Frauen vor anspruchsvoller Aufgabe gegen Wolfschlugen

Am Samstag wartet auf unsere Frauen in der 3. Liga Süd eine schwierige Aufgabe. Um 20 Uhr empfangen wir in der Mörburghalle den Tabellenzweiten TSV Wolfschlugen. Die Rollen sind klar verteilt, dennoch wollen wir unsere Chance nutzen.

Die aktuelle Situation bleibt angespannt. Mit 8:20 Punkten stehen wir auf dem zehnten Tabellenplatz und kämpfen weiter darum, den ersten Nichtabstiegsrang zu verteidigen. Neben der tabellarischen Lage ist auch die personelle Situation weiterhin herausfordernd. Nach den schwerwiegenden Verletzungen von Vivienne Quennet und Milena Muttach sind unsere Möglichkeiten im Rückraum begrenzt. Hinzu kommen Erkrankungen und kleinere Blessuren, die den Trainings- und Spielbetrieb zuletzt erschwert haben.

Bereits am vergangenen Samstag beim TSV Ismaning zeigte sich die angespannte Lage deutlich. Bei der 25:32-Niederlage musste unser Trainer Axel Schmidt feststellen, dass die personelle Situation entscheidenden Einfluss hatte. Auch zu Beginn dieser Woche blieb die Lage unverändert. Mehrere Spielerinnen fehlten weiterhin krankheitsbedingt im Training. Dennoch besteht die Hoffnung, am Samstag den aktuell bestmöglichen Kader aufbieten zu können.

Das wird auch notwendig sein, denn mit dem TSV Wolfschlugen wartet eine erfahrene und gut besetzte Mannschaft auf uns. Das Team aus dem Landkreis Esslingen verfügt über Spielerinnen, die bei renommierten Vereinen ausgebildet wurden und bringt viel Stabilität und Qualität mit.

Trotzdem blicken wir nicht mutlos auf diese Aufgabe. „Bei uns muss alles passen, um eine Überraschung landen zu können“, weiß Axel Schmidt. Gleichzeitig verweist er auf die Heimstärke seiner Mannschaft. In der Vergangenheit haben wir mehrfach gezeigt, dass wir zu Hause mit jedem Gegner mithalten können.

Entscheidend wird es sein, einfache Gegentore zu vermeiden und über eine konzentrierte Abwehrarbeit ins Spiel zu finden. Gelingt es uns, unsere Stärken abzurufen, wollen wir den Favoriten fordern und gemeinsam mit unseren Fans in der Mörburghalle alles in die Waagschale werfen.

Bild: ©Christoph Breithaupt


Herren 1 vor wichtigem Heimspiel in der Oberliga

Am Samstag steht für unsere Herren 1 ein enorm wichtiges Heimspiel in der Oberliga Baden-Württemberg an. Bereits um 17 Uhr empfangen wir in der Mörburghalle die SG Heidelsheim/Helmsheim. Die Ausgangslage ist eindeutig. Wir brauchen Punkte.

Mit aktuell 10:20 Punkten stehen wir auf dem viertletzten Tabellenplatz. Der Abstand zum ersten Nichtabstiegsrang beträgt drei Zähler. Gleichzeitig sitzen uns mit dem TuS Altenheim und der SG H2Ku Herrenberg punktgleiche Teams im Nacken. Auch das Tabellenende ist eng beisammen. Für uns als Rote Teufel ist klar, dass in dieser Phase der Saison jedes Spiel zählt, vor allem vor heimischem Publikum.

„Wir können es uns nicht erlauben, dieses Spiel zu verlieren“, bringt unser Trainer Julian Seigel die Situation klar auf den Punkt. Der Gegner reist als Tabellensechster an und hat zuletzt beim 33:33 gegen Spitzenreiter TSV Schmiden gezeigt, dass er auch gegen Topteams bestehen kann. Dennoch richten wir den Fokus ganz auf unsere eigene Leistung.

Wie bereits in den vergangenen Wochen wird die Vorbereitung erneut durch die personelle Situation erschwert. Aktuell stehen uns zehn Feldspieler zur Verfügung, allerdings fallen immer wieder Akteure krankheitsbedingt aus. Zeit zum Abwarten bleibt uns dennoch nicht.

Das Hinspiel in Bruchsal ist uns noch gut in Erinnerung. Nach einem guten Start verloren wir damals zunehmend den Rhythmus und mussten uns am Ende deutlich geschlagen geben. Vor allem mit der offensiven Abwehr des Gegners hatten wir große Probleme.

Für das Rückspiel haben wir klare Schwerpunkte gesetzt. Entscheidend wird sein, Tempogegenstöße zu vermeiden und Verantwortung im eigenen Ballbesitz zu übernehmen. Ballsicherheit und die Reduzierung technischer Fehler stehen dabei im Mittelpunkt.

Trotz der knappen 35:37-Niederlage in Kenzingen/Herbolzheim nehmen wir Positives mit. Vor allem defensiv zeigte sich die Mannschaft über weite Strecken stabil. Wenn wir diese Leistung erneut abrufen und als Einheit auftreten, ist gegen Heidelsheim/Helmsheim alles möglich.

 

Bild: ©Peter Münnich


TuS Schutterwald II hat das Spiel stets unter Kontrolle

24:11-Erfolg der Landesliga-Handballerinnen gegen Schlusslicht HSG Freiburg III.

Am Samstag setzten sich die Landesliga-Handballerinnen des TuS Schutterwald II gegen das Tabellenschlusslicht HSG Freiburg II deutlich mit 24:11 (13:4) durch.

Von Beginn an übernahmen die Gastgeberinnen das Kommando und setzten die Freiburgerinnen mit einer stark verbesserten Abwehrleistung unter Druck. Den Rest erledigte für die Schutterwälderinnen dann Torfrau Viktoria Kimmig, wodurch die HSG in Halbzeit eins nur zu vier erfolgreichen Torabschlüssen kam. Das gab den Damen des TuS entsprechend Aufwind für das Angriffsspiel, und man konnte mit einer deutlichen Führung beim 13:4 in die Halbzeitpause gehen.

Die ersten zehn Minuten nach dem Seitenwechsel gehörten dann den Gästen aus Freiburg. Mit einem guten Kreisspiel und einer sehr starken Torfrau, die dem TuS zunehmend das Leben schwer machte, konnte die HSG von 14:4 auf 14:8 verkürzen. Schutterwald profitierte zu diesem Zeitpunkt auch von seinem weitaus größeren Kader. Durch frische Wechselchancen konnte man das Spiel wieder unter Kontrolle bringen und über 18:11 in der 50. Minute das Spiel deutlich mit 24:11 für sich entscheiden.

Am Samstag um 17.15 Uhr steht das Derby gegen die SG Ohlsbach/ Elgersweier/ Zunsweier in der Sporthalle Zunsweier an.

Schutterwald II – HSG Freiburg III 24:11 (13:4)
Schutterwald II: Kruß, Kimmig; Zeil, Lehmann 1, Vetter, Blum 6/5, Isenmann 1, Ehret 1, Hansert 1, Gutmair 2, Di Latte 2, Tischler 1, Montano 9.

 

Quelle: bo.de
Bild: ©Peter Münnich


TuS Schutterwald gut, aber nicht gut genug

35:37-Niederlage des Handball-Oberligisten bei der SG Kenzingen/Herbolzheim.

Für die Frauen des TuS Schutterwald wäre mehr drin gewesen

25:32-Niederlage der ersatzgeschwächten Drittliga-Handballerinnen beim TSV Ismaning.

Die Handballerinnen des TuS Schutterwald stoßen in der 3. Liga Süd derzeit an ihre personellen Grenzen. So musste Trainer Axel Schmidt nach der 25:32 (12:13)-Niederlage am Samstag beim TSV Ismaning feststellen: „Heute wäre mehr drin gewesen.“

Gerade in der ersten Hälfte spielten die Schutterwälderinnen vor den Toren Münchens eine ganz starke Abwehr, hielten die Gegnerinnen bei 13 Toren. „Da müssen wir eigentlich das Ding schon eintüten“, stöhnte Schmidt nach der Partie und sprach das Grundproblem gleich an: „Vorne machen wir im Moment die Tore nicht.“

Nach den Operationen von Vivienne Quennet und Milena Muttach ist die Personaldecke eh schon dünn, am Samstag fiel kurzfristig auch noch Nadine Czok krankheitsbedingt aus. Die gleichfalls angeschlagene Anita Sigloch konnte nur kurz eingesetzt werden, Selina Margull und Tina Schlund knickten während des Spiels um und mussten vom Feld. Zudem hatte sich Ismaning sehr gut auf Nadja Kaufmann und Katlyn Reymann eingestellt.

Dabei lagen die Schutterwälderinnen in der ersten Hälfte zeitweise in Front, doch in der zweiten Hälfte ging dann nicht mehr viel. Zu viele Ballverluste und Fehlwürfe spielten Ismaning in die Karten. Letztmals waren die Gäste beim 21:22 (42.) am Gegner dran, doch dann schwanden die Kräfte. Die Gastgeberinnen zogen auf 25:21 (45.) vorentscheidend davon und durften am Ende einen 32:25-Heimsieg bejubeln.

Am kommenden Samstag (20 Uhr) geht es mit dem Heimspiel gegen den TSV Wolfschlugen weiter im harten Kampf um den Klassenerhalt.

Ismaning – Schutterwald 32:25 (13:12)
Ismaning: Gaigel, Wittmann; Nüssel, Münchow 2/1, Mahlhaff 8, Filz, Beckmann 8, Stiller, Kristina Krecken 6, Katharina Krecken 1, Romig 5, Graml 1, R. Klein 1, L. Klein, Gottschalk, Ball.
Schutterwald: Schlund, Griese; Reymann 5, Seigel 2, Kaufmann 7, Sigloch 2, Greiner 1, Kalt, Margull 2, Zapf 2, Luick 1, Lipps 3.
Zeitstrafen: vier – acht Minuten.

 

Quelle: bo.de
Bild: ©Frank Seiter


Abgang und Trainerentscheidung beim TuS Schutterwald

Während Pascal Fleig die Ortenauer verlässt, übernimmt Fabian Huck den Chef-Trainerposten.

Als Pascal Fleig im Sommer 2020 zum TuS Schutterwald kam, brachte er reichlich Erfahrung aus der 3. Handball-Bundesliga mit. In der Folge gelangen dem Linksaußen einige Erfolge mit den Schutterwäldern. Nun verlässt der 30-Jährige den Verein wieder und schließt sich, wie zuvor schon Bastian Österle und Philipp Hufschmidt, dem Drittligisten SG Köndringen/Teningen an.

„Wenn ich ehrlich bin, tut es schon sehr weh Pascal zu verlieren. Er hat eine herausragende Qualität im Angriff, aber auch in der Abwehr ist er für uns extrem wichtig. Da wird uns am Saisonende eine tragende Säule wegbrechen“, schildert Marius Oßwald, sportlicher Leiter des TuS Schutterwald, seine Gedanken zum bevorstehenden Abgang auf Linksaußen, zeigt aber auch Verständnis für die Beweggründe des Meißenheimers: „Gerade in der aktuellen Saison spielt Pascal auf einem sehr hohen Niveau. Da schauen höherklassige Teams natürlich genau hin. Für Pascal bietet sich nochmal die Chance sich auf diesem Niveau zu beweisen. Dass ihn diese Möglichkeit reizt, kann ich absolut verstehen.“

Auch Pascal Fleig zeigt sich wehmütig: „Es war definitiv keine leichte Entscheidung. Wir haben hier, gerade für junge Spieler, ein tolles Umfeld und gute Bedingungen, um uns weiterzuentwickeln. Ich fühle mich in Mannschaft und Verein unheimlich wohl. Letztlich möchte ich diese, vermutlich letzte, Möglichkeit ergreifen, mich nochmals auf dem höchstmöglichen Level zu beweisen.“

Im Rahmen der Kaderplanung ist der Verein aktuell auf der Suche nach Ersatz, wie Marius Oßwald bestätigt: „Es wird nicht leicht Pascal zu ersetzen. Aktuell sind wir in Gesprächen mit potenziellen Neuzugängen und hoffen diese bald zu einem erfolgreichen Ende zu bringen.“

Neben dem Abgang von Fleig schafft der Verein auch Klarheit auf der Trainerposition. Zur Saison 2026/2027 wird Fabian Huck, aktuell Trainer der zweiten Mannschaft der Schutterwälder, den Chef-Trainerposten der Herren 1 übernehmen.

„Fabian hat in den letzten Jahren einen tollen Job mit unserer zweiten Mannschaft gemacht und letztlich auch den Aufstieg in die Verbandsliga geschafft. Er ist jung, modern, kennt den Verein und hat den Ehrgeiz seine Mannschaft und sich selbst permanent weiterzuentwickeln. Diese Attribute haben perfekt mit unserem Anforderungsprofil übereingestimmt. Diese Chance hat er sich durch seine bisherige Arbeit im Verein einfach verdient“, so Oßwald zu den Hintergründen dieser Entscheidung, der ergänzt: „Fabian war von Anfang an stark in die Entwicklung unseres neuen sportlichen Konzeptes eingebunden. Damit haben wir die maximale Identifikation mit dem Weg, den wir in den nächsten Jahren Stück für Stück gehen wollen.“

„Es wird sicherlich auch eine Herausforderung werden, aber ich freue mich auf diese neue Aufgabe. Ich bin seit jeher im Verein, wir haben hier ein seriöses und familiäres Umfeld, in dem man als Trainer in Ruhe arbeiten kann. Die Entscheidung das Angebot des Vereins anzunehmen, war für mich sehr einfach“, so Fabian Huck, der nachschiebt: „Wir haben uns intensiv Gedanken gemacht, wollen mit unserem neuen Konzept einiges verändern. Da bin ich gerne ein Teil davon und möchte meinen Betrag zum Erfolg leisten.“


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