Frauen verspielen Sechs Tore Vorsprung in Haunstetten

Unsere Frauen haben das richtungsweisende Auswärtsspiel beim TSV Haunstetten mit 26:30 (18:13) verloren. Nach einer über weite Strecken überzeugenden ersten Halbzeit gelang es uns nicht, den Sechs Tore Vorsprung in der zweiten Hälfte zu verteidigen.

Wir starteten konzentriert in die Partie und setzten die taktischen Vorgaben konsequent um. Im Angriff agierten wir geduldig, bewegten den Ball und suchten die besseren Lösungen. „Wir haben den Ball laufen lassen, sind nicht ins 1:1 Spiel gegangen, konnten dadurch Lücken in der Abwehr reißen, die wir auch genutzt haben“, erklärte Axel Schmidt. Über 8:4 in der 19. Minute erspielten wir uns beim 15:9 erstmals eine Sechs Tore Führung. Auch defensiv standen wir stabil und ließen Haunstetten nur selten zu einfachen Treffern kommen. Mit einer verdienten 18:13 Führung gingen wir in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel veränderte sich das Spielbild. Ein Wechsel auf der Torhüterposition bei den Gastgeberinnen brachte einen Bruch in unser Angriffsspiel. Trotz klarer Ansprache fanden unsere Abschlüsse kaum noch den Weg ins Ziel. „Leider haben wir zudem komplett das Handballspielen eingestellt. Wir hatten nur noch Einzelaktionen“, so Schmidt. Der Vorsprung schmolz schnell. Bereits in der 36. Minute stand es nur noch 20:18, in der 43. Minute fiel beim 21:21 der Ausgleich.

In der Folge übernahm Haunstetten zunehmend die Kontrolle. Beim 24:23 in der 53. Minute gerieten wir erstmals in Rückstand. Während bei uns nur noch wenig zusammenlief, nutzten die Gastgeberinnen ihre Chancen konsequenter. Auch Abpraller und zweite Bälle landeten häufig bei Haunstetten. Trotz Auszeiten gelang es uns nicht mehr, dem Spiel eine neue Richtung zu geben. In den Schlussminuten setzte sich der TSV entscheidend ab und gewann mit 30:26.

Mit nun 9:23 Punkten bleiben wir zwar auf dem ersten Nichtabstiegsplatz, mussten Haunstetten jedoch in der Tabelle vorbeiziehen lassen. Am kommenden Samstag empfangen wir um 20 Uhr den SV Allensbach in der Mörburghalle. Dort wollen wir an die starke erste Halbzeit anknüpfen und über 60 Minuten die nötige Konstanz zeigen.

 

Bild: bo.de – ©Frank Seiter

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