Für die Frauen des TuS Schutterwald wäre mehr drin gewesen
Die Handballerinnen des TuS Schutterwald stoßen in der 3. Liga Süd derzeit an ihre personellen Grenzen. So musste Trainer Axel Schmidt nach der 25:32 (12:13)-Niederlage am Samstag beim TSV Ismaning feststellen: „Heute wäre mehr drin gewesen.“
Gerade in der ersten Hälfte spielten die Schutterwälderinnen vor den Toren Münchens eine ganz starke Abwehr, hielten die Gegnerinnen bei 13 Toren. „Da müssen wir eigentlich das Ding schon eintüten“, stöhnte Schmidt nach der Partie und sprach das Grundproblem gleich an: „Vorne machen wir im Moment die Tore nicht.“
Nach den Operationen von Vivienne Quennet und Milena Muttach ist die Personaldecke eh schon dünn, am Samstag fiel kurzfristig auch noch Nadine Czok krankheitsbedingt aus. Die gleichfalls angeschlagene Anita Sigloch konnte nur kurz eingesetzt werden, Selina Margull und Tina Schlund knickten während des Spiels um und mussten vom Feld. Zudem hatte sich Ismaning sehr gut auf Nadja Kaufmann und Katlyn Reymann eingestellt.
Dabei lagen die Schutterwälderinnen in der ersten Hälfte zeitweise in Front, doch in der zweiten Hälfte ging dann nicht mehr viel. Zu viele Ballverluste und Fehlwürfe spielten Ismaning in die Karten. Letztmals waren die Gäste beim 21:22 (42.) am Gegner dran, doch dann schwanden die Kräfte. Die Gastgeberinnen zogen auf 25:21 (45.) vorentscheidend davon und durften am Ende einen 32:25-Heimsieg bejubeln.
Am kommenden Samstag (20 Uhr) geht es mit dem Heimspiel gegen den TSV Wolfschlugen weiter im harten Kampf um den Klassenerhalt.
Ismaning – Schutterwald 32:25 (13:12)
Ismaning: Gaigel, Wittmann; Nüssel, Münchow 2/1, Mahlhaff 8, Filz, Beckmann 8, Stiller, Kristina Krecken 6, Katharina Krecken 1, Romig 5, Graml 1, R. Klein 1, L. Klein, Gottschalk, Ball.
Schutterwald: Schlund, Griese; Reymann 5, Seigel 2, Kaufmann 7, Sigloch 2, Greiner 1, Kalt, Margull 2, Zapf 2, Luick 1, Lipps 3.
Zeitstrafen: vier – acht Minuten.
Quelle: bo.de
Bild: ©Frank Seiter
