Herren 2 unterliegen beim Tabellenführer
Unsere Herren 2 mussten sich am Samstag in der Verbandsliga beim Tabellenführer TV Knielingen mit 25:34 geschlagen geben. Nach einem starken Beginn entwickelte sich die Partie jedoch zunehmend zugunsten der Gastgeber, die ihre Qualität im weiteren Spielverlauf konsequent ausspielten.
Die Anfangsphase gehörte zunächst unserer Mannschaft. Gegen die offensiv ausgerichtete 3:2:1 Deckung der Gastgeber fanden wir gute Lösungen im Angriff und nutzten unsere Chancen konsequent. Trotz einiger Schwierigkeiten in der Defensive gelang es uns, die Partie zunächst offen zu gestalten. In der zwölften Spielminute führten wir mit 9:6 und hatten das Spiel in dieser Phase gut unter Kontrolle.
Trainer Fabian Huck zeigte sich mit dem Auftakt seiner Mannschaft zufrieden. „Gerade in der ersten Viertelstunde haben wir super gespielt“, ordnete er den Beginn der Partie ein.
Eine entscheidende Szene folgte in der 14. Minute. Nach einem Foul an Lasse Meier sah Knielingens Patrick Reither die Rote Karte. Die Entscheidung sorgte zwar für keine Diskussionen, veränderte jedoch die Dynamik der Begegnung. In der Halle entwickelte sich eine intensive Atmosphäre, während die Gastgeber ihre Abwehrformation umstellten und fortan in einer 6:0 Deckung verteidigten.
Mit dieser defensiven Umstellung hatten wir zunehmend Probleme. Gegen die körperlich starke Mannschaft aus Knielingen gelang es uns nun seltener, klare Torchancen herauszuspielen. Gleichzeitig nutzten die Gastgeber ihre Möglichkeiten konsequenter und drehten die Partie noch vor der Pause. Mit einem 14:18 Rückstand ging es schließlich in die Halbzeit.
Im zweiten Durchgang setzte sich der Tabellenführer zunehmend ab. Wir versuchten phasenweise, mit einem siebten Feldspieler neue Lösungen im Angriff zu finden. Dieses taktische Mittel war jedoch nur wenig trainiert, sodass sich daraus mehrere Ballverluste ergaben. Die Gastgeber nutzten diese Situationen konsequent und erzielten einige Treffer über Gegenstöße oder Würfe auf das leere Tor.
Hinzu kamen mehrere unglückliche Situationen im Spielverlauf. Dreimal sahen die Schiedsrichter unsere Außenspieler beim Anlauf außerhalb des Spielfeldes stehen. Zudem erhielten wir drei Zeitstrafen nach Würfen ins Gesicht des gegnerischen Torhüters.
Trotz des deutlichen Rückstands blieb unsere Mannschaft bemüht, das Ergebnis im Rahmen zu halten. In der 6:0 Abwehr konnten wir phasenweise stabil verteidigen, mussten jedoch weiterhin zu viele Treffer über Außenpositionen und Konter hinnehmen.
„In der 6:0 Abwehr haben wir gut verteidigt, aber zu viele Tore über Außen und Konter kassiert“, fasste Fabian Huck die Partie nach dem Spiel zusammen.
Am Ende stand eine erwartbare Niederlage beim souveränen Tabellenführer, der seine Rolle in der Liga erneut unter Beweis stellte.
Für unsere Herren 2 richtet sich der Blick nun bereits auf die nächste Aufgabe. Am kommenden Samstag um 17.30 Uhr empfangen wir in der Mörburghalle die SG ERA zum wichtigen Duell im Kampf um den Klassenerhalt.
Bild: ©Frank Seiter
Punktgewinn im Derby in Altenheim
Im Derby der Oberliga Baden Württemberg haben wir uns beim TuS Altenheim ein 30:30 gesichert. In einer intensiven Partie vor rund 300 Zuschauern in der Herbert Adam Halle blieb die Entscheidung bis in die Schlusssekunden offen. Am Ende hatten wir sogar noch die Möglichkeit zum Siegtreffer, mussten uns jedoch mit einem Punkt begnügen.
Der Start in die Begegnung verlief für uns zunächst schwierig. Altenheim nutzte unsere Fehler konsequent aus und ging früh mit 7:2 in Führung. „Wir haben Bälle dumm weggeworfen und kassierten die Gegentore“, sagte Trainer Julian Seigel nach dem Spiel und erinnerte sich an eine Phase, in der wir zu viele einfache Ballverluste produzierten.
Nach diesem frühen Rückstand fanden wir jedoch besser in die Partie. Schritt für Schritt arbeiteten wir uns zurück und verkürzten zunächst auf 8:6. Zwei Zeitstrafen warfen uns anschließend wieder zurück, sodass Altenheim erneut auf 11:6 davonziehen konnte. Dennoch blieb unsere Mannschaft im Spiel und zeigte eine gute Reaktion. Mit einem 8:5 Lauf drehten wir die Partie zwischenzeitlich sogar zu unseren Gunsten, ehe die Gastgeber kurz vor der Pause wieder die Führung übernahmen. Mit einem 16:14 Rückstand ging es schließlich in die Halbzeit.
Auch der zweite Durchgang blieb über weite Strecken ausgeglichen und umkämpft. Nach dem Ausgleich zum 16:16 setzte Altenheim zunächst wieder Akzente und zog durch drei Treffer in Folge auf 19:16 davon. Unsere Mannschaft blieb jedoch ruhig und fand erneut zurück ins Spiel. In der 42. Minute lagen wir mit 23:21 erstmals wieder mit zwei Toren in Führung.
Die Partie entwickelte sich in dieser Phase zu einem offenen Schlagabtausch. Beide Mannschaften leisteten sich Fehler, gleichzeitig gelangen immer wieder wichtige Aktionen. Altenheim ging in der Schlussphase noch einmal mit 30:28 in Führung und schien auf dem Weg zum Heimsieg zu sein. Unsere Mannschaft bewies jedoch Moral. Kevin Heuberger und Simon Seigel erzielten die beiden Treffer zum 30:30 Ausgleich.
In den letzten Sekunden bot sich uns sogar noch die Chance auf den Sieg. Lasse Meier kam wenige Sekunden vor dem Ende zum Abschluss, konnte den Ball jedoch nicht im Tor unterbringen. „Deshalb fühlt es sich wie ein verlorener Punkt an“, erklärte Seigel nach der Partie. Gleichzeitig ordnete er das Ergebnis realistisch ein: „Betrachtet man das ganze Spiel, war es ein gerechter Punkt.“
Mit dem Unentschieden verbessern wir unsere Situation im Tabellenkeller leicht. Mit nun 14:22 Punkten rücken wir auf Rang zehn vor und stehen damit aktuell auf einem Nichtabstiegsplatz.
Bereits am kommenden Samstag wartet die nächste schwere Aufgabe auf unsere Mannschaft. Dann empfangen wir um 19.30 Uhr den Tabellenvierten Ehingen in der Mörburghalle.
Bild: ©Christoph Breithaupt
Herren 2 vor schwieriger Auswärtsaufgabe beim Tabellenführer
Für unsere Herren 2 steht am Samstag um 18 Uhr eine anspruchsvolle Aufgabe in der Verbandsliga an. Auswärts beim Tabellenführer TV Knielingen geht unsere Mannschaft als Außenseiter in die Partie. Die Gastgeber führen die Tabelle mit 32:4 Punkten souverän an, während wir mit 16:22 Punkten aktuell auf Rang neun stehen.
Trainer Fabian Huck ordnet die Ausgangslage realistisch ein. „Viel zu verlieren haben wir nicht“, sagt er vor der Begegnung in der Reinhard Crocoll Halle. Die jüngsten Ergebnisse des Tabellenführers zeigen deutlich, wie stabil und konstant der Gegner in dieser Saison auftritt.
Für Huck steht fest, dass Knielingen aktuell das Maß der Dinge in der Liga ist. „Knielingen ist mit Abstand die körperlich und handballerisch beste Mannschaft der Liga“, beschreibt er die Qualitäten des Gegners. Entsprechend klar ist auch die Erwartung an die eigene Mannschaft. Ziel ist es, dem Favoriten so lange wie möglich Paroli zu bieten und die eigenen Möglichkeiten konsequent zu nutzen.
Dabei geht es vor allem darum, mit der richtigen Einstellung in die Partie zu gehen. „Abschlachten lassen wollen wir uns nicht“, stellt Huck klar. Entscheidend wird sein, dass wir von Beginn an konzentriert auftreten und die einfachen Fehler vermeiden, die gegen einen solchen Gegner sofort bestraft werden können.
Um ein gutes Ergebnis zu erreichen, müssen mehrere Faktoren zusammenkommen. „Da muss schon alles passen. Und wenn du nicht alles gibst, kann es auch übel enden. Wir müssen also hinfahren und Gas geben“, erklärt Huck mit Blick auf die Anforderungen des Spiels. Neben einer guten Tagesform wird es auch darauf ankommen, die wenigen Fehler des Gegners konsequent auszunutzen.
Personell wird es im Kader erneut kleinere Veränderungen geben. Noah Adam fällt weiterhin verletzt aus, Morris Strosack steht aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. Dafür kehrt Jakob Ritter in den Kader zurück. Zudem besteht die Möglichkeit, dass einzelne Spieler aus dem erweiterten Kader der ersten Mannschaft zur Verfügung stehen.
Trotz der klaren Favoritenrolle der Gastgeber bietet die Partie für unsere Mannschaft auch die Chance, sich gegen einen der stärksten Gegner der Liga zu messen. Gerade in solchen Spielen kann es gelingen, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung Akzente zu setzen und wichtige Erfahrungen zu sammeln.
Mit dieser Einstellung wollen unsere Herren 2 die Auswärtsaufgabe in Knielingen annehmen und versuchen, dem Tabellenführer über die gesamte Spielzeit Paroli zu bieten.
Derby in Altenheim mit großer Bedeutung im Abstiegskampf
Für unsere Herren 1 steht am Freitag um 20.30 Uhr eine besonders wichtige Partie in der Oberliga Baden Württemberg an. Im Auswärtsspiel beim TuS Altenheim kommt es zum direkten Duell zweier Tabellennachbarn. Mit 13:21 Punkten belegen wir aktuell Rang elf, Altenheim folgt mit 10:24 Punkten auf Platz dreizehn. Die Ausgangslage macht deutlich, welche Bedeutung dieses Derby im Kampf um den Klassenerhalt hat.
Die Partie in der Herbert Adam Halle steht unter besonderen Vorzeichen. Beide Mannschaften wissen um die sportliche Tragweite dieses Spiels. Mit einem Erfolg könnten wir uns im Tabellenkeller etwas Luft verschaffen. „Es geht sportlich um extrem viel. Mit einem Sieg hätten wir fünf Punkte Vorsprung vor Altenheim und könnten uns ein bisschen Luft nach unten verschaffen“, ordnet Trainer Julian Seigel die Situation ein.
Wir gehen mit positiven Eindrücken aus den Trainingseinheiten in die Begegnung. „Wir haben relativ gut trainiert, was Intensität und Härte angeht. Ich hoffe, dass wir das reproduzieren können“, sagt Seigel im Vorfeld der Partie. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass im Derby andere Gesetzmäßigkeiten gelten können. „Die Hinspielniederlage dürfte zusätzliche Motivation für Altenheim sein. Die haben noch eine Rechnung offen. Unterschätzen dürfen wir sie jedenfalls nicht“, warnt unser Trainer.
Das Hinspiel konnten wir deutlich mit 32:21 für uns entscheiden. Dennoch erwartet uns eine völlig neue Situation. Der TuS Altenheim kämpft ebenfalls um wichtige Punkte und wird vor heimischer Kulisse alles daransetzen, den Rückstand in der Tabelle zu verkürzen.
Seigel fordert deshalb eine konzentrierte Leistung über die gesamte Spielzeit. „Wir müssen an den Einsatz und die Abwehrleistung im Hinspiel herankommen, das sollte uns dann Sicherheit geben“, erklärt er mit Blick auf die entscheidenden Faktoren im Spiel.
Auch auf Seiten der Gastgeber ist die Bedeutung der Partie klar. Altenheims Trainer Robin Haller spricht von einem Vier Punkte Spiel und rechnet mit einer intensiven Begegnung. „Derby ist Kampf und Einstellung. Da bringt alle Taktik nichts, wenn der Gegner dir mental überlegen ist“, beschreibt er die besondere Atmosphäre solcher Spiele.
Derbyspiele zwischen Altenheim und Schutterwald haben traditionell ihren eigenen Charakter. Die emotionale Stimmung auf den Rängen und die Rivalität auf dem Spielfeld sorgen häufig für eine intensive Partie. „Ein Derby kann hitzig, aggressiv, auch schwierig werden. Die Gemüter sind aufgeheizt“, sagt Haller aus seiner Erfahrung.
Auch Seigel weiß um diese Besonderheiten. „Ein Derby kann schnell mal in die andere Richtung gehen, das haben wir selbst gegen den HTV Meißenheim erfahren. Das sollte uns Warnung sein. Wenn man nicht bei 100 Prozent ist, kann es nämlich ganz schnell anders laufen.“
Personell erwarten wir kaum Einschränkungen. „Ich rechne damit, dass alle fit sind. Wir kommen zwar nun in die Saisonphase, wo jeder ein bisschen Blessuren hat. Doch das Spiel will sich keiner entgehen lassen“, so Seigel.
Damit ist alles angerichtet für ein Derby, das für beide Mannschaften richtungsweisend im weiteren Verlauf der Saison sein kann.
Bild: ©Christoph Breithaupt
Neues Trainer-Team für die Herren 2
Dominik Minder übernimmt das Steuer bei den TuS-Talenten von Fabian Huck
Fabian Huck wird ab Sommer die erste Herrenmannschaft des TuS Schutterwald übernehmen. So viel war bisher bekannt. Nun konnte der Verein auch seine Nachfolge regeln. Dominik Minder wird die Mannschaft ab der kommenden Saison betreuen. Unterstützt wird er dabei vom bisherigen Co-Trainer Florian Zind.
Für Dominik Minder wird der TuS Schutterwald gleichzeitig die erste Station als Trainer im Senioren-Handball sein. Bisher war der 28-Jährige stets erfolgreich in den Jugend-Mannschaften der Region aktiv. Aktuell trainiert er die B-Jugend der HSG Willstätt/Hanauerland in der Regionalliga.
„Ich hatte eine tolle Zeit mit meinen Jugend-Mannschaften, wollte jetzt aber den Sprung in den Senioren Bereich wagen. Es wird sicherlich eine Umstellung und auch eine Herausforderung, aber ich freue mich schon jetzt auf diese Möglichkeit und bin heiß auf den Start in meinen neuen Trainer-Job“, zeigt der Zertifizierungsmanager schon große Vorfreude auf die neue Aufgabe.
Auch wenn Dominik Minder noch über keine Erfahrung im Senioren-Bereich verfügt, so mangelt es dem B-Lizenz-Inhaber nicht an Fachwissen, das er sich im Laufe seiner drei Jahre als Bezirksauswahltrainer und Verbandsstützpunkttrainer aneignen konnte.
„Wir wollen den eingeschlagenen Weg weitergehen und auch in unserer zweiten Mannschaft den Fokus auf die individuelle Förderung unserer Spieler legen. Da hat Dominik sehr gut in das gesuchte Profil gepasst. Gleichzeitig wollen wir aber nicht nur jungen Spielern, sondern auch Trainern eine Entwicklungs-Plattform bieten und diese auf ihrem Weg fördern und begleiten“, so der sportliche Leiter der Schutterwälder, Marius Oßwald, zu den Hintergründen des Transfers, der ergänzt: „Die Gespräche mit Dominik waren von Beginn an unkompliziert. Wir haben schnell gemerkt, dass unser Weg und unsere Ziele mit seinen Vorstellungen übereinstimmen und wir unser neues Programm gemeinsam weiter aufbauen und entwickeln wollen.“
Der in Schmieheim lebende Minder bestätigt: „Es war keine schwere Entscheidung. In Schutterwald werden gerade viele kleine Bausteine eines neuen Konzeptes nach und nach verändert bzw. eingeführt. Diese neue Herangehensweise passt perfekt zu meinem Verständnis von Handball und Jugendförderung. Ich bin dankbar für die Chance und freue mich darauf, ein Teil des Vereins zu werden.“
Florian Zind, der aktuell als Co-Trainer unter Fabian Huck im Trainer-Team der Mannschaft arbeitet, wird auch in Zukunft diese Funktion ausfüllen. „Es war immer klar, dass ich gerne bei der Mannschaft bleiben würde. Die Gespräche mit Dominik haben meinen guten Eindruck nur bestätigt. Daher freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit ihm und der Mannschaft in der neuen Saison“, so der Ur-Schutterwälder Zind.
„Wir freuen uns sehr, dass Florian uns die Zusage gegeben hat. Es war aus unserer Sicht sehr wichtig, dass Dominik einen Co-Trainer zur Seite bekommt, der den Verein und die Mannschaft kennt, aber auch als Sparringspartner im handballerischen Austausch mit Dominik fungieren kann. Florian passt da perfekt in das Gesamtkonstrukt rein und wir sind sicher, dass wir in der kommenden Saison viel Freude an der Mannschaft mit ihren Trainern haben werden“, so Oßwald.
Dominik Minder übernimmt das Steuer bei den TuS-Talenten von Fabian Huck
Fabian Huck wird ab Sommer die erste Herrenmannschaft des TuS Schutterwald übernehmen. So viel war bisher bekannt. Nun konnte der Verein auch seine Nachfolge regeln. Dominik Minder wird die Mannschaft ab der kommenden Saison betreuen. Unterstützt wird er dabei vom bisherigen Co-Trainer Florian Zind.
Für Dominik Minder wird der TuS Schutterwald gleichzeitig die erste Station als Trainer im Senioren-Handball sein. Bisher war der 28-Jährige stets erfolgreich in den Jugend-Mannschaften der Region aktiv. Aktuell trainiert er die B-Jugend der HSG Willstätt/Hanauerland in der Regionalliga.
„Ich hatte eine tolle Zeit mit meinen Jugend-Mannschaften, wollte jetzt aber den Sprung in den Senioren Bereich wagen. Es wird sicherlich eine Umstellung und auch eine Herausforderung, aber ich freue mich schon jetzt auf diese Möglichkeit und bin heiß auf den Start in meinen neuen Trainer-Job“, zeigt der Zertifizierungsmanager schon große Vorfreude auf die neue Aufgabe.
Auch wenn Dominik Minder noch über keine Erfahrung im Senioren-Bereich verfügt, so mangelt es dem B-Lizenz-Inhaber nicht an Fachwissen, das er sich im Laufe seiner drei Jahre als Bezirksauswahltrainer und Verbandsstützpunkttrainer aneignen konnte.
„Wir wollen den eingeschlagenen Weg weitergehen und auch in unserer zweiten Mannschaft den Fokus auf die individuelle Förderung unserer Spieler legen. Da hat Dominik sehr gut in das gesuchte Profil gepasst. Gleichzeitig wollen wir aber nicht nur jungen Spielern, sondern auch Trainern eine Entwicklungs-Plattform bieten und diese auf ihrem Weg fördern und begleiten“, so der sportliche Leiter der Schutterwälder, Marius Oßwald, zu den Hintergründen des Transfers, der ergänzt: „Die Gespräche mit Dominik waren von Beginn an unkompliziert. Wir haben schnell gemerkt, dass unser Weg und unsere Ziele mit seinen Vorstellungen übereinstimmen und wir unser neues Programm gemeinsam weiter aufbauen und entwickeln wollen.“
Der in Schmieheim lebende Minder bestätigt: „Es war keine schwere Entscheidung. In Schutterwald werden gerade viele kleine Bausteine eines neuen Konzeptes nach und nach verändert bzw. eingeführt. Diese neue Herangehensweise passt perfekt zu meinem Verständnis von Handball und Jugendförderung. Ich bin dankbar für die Chance und freue mich darauf, ein Teil des Vereins zu werden.“
Florian Zind, der aktuell als Co-Trainer unter Fabian Huck im Trainer-Team der Mannschaft arbeitet, wird auch in Zukunft diese Funktion ausfüllen. „Es war immer klar, dass ich gerne bei der Mannschaft bleiben würde. Die Gespräche mit Dominik haben meinen guten Eindruck nur bestätigt. Daher freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit ihm und der Mannschaft in der neuen Saison“, so der Ur-Schutterwälder Zind.
„Wir freuen uns sehr, dass Florian uns die Zusage gegeben hat. Es war aus unserer Sicht sehr wichtig, dass Dominik einen Co-Trainer zur Seite bekommt, der den Verein und die Mannschaft kennt, aber auch als Sparringspartner im handballerischen Austausch mit Dominik fungieren kann. Florian passt da perfekt in das Gesamtkonstrukt rein und wir sind sicher, dass wir in der kommenden Saison viel Freude an der Mannschaft mit ihren Trainern haben werden“, so Oßwald.
Remis gegen Leonberg nach langer Führung
Wir haben im Heimspiel gegen den SV Leonberg Eltingen nach einer über weite Strecken ordentlichen Leistung ein 32:32 erreicht. Nach zwischenzeitlicher Zwei Tore Führung in der Schlussphase mussten wir am Ende sogar einem Rückstand hinterherlaufen, sicherten uns jedoch noch einen Punkt.
Wir starteten konzentriert in die Partie und setzten die Vorgaben klar um. Aus einer stabilen Abwehr heraus kamen wir früh ins Tempospiel und führten nach fünf Minuten mit 4:1. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieben wir die spielbestimmende Mannschaft. Im Angriff fanden wir Lösungen über den Rückraum und kamen immer wieder zu klaren Abschlüssen. Beim 19:16 durch Daniel Heppner lagen wir in der 28. Minute mit drei Treffern vorne.
In dieser Phase verpassten wir es jedoch, den Vorsprung weiter auszubauen. Zwei Würfe auf das verwaiste Gäste Tor fanden nicht ihr Ziel. Statt mit einer deutlich komfortableren Führung gingen wir mit einem 20:17 in die Pause. Angesichts der Spielanteile wäre mehr möglich gewesen.
Auch im zweiten Durchgang erwischten wir den besseren Start und erhöhten auf 23:19. In dieser Phase hätten wir den Vorsprung weiter ausbauen können, doch wir ließen gute Chancen liegen und verloren in der Defensive an Stabilität. Leonberg nutzte dies konsequent. In der 45. Minute erzielten die Gäste ihre erste Führung. „Da wollten wir zu viel und haben den Gegner leider ins Laufen gebracht. Gerade Oral und Salathe müssen wir einen Tick besser verteidigen“, ordnete Julian Seigel die Phase ein.
Hinzu kamen vergebene Strafwürfe. Kevin Heuberger scheiterte zweimal vom Punkt, später blieb auch ein weiterer Siebenmeter ungenutzt. Insgesamt fehlte uns in dieser Phase die Konsequenz im Abschluss. Leonberg gewann dadurch zunehmend an Sicherheit und ging in der Schlussphase mit 32:30 in Führung.
Wir blieben dennoch ruhig und hielten dagegen. Michael Herzog verkürzte in der 58. Minute, Florian Fahner erzielte kurz vor Schluss den Ausgleich zum 32:32. In den verbleibenden Sekunden hatten wir noch einmal den Ball, fanden jedoch keinen klaren Abschluss mehr.
„Zwei Punkte wären mir natürlich lieber gewesen, am Ende müssen wir aber mit einem zufrieden sein. Ich hatte uns schon als die bessere Mannschaft gesehen“, sagte Julian Seigel nach dem Spiel. Besonders die vergebenen Möglichkeiten wogen schwer: „Nehmen wir nur die zwei Bälle am leeren Tor vorbei und die drei vergebenen Strafwürfe, sind wir schon bei fünf Toren, die am Ende fehlen.“
Mit dem Punktgewinn bleiben wir bei 13:21 Punkten und verpassen es, in der Tabelle am direkten Konkurrenten vorbeizuziehen. Im anstehenden Derby beim TuS Altenheim wollen wir die positiven Phasen über 60 Minuten bestätigen und im Tabellenkeller den nächsten Schritt machen.
Bild: ©Christoph Breithaupt
Frauen setzen mit Heimsieg ein starkes Zeichen im Abstiegskampf
Unsere Frauen haben im Heimspiel gegen den SV Allensbach einen wichtigen 35:31 Erfolg gefeiert und damit wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Liga Süd gesammelt. Vor rund 250 Zuschauern in der Mörburghalle zeigten wir eine geschlossene Mannschaftsleistung und knüpften an unsere stabilen Auftritte in eigener Halle an.
Die Anfangsphase verlief zunächst nicht nach Plan. Im Angriff fehlte noch die letzte Konsequenz, sodass Allensbach über 2:0 und 3:1 mit 4:2 in Führung ging. Doch wir fanden schnell in die Partie. Bereits in dieser Phase übernahm Katlyn Reymann viel Verantwortung, suchte konsequent den Weg zum Tor und war erfolgreich. Bis zur Pause erzielte sie alle ihre sieben Treffer und hatte damit maßgeblichen Anteil an der Wende im Spiel.
Über 6:4 in der 8. Minute übernahmen wir die Kontrolle und setzten uns in der Folge auf 12:9 und 17:13 ab. Die Abwehr arbeitete kompakt und setzte die taktischen Vorgaben konsequent um. „Von der Abwehr war es überragend. Wir wollten Katja Allgaier in den Griff bekommen. Das ist uns gelungen. So war Allensbach im Positionsangriff ausrechenbar. Das haben die Mädels hervorragend umgesetzt“, lobte Trainer Axel Schmidt die defensive Leistung. Mit einer verdienten 18:15 Führung gingen wir in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieben wir konzentriert. In einer temporeichen Partie ließen wir den Ball im Angriff geduldig laufen und erspielten uns klare Abschlüsse. Nadja Kaufmann übernahm in dieser Phase viel Verantwortung und kam insgesamt auf elf Treffer. Zudem zeigte Tina Schlund im Tor wichtige Paraden und gab der Mannschaft zusätzliche Sicherheit.
Spätestens beim 28:22 in der 43. Minute hatten wir die Partie im Griff. Allensbach versuchte noch einmal, den Abstand zu verkürzen, doch wir behielten die Ruhe. Auch in engen Situationen fanden wir Lösungen. „Wir hatten heute das Glück, dass wir auch solche Situationen für uns entscheiden konnten“, sagte Schmidt mit Blick auf einige zweite Chancen, die wir nutzen konnten.
Am Ende stand ein verdienter 35:31 Heimsieg, der von den Zuschauern mit viel Applaus begleitet wurde. Mit diesem Erfolg verbessern wir unsere Ausgangslage im Tabellenkeller und ziehen wieder an Haunstetten vorbei. Zehn von elf Punkten haben wir damit in eigener Halle geholt.
Am kommenden Wochenende sind wir spielfrei, ehe es am 14. März auswärts zu den Kurpfalz Bären nach Ketsch geht. Dort wollen wir an die Leistung aus der Mörburghalle anknüpfen.
Bild: ©Christoph Breithaupt
Herren 2 holen wichtigen Heimsieg und klettern auf Rang neun
Unsere Herren 2 haben im Heimspiel der Verbandsliga gegen die SG Köndringen Teningen II einen wichtigen 31:27 Erfolg gefeiert. Mit dem siebten Saisonsieg verschaffen wir uns im engen Tabellenkeller etwas Luft und verbessern unsere Position auf Rang neun.
Die Partie begann aus unserer Sicht zunächst durchwachsen. Im Angriff fehlte es in den ersten Minuten an der nötigen Präzision, einige Abschlüsse wurden zu früh gesucht oder nicht konsequent genug ausgespielt. Dennoch gerieten wir nicht in Rückstand, weil die Abwehr von Beginn an stabil stand und wir defensiv diszipliniert agierten. Über ein 10:8 in der 18. Minute gelang es uns, zunehmend die Kontrolle zu übernehmen. In dieser Phase steigerten wir die Effizienz im Abschluss deutlich und nutzten unsere Chancen konsequent.
Bis zur 28. Minute bauten wir den Vorsprung entscheidend aus und zogen auf 18:8 davon. Die Gäste hatten in dieser Phase Schwierigkeiten, unser Tempospiel zu unterbinden und fanden kaum Lösungen gegen unsere kompakte Defensive. Mit einer klaren 18:10 Führung gingen wir in die Pause und hatten uns damit eine gute Ausgangsposition für den zweiten Durchgang erarbeitet.
Nach dem Seitenwechsel versuchte Köndringen Teningen II noch einmal, das Spiel zu drehen. Die Gäste erhöhten das Tempo und kamen beim 20:15 in der 36. Minute näher heran. In der Folge schmolz der Vorsprung weiter, weil wir im Angriff nicht mehr mit derselben Klarheit agierten wie zuvor. Teilweise fehlte die Geduld im Positionsspiel, sodass der Gegner Ballgewinne nutzen konnte, um einfache Tore zu erzielen.
Als der Abstand zwischenzeitlich auf zwei Tore zusammengeschrumpft war, wurde die Partie noch einmal offen. In dieser Phase zeigte sich jedoch unsere mannschaftliche Geschlossenheit. „Leider konnten wir das zwischendurch nicht mehr matchen, hatten dann aber einen Raphael Herrmann im Tor, der uns noch ein paar Bälle hielt. Das war Gold wert“, erklärte Trainer Fabian Huck mit Blick auf die entscheidenden Minuten. Die Paraden in dieser Phase gaben uns die nötige Stabilität zurück.
Wir fanden anschließend wieder zu mehr Struktur im Angriff, setzten uns über 28:23 erneut ab und ließen uns den Vorsprung nicht mehr nehmen. Auch wenn das Spiel nicht durchgehend flüssig verlief, brachten wir die Partie kontrolliert zu Ende. „Das Spiel war insgesamt zerfahren“, ordnete Huck ein, „war aber einfach nur froh über die zwei Punkte.“
Mit nun 31:27 Toren und zwei weiteren Punkten verbessern wir unsere Ausgangslage im Abstiegskampf spürbar. Am kommenden Samstag wartet auswärts beim TV Knielingen die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Dort wird es darauf ankommen, über 60 Minuten konzentriert zu agieren und die Stabilität aus der Defensive erneut als Grundlage für unser Spiel zu nutzen.
Bild: @Christoph Breithaupt
Frauen wollen in eigener Halle wieder punkten
Für unsere Frauen steht am Samstag um 20 Uhr in der Mörburghalle die nächste wichtige Aufgabe in der 3. Liga an. Nach der 26:30 Niederlage im Auswärtsspiel beim TSV Haunstetten richtet sich der Blick nun auf das Heimspiel gegen den SV Allensbach. Mit 9:23 Punkten belegen wir aktuell Rang zehn, der Abstand im Tabellenkeller bleibt eng.
Die Enttäuschung nach der Partie in Haunstetten war spürbar. Nach einer 18:13 Führung zur Pause konnten wir die gute Ausgangsposition nicht über die Zeit bringen. Trainer Axel Schmidt berichtete von gedrückter Stimmung auf der Heimfahrt. Viel Zeit zur Aufarbeitung blieb jedoch nicht. Der Fokus liegt nun klar auf der nächsten Aufgabe. „So unzuversichtlich bin ich gar nicht“, ordnet Schmidt die Situation ein.
Grundlage für diesen vorsichtigen Optimismus ist vor allem unsere Heimstärke. In der Mörburghalle haben wir in dieser Saison mehrfach gezeigt, dass wir unabhängig vom Gegner auf Augenhöhe agieren können. Unsere Auftritte vor eigenem Publikum waren in der Regel stabil und engagiert. Genau daran wollen wir am Samstag anknüpfen.
Mit dem SV Allensbach kommt allerdings ein Gegner mit Selbstvertrauen nach Schutterwald. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge hat sich die Mannschaft mit einem deutlichen 36:23 Erfolg gegen die TSG Friesenheim zurückgemeldet. Auch das Hinspiel ist in Erinnerung geblieben, das wir deutlich mit 25:38 verloren haben. Für uns ist jedoch entscheidend, dass jede Partie bei null beginnt. „Und da haben wir gerade zu Hause immer eine Chance“, betont Schmidt.
In der Tabelle stehen wir trotz der Niederlage weiterhin auf einem Nichtabstiegsplatz. „Noch haben wir alles in der Hand“, sagt unser Trainer. Diese Ausgangslage soll Ansporn sein, in den verbleibenden Spielen konsequent zu punkten.
Personell bleibt die Situation angespannt. Nach den Ausfällen von Vivienne Quennet und Milena Muttach sind die Wechselmöglichkeiten eingeschränkt. „Ich muss immer auch taktieren, wen kann ich wo in der Abwehr hinstellen“, erklärt Schmidt. Phasenweise fehlte zuletzt die Konstanz über 60 Minuten. „Wenn es nicht läuft, geht der Kopf automatisch runter“, weiß der Trainer aus eigener Erfahrung. Gleichzeitig hebt er den Zusammenhalt im Team hervor. Läuft es, tragen viele Spielerinnen die Leistung mit.
Für das Heimspiel gegen Allensbach gilt es, an die starke erste Halbzeit aus Haunstetten anzuknüpfen und diese Leistung über die gesamte Spielzeit zu stabilisieren. Mit einer konzentrierten Vorstellung in eigener Halle wollen wir die nächsten wichtigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sichern.
Bild: ©Christoph Breithaupt
Herren 2 vor richtungsweisendem Heimspiel
Für unsere Herren 2 steht am Samstag um 15 Uhr in der Mörburghalle ein weiteres Schlüsselspiel in der Verbandsliga an. Nach der knappen 31:32 Niederlage bei der SG Scutro treffen wir mit der SG Köndringen Teningen II erneut auf einen direkten Konkurrenten im Tabellenkeller.
Mit 14:22 Punkten belegen wir aktuell Rang elf. Die Gäste reisen mit 9:25 Punkten an und stehen ebenfalls unter Zugzwang. Die Konstellation ist eindeutig. Bei drei Absteigern ist die Situation für mehrere Mannschaften eng, jeder Punkt kann am Ende entscheidend sein.
Trainer Fabian Huck erwartet eine klare Reaktion seiner Mannschaft. „Wir müssen tunlichst eine Schippe drauflegen. Mit so einer Leistung wie gegen Scutro gewinnen wir kein Spiel mehr.“ Vor allem in den direkten Duellen im Tabellenkeller zählen neben spielerischen Lösungen auch Einstellung, Disziplin und Konsequenz in den entscheidenden Phasen.
Die Reserve aus Teningen bringt eine junge, talentierte Mannschaft mit, die ihre Stärken vor allem im spielerischen Bereich hat. Sportlich hatte das Team zuletzt mit einem Auswärtserfolg in Rintheim aufhorchen lassen, der jedoch nachträglich aberkannt wurde. Unabhängig davon ist klar, dass die Gäste alles investieren werden, um im Abstiegskampf nicht weiter zurückzufallen.
Auch für uns gilt, dass wir uns keine weiteren Ausrutscher erlauben können. „Bei drei Absteigern kannst du dir nichts mehr erlauben“, betont Huck. Positiv stimmt ihn die Trainingswoche. „Es wurde deutlich besser trainiert als in den Wochen zuvor.“
Nun geht es darum, diese Intensität auf das Spielfeld zu übertragen und in eigener Halle die nötigen Punkte einzufahren, um die Ausgangslage im Tabellenkeller zu verbessern.
Bild: ©Andreas Wenck










