnen aus der Ortenau reisen mit dem festen Ziel an, im Augsburger Stadtteil zu punkten.
Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Schutterwald (8. Platz/3:5 Punkte) stehen vor einer echten Bewährungsprobe. Am Samstag (18 Uhr) gastiert die Mannschaft von Trainer Axel Schmidt beim TSV Haunstetten (7./4:4). Nach den Heimniederlagen gegen die beiden Spitzenteams TSV Wolfschlugen und Kurpfalz Bären wollen die Schutterwälderinnen wieder punkten.
Doch die personelle Lage sorgt derzeit für große Sorgenfalten. Katlyn Reymann und Laura Braun laufen erneut für die SG Ettenheim/Altdorf in der A-Jugend-Bundesliga auf. Hinzu kommt eine Reihe angeschlagener Spielerinnen. Franka Derr knickte zuletzt gegen Wolfschlugen um und hat einen stark geschwollenen Fuß. Nele Zapf liegt krank im Bett, Selina Margull plagen massive Schulterprobleme und Elisa Seigel Knieprobleme.
Die Situation ist so angespannt, dass Schmidt das Mittwochstraining kurzerhand absagte. „Wir wären nur zu fünft gewesen“, berichtet der Trainer und fügt mit einer Portion Galgenhumor an: „Aktuell ist die Apotheke mit Ibuprofen der größte Profiteur.“
Trotz der vielen Ausfälle fährt Schutterwald nicht chancenlos nach Augsburg. „In Haunstetten würde ich gerne was mitnehmen“, sagt der TuS-Trainer. Die Erinnerung an die vergangene Saison schmerzt aber noch immer. Damals lag Schutterwald im Augsburger Stadtteil bereits mit sechs Treffern vorne und musste sich am Ende dennoch geschlagen geben.
Wie stark der TSV Haunstetten in dieser Saison tatsächlich einzuschätzen ist, lässt sich nach den ersten Saisonwochen allerdings nur schwer beurteilen. Die beiden bisherigen Siege gelangen gegen Aufsteiger TSG Haßloch (26:19) und bei der SG Schozach-Bottwartal (23:21). Beide Teams warten allerdings noch auf ihren ersten Punktgewinn und bilden aktuell das Tabellenende.
Für den TuS Schutterwald wird es daher vor allem darauf ankommen, die personellen Rückschläge wegzustecken. Punkte wären angesichts der Rahmenbedingungen keine Selbstverständlichkeit, dafür aber ein wichtiges Signal im Kampf um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld.
Quelle: bo.de
Autor: Michaela Quarti
Bild: ©Christoph Breithaupt
TuS Schutterwald muss eine Reaktion zeigen
Der Handball-Oberligist spielt am Samstag beim TV Hardheim. Sorgen auf der halblinken Position. Veränderung auf der Bank.
Beim TuS Schutterwald (4:2 Punkte) rätseln sie noch immer, wie das letzte Heimspiel gegen den TSV Knielingen mit 22:24 verloren gehen konnte. "Es ist mir nach wie vor unverständlich, dass wir aus so einer guten Abwehr heraus keine Sicherheit im Angriff bekommen haben", sagt Fabian Huck, der Coach des Handball-Oberligisten. Schon am Samstag (19.30 Uhr) beim TV Hardheim (4:2 Punkte) ist Besserung angesagt.
"Es geht darum, dass wir wieder Ruhe und Klarheit in unser Spiel bekommen. Jedem muss bewusst sein, wo er hinlaufen muss", ist die Forderung des Trainers, zumal der TV Hardheim, vergangene Saison in der Parallel-Staffel unterwegs, zuletzt mit einem 30:24-Erfolg in Viernheim überraschen konnte. "Da haben sie ein richtig gutes Spiel gemacht", zeigte sich Huck vor allem von der 6:0-Abwehr mit guten Torhütern beeindruckt. "Da brauchen wir viel Bewegung im Rückraum, viele Kreuzungen, und wir müssen auch den Kreisläufer mitnehmen", so der TuS-Coach. Vor allem müssen aber auch die Chancen verwertet werden – ein großes Manko gegen Knielingen genau wie das fehlende Tempospiel. "Das Umschaltspiel muss deutlich besser werden, das war im Grunde nicht existent", so Huck im Nachgang zur Heimniederlage.
Auch personell musste der TuS einen herben Rückschlag verkraften. Rückraumspieler Lasse Meier schied Mitte der zweiten Hälfte aus. Noch steht die endgültige Diagnose aus, doch der Verdacht auf Kreuzbandriss erhärtet sich. Erschwerend kommt hinzu, dass mit Daniel Heppner ein weiterer Halblinker derzeit eine ziemlich angeschwollene Hand hat und schon gegen Knielingen nicht eingesetzt werden konnte. "Es ist nichts gebrochen, aber der Druckschmerz und die Schwellung sind nach wie vor vorhanden", berichtet Huck und ist auch für das Hardheim-Spiel eher pessimistisch: "Wenn er uns nicht weiterhelfen kann, macht ein Einsatz wenig Sinn."
Das Trainerteam ist so gezwungen, über taktische Veränderungen nachzudenken. Da mit Luca Haß ein weiterer Kreisläufer im Kader bleiben wird, "der uns auch in der Abwehr sehr helfen wird" (Huck), wäre auch ein Spiel mit zwei Kreisläufern eine Option. "Mal schauen, was wir mit unserem Spielermaterial machen können", so Huck, der die Verantwortung für das Spiel in Hardheim aber in andere Hände legt. Weil Co-Trainer Yannik Bindner heiratet und er Hochzeitsgast ist, wollte der TuS schon vor der Saison die Partie verlegen, konnte sich mit Hardheim allerdings nicht auf einen anderen Termin einigen. Deshalb werden am Samstag Sportvorstand Julian Seigel, der vergangene Saison als Interimscoach die Wende schaffte, sowie Präsident Manfred Derr coachen.
Quelle: bo.de
Autor: Michaela Quarti
Bild: ©Peter Muennich
Damen 2 unterliegen beim Spitzenreiter nach Aufholjagd
Unsere Damen 2 mussten sich in der Landesliga beim Tabellenführer TSV Alemannia Freiburg Zähringen mit 22:25 geschlagen geben. Nach einem wechselhaften Spielverlauf zeigten wir insbesondere in der Schlussphase Moral, konnten uns für die Aufholjagd jedoch nicht mit Punkten belohnen.
Wir starteten konzentriert in die Partie und gingen mit 3:1 in Führung. In dieser Phase standen wir stabil in der Abwehr und fanden im Angriff gute Lösungen. Die Gastgeberinnen erhöhten anschließend das Tempo und drehten die Begegnung mit einem 6:0 Lauf auf 7:3. Hier fehlte uns die letzte Konsequenz im Abschluss, während Freiburg Zähringen seine Chancen konsequent nutzte.
Dennoch blieben wir im Spiel. Auch dank einer starken Leistung von Viktoria Kimmig im Tor hielten wir den Abstand überschaubar. In der 27. Minute verkürzten wir auf 9:8 und waren wieder in Schlagdistanz. In den letzten Minuten vor der Pause nutzten die Gastgeberinnen jedoch ihre Möglichkeiten besser und setzten sich auf 11:8 ab.
Nach dem Seitenwechsel gehörten die ersten zehn Minuten klar dem Tabellenführer. Über 14:8 und 15:9 bauten die Freiburgerinnen ihren Vorsprung bis zur 40. Minute auf 18:10 aus. In dieser Phase ließen wir zu viele klare Chancen ungenutzt und machten es dem Gegner durch einfache Ballverluste zu leicht.
Im weiteren Verlauf stabilisierten wir uns wieder. Wir reduzierten die Fehler im Aufbauspiel und arbeiteten in der Defensive kompakter. Schritt für Schritt verkürzten wir den Rückstand. Kurz vor Spielende kamen wir noch einmal auf 24:22 heran und machten die Partie wieder offen. Für eine komplette Wende reichte es am Ende jedoch nicht, sodass wir mit 22:25 unterlagen.
Trotz der Niederlage war eine positive Entwicklung erkennbar. Besonders in der zweiten Halbzeit zeigten wir, dass wir auch gegen den Spitzenreiter mithalten können, wenn wir konzentriert verteidigen und geduldig im Angriff agieren. Entscheidend blieb jedoch die Chancenverwertung, die uns ein besseres Ergebnis verwehrte.
Bereits am kommenden Sonntag wartet die nächste wichtige Aufgabe auf uns. Im Auswärtsspiel bei der HSG Willstätt Hanauerland treffen wir auf einen direkten Tabellennachbarn. Dort wollen wir an die guten Phasen aus Freiburg anknüpfen und uns für den Aufwand auch mit Punkten belohnen.






