Punktgewinn nach dramatischer Schlussphase

Im Heimspiel gegen die SG Pforzheim/Eutingen II haben wir uns mit einem 27:27-Unentschieden einen weiteren wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt gesichert. In einer ausgeglichenen Partie lagen wir kurz vor Schluss noch zurück, kämpften uns aber zurück und hatten in den letzten Sekunden sogar noch die Chance auf den Siegtreffer.

Die Begegnung begann vor rund 250 Zuschauern auf Augenhöhe. Beide Mannschaften fanden immer wieder Lösungen im Angriff, sodass sich ein offenes Spiel mit wechselnden Führungen entwickelte. Wir konnten uns leichte Vorteile erspielen und gingen mit einer knappen 14:13-Führung in die Halbzeit. Insgesamt war es jedoch bereits im ersten Durchgang eine Partie, die von Fehlern auf beiden Seiten geprägt war. „Vielleicht muss man so was nicht unbedingt in der Oberliga machen“, ordnete Trainer Julian Seigel eine ungewohnte Spielsituation ein und ergänzte: „Beide Mannschaften hat das stark verunsichert.“

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel lange offen. Wir kamen zunächst gut aus der Pause, ließen jedoch mehrere klare Chancen ungenutzt. In dieser Phase hatten wir Glück, dass auch die Gäste ihre Möglichkeiten nicht konsequent verwerteten. Beim Stand von 22:20 waren wir in einer guten Ausgangsposition, konnten den Vorsprung jedoch nicht weiter ausbauen. Stattdessen kippte die Partie in der Schlussphase leicht zugunsten der Gäste, die sich auf 24:22 und später auf 27:25 absetzen konnten.

Entscheidend war dann die Reaktion in den letzten Minuten. Wir blieben im Spiel und nutzten unsere Chancen konsequenter. Zunächst verkürzten wir auf 26:27, ehe Jakob Meffle zwölf Sekunden vor Schluss den Ausgleich zum 27:27 erzielte. In der Defensive erzwangen wir anschließend noch einmal einen Ballgewinn und bekamen die Möglichkeit zum letzten Angriff. Adrian Volk kam wenige Sekunden vor dem Ende aus der eigenen Hälfte zum Wurf, traf jedoch nur den Pfosten, sodass es beim Unentschieden blieb.

„Zwei Punkte wären mir natürlich lieber gewesen, doch wir können auch mit einem gut leben“, zog Julian Seigel ein sachliches Fazit. Ausschlaggebend für den verpassten Sieg war vor allem die Chancenverwertung. „Wir haben es gegen die offensive Abwehr eigentlich gut umgesetzt, dann aber viel zu viele Chancen vergeben“, so der TuS-Coach, der von einer hohen Anzahl an Fehlwürfen und technischen Fehlern sprach.

Trotzdem bleibt die Situation insgesamt positiv. Mit nun 21:21 Punkten halten wir weiterhin Abstand zu den Abstiegsrängen und bleiben seit mehreren Spielen ohne Niederlage. Diese Serie gibt der Mannschaft zusätzliche Sicherheit für die kommenden Aufgaben. Bereits am Donnerstag steht das Nachholspiel beim HTV Meißenheim an, in dem wir den nächsten Schritt im Kampf um den Klassenerhalt machen wollen.

 

Bild: ©Christoph Breithaupt

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