Schwache zweite Hälfte kostet unsere Herren 2 die Punkte

Unsere Herren 2 mussten sich am Samstag in der Verbandsliga dem TSV Rintheim deutlich mit 23:30 geschlagen geben. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit verlor unsere Mannschaft im zweiten Durchgang vor allem im Angriff den Zugriff auf das Spiel.

Die Partie begann zunächst auf Augenhöhe. Beide Mannschaften fanden gut in die Begegnung, wobei wir uns im Verlauf der ersten Hälfte leichte Vorteile erspielen konnten. Zwischenzeitlich gelang eine 14:11 Führung, die jedoch nicht weiter ausgebaut werden konnte. Unglückliche Entscheidungen im Angriff führten dazu, dass Rintheim wieder herankam und mit einem 14:14 in die Pause ging. „Da waren schon alle niedergeschlagen, obwohl die erste Hälfte jetzt nicht so verkehrt war“, ordnete Trainer Fabian Huck die Situation zur Halbzeit ein.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Spiel deutlich. Während wir in der ersten Halbzeit noch Lösungen im Angriff fanden, fehlte im zweiten Durchgang die nötige Bewegung. Das Spiel wurde zunehmend statisch, sodass die offensive Abwehr des Gegners immer besser zur Geltung kam. „Mit Standhandball war der offensiven Abwehr des TSV Rintheim nicht beizukommen“, erklärte Huck.

Rintheim nutzte diese Phase konsequent und setzte sich früh nach der Pause auf 18:14 ab. Zwar gelang uns noch einmal der Ausgleich zum 18:18, doch dieses Zwischenhoch blieb ohne nachhaltige Wirkung. In der Folge übernahmen die Gäste die Kontrolle und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus.

Neben den Problemen im Angriff zeigte sich auch die Defensive anfällig. Vor allem die 7 gegen 6 Taktik der Gäste bereitete Schwierigkeiten. „Zudem haben wir deren 7:6 Taktik nicht verteidigt bekommen. Obwohl klar war, was kommt, haben wir keinen Zugriff bekommen“, sagte Huck selbstkritisch. Gleichzeitig wurden mehrere klare Chancen nicht genutzt, darunter auch drei verworfene Siebenmeter.

Die Gäste spielten die Partie in der Schlussphase kontrolliert zu Ende und setzten sich letztlich verdient mit 30:23 durch. „Wir verlieren die zweite Hälfte mit sieben Toren und damit auch das Spiel mit sieben Toren Differenz. Das zeigt schon, dass wir vorne die Dinger nicht reingemacht haben“, fasste Huck die entscheidende Phase zusammen.

Trotz der Niederlage bleibt die tabellarische Situation unverändert. Mit 18:26 Punkten haben wir weiterhin einen Vorsprung von vier Punkten auf einen Abstiegsrang. Am 11. April steht das nächste Heimspiel gegen die SG Kappelwindeck Steinbach an, in dem wir wieder an die stabileren Phasen aus der ersten Halbzeit anknüpfen wollen.

 

©Christoph Breithaupt

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