Frauen des TuS Schutterwald setzen auf Heimstärke
Am Sonntag (17 Uhr) wollen die Drittliga-Handballerinnen gegen den TSV Ismaning gleich den ersten Sieg vor eigenem Publikum einfahren. Dana Hodapp komplettiert den Kader.
Am Montag war bei den Drittliga-Handballerinnen des TuS Schutterwald Training ohne Balltippen angesagt – eine Folge des 28:28 zum Saisonauftakt bei FA Göppingen II. „Durch das ständige Tippen, bevor es ins 1:1-Spiel ging, ist überhaupt kein Spielfluss zustande gekommen“, schraubte TuS-Coach Axel Schmidt direkt zu Beginn der neuen Trainingswoche an einer Stellschraube. Schon kommenden Sonntag (17 Uhr) im Heimspiel gegen den TSV Ismaning soll sich das Ergebnis zeigen.
Die Handballerinnen aus dem Landkreis München sind für die Ortenauerinnen ein guter Gradmesser. Vergangene Saison gingen beide Spiele gegen Ismaning verloren. Zu Hause, auch im ersten Saisonheimspiel, wurde die Partie knapp mit 25:27 abgegeben, in der Rückrunde deutlich mit 25:32. „Die Bedingungen waren aber andere“, sagt Schmidt. Jetzt kann sein Team zeigen, dass man besser aufgestellt ist als zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr.
Apropos: Zehn Punkte und vier Tabellenplätze trennten vergangene Saison den Neunten Schutterwald und den Fünften Ismaning. So viele sollen es in dieser Spielzeit nicht mehr sein, doch klar scheint nicht nur wegen des deutlichen 38:30-Auftaktsieges gegen die SG Schozach-Bottwartal, sondern allein schon aufgrund der Historie: Die jungen Frauen aus Bayern sind am Sonntag in der Mörburghalle leicht in der Favoritenrolle. Aushängeschilder der Gäste sind eine ausgezeichnete Jugendarbeit sowie im Sommer eine erfolgreiche Beachhandball-Mannschaft (Brüder Ismaning), die vor wenigen Wochen beispielsweise deutscher Meister geworden ist. Zudem profitiert das Team auch immer wieder von seiner geografischen Lage. So kam vom Zweitligisten ESV Regensburg vor dieser Saison mit Rechtsaußen Diana Feles eine Spielerin, die in der Region bereits wohnte und im ersten Spiel gleich mal fünf Treffer erzielte.
Für die Schutterwälderinnen ist die Partie am Sonntag das erste von drei Heimspielen in Folge. Und da es vergangene Saison vor eigenem Publikum überwiegend starke Leistungen gab, hofft man nun darauf, daran anzuknüpfen und den Schwung mitzunehmen. „Wir wollen gegen Ismaning schon gewinnen“, betont Schmidt und ist zuversichtlich, dass die „Grundnervosität von vergangener Woche weniger ist“.
Größer ist definitiv der Kader, da Rückkehrerin Dana Hodapp zurück aus dem Urlaub ist.
Quelle: bo.de
Autor: Michaela Quarti
Bild: ©Peter Münnich
