Die Frauen des TuS Schutterwald gehen auf Bärenjagd
Am Sonntag kommt mit den Frauen aus Ketsch der amtierende Staffelsieger der 3. Handball-Liga Süd in die Mörburghalle.
„Weitermachen“ ist das Motto der noch ungeschlagenen Drittliga-Handballerinnen des TuS Schutterwald (3:1 Punkte) vor dem Heimspiel am Sonntag (16 Uhr) gegen die Kurpfalz Bären der TSG Ketsch (2:2). Weitermachen, wo das Team vergangenen Sonntag beim 29:24-Erfolg gegen den TSV Ismaning aufgehört hatte. Mit einer reifen Leistung in der zweiten Hälfte konnten die Gastgeberinnen an die starken Heimvorstellungen der vergangenen Saison direkt anknüpfen.
Mit der Kurpfalz Bären kommt allerdings ein Titelkandidat in die Mörburghalle. Die Gäste sind amtierender Staffelsieger, haben danach allerdings auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga verzichtet. Dass die Bären nun die Gejagten sind, steht für ihren Cheftrainer Sascha Kuhn außer Frage. „Wir müssen jetzt abgezockter und härter für jeden Punkt arbeiten. Leichter wird es auf keinem Fall!“, wird er auf der Vereinshomepage zitiert.
Das bekam seine Mannschaft bereits zum Auftakt mit der 30:36-Heimniederlage gegen die TSG Friesenheim zu spüren. „Auch deshalb kann ich sie schwer einschätzen“, bekennt TuS-Coach Axel Schmidt. Allerdings: Zuletzt wurde das Auswärtsspiel bei der SG Schozach-Bottwartal klar mit 31:23 gewonnen. Neu bei den Gästen um die erfahrenen Rebecca Engelhardt (Linksaußen) und Jule Haupt (Rückraum) ist die groß gewachsene Linkshänderin Kyra Teixeira da Silva, die zuletzt vier Jahre für den SV Allensbach am Ball war.
Schutterwalds Trainer Axel Schmidt richtet den Blick dennoch vor allem auf die eigene Mannschaft. „Wir schauen auf uns und wenn wir ein ähnlich gutes Spiel wie vergangene Saison abliefern, klappt es vielleicht diesmal mit einem Sieg“, erinnert er an die knappe 26:27-Heimniederlage gegen Ketsch in der Vorsaison. Seine Spielerinnen könnten die „Bärenjagd“ ohne Druck angehen und in der besten Formation. „Und wenn wir dann noch einen besseren Start hinbekommen als gegen Ismaning, ist vielleicht eine Überraschung möglich“, so Schmidt.
Quelle: bo.de
Autor: Michaela Quarti
Bild: ©Andreas Wenck
