TuS Schutterwald II lässt im Angriff zu viele Chancen liegen
Unsere zweite Mannschaft musste sich nach der Osterpause in der Handball-Verbandsliga mit 31:38 gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach geschlagen geben und verpasste damit die Chance, sich weiter vom Tabellenkeller abzusetzen. Ausschlaggebend war vor allem die schwache Chancenverwertung im Angriff, die dem Spiel früh eine klare Richtung gab.
Von Beginn an fanden wir nur schwer in die Partie. Gegen die offensive Abwehr der Gäste fehlte es an der nötigen Konsequenz und an klaren Lösungen im Angriffsspiel. Viele Angriffe wurden nicht sauber zu Ende gespielt, sodass sich früh ein Rückstand einstellte. Über 2:6 und 8:15 gerieten wir deutlich ins Hintertreffen, ohne dabei die nötige Stabilität zu entwickeln, um das Spiel wieder enger zu gestalten. Zwar konnte der Rückstand bis zur Pause etwas verkürzt werden, doch mit dem 11:14 war die Ausgangslage weiterhin schwierig. „Wir haben gegen die offensive Abwehr nicht den Mut gefunden und in die Tiefe gespielt“, ordnete Trainer Fabian Huck die erste Hälfte ein.
Auch nach dem Seitenwechsel bot sich zunächst die Möglichkeit, wieder näher heranzukommen. Bei einem Rückstand von drei Toren war die Partie noch offen. In dieser Phase fehlte jedoch die nötige Konsequenz. Zwei vergebene Würfe auf das leere Tor verhinderten eine mögliche Aufholjagd und wirkten sich spürbar auf das Selbstvertrauen aus. In der Folge verlor unsere Mannschaft zunehmend den Zugriff auf das Spiel. Die Konzentration ließ nach, einfache Fehler häuften sich und die Gäste nutzten die sich bietenden Gelegenheiten konsequent.
Im weiteren Verlauf gelang es nicht mehr, dem Spiel eine Wendung zu geben. Während wir im Angriff weiterhin viele Chancen ungenutzt ließen, zeigte sich die SG Kappelwindeck/Steinbach effizient und nutzte unsere Fehler konsequent aus. Insgesamt blieben zahlreiche Angriffe ohne Torerfolg, sei es durch Fehlwürfe, Ballverluste oder fehlende Abstimmung im Zusammenspiel. „Vor allem der Angriff war eine absolute Katastrophe“, fand Huck deutliche Worte für die Leistung seiner Mannschaft.
So entwickelte sich die Partie im zweiten Durchgang zunehmend zu einer klaren Angelegenheit für die Gäste, die ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen konnten. Am Ende stand eine deutliche 31:38-Niederlage, die vor allem aufgrund der eigenen Fehler zustande kam. Trotz der ordentlichen Phasen in der Defensive gelang es nicht, das Spiel ausgeglichener zu gestalten.
Mit Blick auf die Tabelle bleibt die Situation angespannt. Unsere Mannschaft steckt weiterhin im Abstiegskampf und wird in den kommenden Spielen gefordert sein, insbesondere im Angriff deutlich effizienter zu agieren. „Einer darf uns noch überholen, zwei aber nicht“, brachte Fabian Huck die Lage auf den Punkt.
Bereits am kommenden Samstag steht mit dem Auswärtsspiel bei der SG Ohlsbach/Elgersweier die nächste wichtige Aufgabe an. Dort wird es entscheidend sein, die Fehlerquote zu reduzieren und wieder mit mehr Klarheit und Entschlossenheit aufzutreten, um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.
Bild: ©Christoph Breithaupt
