Wichtige Punkte für die Roten Teufel am grünen Tisch
In der Oberliga Baden Württemberg hat es eine nachträgliche Korrektur von Spielergebnissen gegeben, die direkte Auswirkungen auf die Tabelle und damit auch auf den Abstiegskampf hat. Unsere Herren 1 profitieren dabei von einer Entscheidung des Sportgerichts und erhalten zwei zusätzliche Punkte.
Auslöser war die Partie vom 11. Oktober gegen die SG Kenzingen Herbolzheim, die wir sportlich mit 32:33 verloren hatten. Im Nachgang wurde von unserer Seite Einspruch eingelegt, da ein Spieler des Gegners aus unserer Sicht nicht spielberechtigt war. Dieser Einspruch wurde nun vom zuständigen Sportgericht bestätigt, sodass die Begegnung nachträglich zu unseren Gunsten gewertet wurde.
Trainer Julian Seigel erläuterte die Hintergründe. „Uns war aufgefallen, dass ein Spieler von Kenzingen Herbolzheim unserer Auffassung nach nicht spielberechtigt gewesen ist. Deshalb haben wir Einspruch eingelegt“, erklärte er.
Durch diese Entscheidung verbessert sich unsere Situation im Tabellenkeller spürbar. Mit nun 18:20 Punkten stehen wir auf Rang neun der Oberliga Baden Württemberg Staffel 1 und konnten uns damit vor die HSG Konstanz II schieben. Diese liegt aktuell mit 17:23 Punkten einen Platz hinter uns. Bereits am kommenden Sonntag treffen wir auswärts direkt auf diesen Konkurrenten.
Neben der für uns positiven Entscheidung gab es zwei weitere Urteile, die die Tabelle ebenfalls beeinflussen. Dem TV Weilstetten wurden vier Punkte aberkannt. Betroffen sind die Heimsiege gegen den TSV Altensteig sowie gegen die SG Kenzingen Herbolzheim. Dadurch verliert Weilstetten den Anschluss an die Aufstiegsplätze, während der HTV Meißenheim davon profitiert und seine Position im oberen Tabellendrittel festigt.
Auch im Tabellenkeller ergeben sich Veränderungen. Der TSV Altensteig erhält durch die Neuwertung zusätzliche Punkte und gibt damit den letzten Tabellenplatz ab. Dieser wird nun vom TuS Altenheim belegt. Beide Mannschaften treffen am kommenden Spieltag direkt aufeinander.
Für unsere Mannschaft bedeutet die Entscheidung in erster Linie eine verbesserte Ausgangslage im Kampf um den Klassenerhalt. Die zusätzlichen Punkte verschaffen uns etwas Luft im engen Tabellenkeller, in dem weiterhin mehrere Teams eng beieinander liegen.
Julian Seigel bewertet die Entwicklung dennoch mit einem gewissen Abstand. Neben der sportlichen Komponente sieht er auch die möglichen Auswirkungen auf die Liga insgesamt. „Ich hoffe nicht, dass damit ein Fass aufgemacht worden ist“, sagte der Trainer mit Blick auf mögliche weitere Verfahren.
Hintergrund der Entscheidungen ist eine Anpassung der Regelungen zum Spielrecht vor der Saison, die nun in mehreren Fällen zu nachträglichen Bewertungen geführt hat. Ob weitere Spiele betroffen sein werden, ist derzeit offen.
Für uns gilt es nun, die neue Tabellensituation sportlich zu bestätigen. Mit dem Auswärtsspiel bei der HSG Konstanz II steht bereits die nächste wichtige Partie im direkten Vergleich an. Dort wollen wir an die verbesserte Ausgangslage anknüpfen und weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln.
Bild: ©Frank Seiter
Frauen II des TuS Schutterwald können über Punkt froh sein
23:23 im Duell der Handball-Landesliga gegen die SG Waldkirch/Denzlingen. Hinrundenspiel noch mit 25:16 auswärts gewonnen.
Während die Landesliga-Handballerinnen des TuS Schutterwald das Hinspiel bei der SG Waldkirch/Denzlingen noch deutlich mit 25:16 für sich entscheiden konnten, mussten sie sich am Sonntag vor heimischem Publikum mit einer Punkteteilung beim 23:23 begnügen.
Die Partie begann von Anfang an auf Augenhöhe. Nach dem 2:2 in der 3. Spielminute gelang es dem TuS, sich bis zur 13. Minute einen kleinen Vorsprung zum 5:2 herauszuspielen. Die Gäste ließen sich jedoch nicht abschütteln und verkürzten immer wieder. Eine doppelte Unterzahl der Schutterwälderinnen nutzte die SG konsequent aus und kam von 9:6 auf 9:8 heran. Bis zur Pause blieb es eng – beim Stand von 11:10 ging es schließlich in die Kabinen.
Auch in der zweiten Halbzeit bot sich ein ähnliches Bild: Immer wieder hatten die Schutterwälderinnen die Möglichkeit, sich etwas abzusetzen, doch die Gäste blieben hartnäckig. In der 47. Spielminute gelang es der SG Waldkirch/Denzlingen schließlich beim 16:17 die Führung zu übernehmen. Von da an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Der Ausgleich gelang Schutterwald dann in letzter Sekunde durch einen verwandelten Freiwurf.
Im Kampf um den Klassenerhalt hätten die Schutterwälderinnen die beiden Punkte zwar gerne behalten, können am Ende jedoch froh sein, noch einen Zähler gerettet zu haben. Bereits am Samstag (18 Uhr) ist man beim Tabellenschlusslicht TSV March gefordert, wo die nächsten wichtigen Punkte im Abstiegskampf auf dem Spiel stehen.
Schutterwald – Wald./D. 23:23 (11:10)
Schutterwald II: Kimmig, Griese; Zeil 2, Lehmann, Braunstein 2, Vetter, Blum 3/2, Isenmann 5, Hansert, Kovacs 1, Di Latte 2, Herrmann, Montano 8.
Bild: ©Peter Münnich
Klarer Heimsieg für die Roten Teufel gegen Ehingen
Unsere Herren 1 haben in der Oberliga Baden Württemberg ein deutliches Ausrufezeichen im Abstiegskampf gesetzt. In der Mörburghalle setzten wir uns am Samstag klar mit 40:28 gegen den Tabellenvierten TV Ehingen durch und sicherten uns damit zwei wichtige Punkte.
Nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage hatte Trainer Julian Seigel vor der Partie auf zusätzliche Energie in seiner Mannschaft gehofft. Diese Hoffnung bestätigte sich bereits in der Anfangsphase. Von Beginn an bestimmten wir das Spieltempo und setzten den Gegner früh unter Druck.
Daniel Heppner eröffnete die Partie mit einer starken Anfangsphase und erzielte mehrere Treffer zur frühen Führung. Bereits nach wenigen Minuten lagen wir mit 4:1 vorne. Kurz darauf nahm Ehingen beim Stand von 6:2 eine erste Auszeit. Doch auch danach änderte sich wenig am Spielverlauf.
Unsere Mannschaft blieb konzentriert und baute den Vorsprung Schritt für Schritt aus. Grundlage dafür war eine stabile Abwehrleistung im Zusammenspiel mit Torhüter Niklas Weber. Gleichzeitig gelang es im Angriff, auch gegen die defensivstarke Formation der Gäste immer wieder gute Lösungen zu finden.
Über Zwischenstände von 10:4 und 13:6 wuchs der Abstand kontinuierlich. Ehingen fand zu keinem Zeitpunkt richtig ins Spiel und konnte unsere Angriffe nur selten stoppen. Trainer Julian Seigel zeigte sich mit der Entwicklung der Partie zufrieden. „Wir waren heute stabiler. Ich hatte nie das Gefühl, dass dieses Spiel verloren geht“, sagte er nach dem Spiel.
Auch personell hatte Ehingen mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Die Gäste mussten weiterhin auf Mika Komin und Manuel Wangler verzichten, zudem fehlte an diesem Abend auch Niklas Duffner. Verschiedene taktische Anpassungen der Gäste brachten jedoch keine entscheidende Wende.
Zur Halbzeit hatten wir uns bereits deutlich abgesetzt. Beim Stand von 23:14 ging es in die Kabinen, womit die Richtung der Partie früh klar war.
Im zweiten Durchgang blieb unsere Mannschaft weiterhin konzentriert. Ehingen versuchte zwar, den Rückstand zu verkürzen, fand jedoch kaum Mittel gegen unsere kompakte Defensive. Gleichzeitig hielten wir das Tempo im Angriff hoch und nutzten die sich bietenden Möglichkeiten konsequent.
Im Verlauf der zweiten Hälfte wurde die personelle Situation bei den Gästen zusätzlich schwieriger. Nach einer Verletzung von Robin Schmidt musste Florian Wangler trotz eigener Beschwerden wieder auf das Feld zurückkehren.
Unsere Mannschaft ließ sich davon jedoch nicht aus dem Rhythmus bringen und kontrollierte das Spiel bis zum Ende. Der Vorsprung blieb konstant hoch, sodass schließlich ein klarer 40:28 Heimsieg auf der Anzeigetafel stand.
Julian Seigel zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Wir haben heute aufs Tempo gedrückt und uns dennoch keine technischen Fehler erlaubt. Auch hinten standen wir viel kompakter. Das war eines unserer besten Spiele, auch wenn der Gegner ersatzgeschwächt war“, fasste der Trainer die Begegnung zusammen.
Mit diesem Erfolg bleiben wir auf Rang zehn der Tabelle und damit auf dem ersten sicheren Nichtabstiegsplatz.
Bereits am kommenden Sonntag wartet die nächste Aufgabe auf unsere Mannschaft. Dann treten wir um 18 Uhr bei der HSG Konstanz II an, die aktuell einen Tabellenplatz vor uns liegt. Ziel wird es sein, an die Leistung aus dem Heimspiel gegen Ehingen anzuknüpfen.
Bild: ©Frank Seiter
Damen 1 unterliegen beim Tabellenführer in Ketsch
Unsere Damen 1 mussten sich am Samstag in der 3. Liga Süd beim Tabellenführer Kurpfalz Bären deutlich mit 17:31 geschlagen geben. Gegen die Gastgeberinnen aus Ketsch, die aktuell die Tabelle anführen, konnte unsere Mannschaft nur in der Anfangsphase mithalten. Anschließend setzte sich die individuelle Qualität und Breite des Kaders der Kurpfalz Bären zunehmend durch.
Die Rollenverteilung vor der Partie war klar. Während die Gastgeberinnen als Tabellenführer ins Spiel gingen, kämpfen wir weiterhin um den Klassenerhalt. Zudem konnte unsere Mannschaft in dieser Saison auswärts bislang nur einen Punkt holen. Entsprechend schwierig war die Ausgangslage für die Begegnung in der Neurotthalle in Ketsch.
Dennoch starteten wir engagiert in die Partie. In den ersten Minuten gelang es unserer Mannschaft, das Spiel offen zu gestalten und im Angriff Lösungen zu finden. Nach zehn Minuten gingen wir sogar mit 5:4 in Führung und zeigten, dass wir auch gegen den Spitzenreiter mithalten können.
Diese Phase sollte jedoch die einzige Führung im Spiel bleiben. Die Gastgeberinnen reagierten schnell und drehten die Partie innerhalb weniger Minuten. Beim Stand von 7:5 übernahmen die Kurpfalz Bären die Kontrolle über das Spielgeschehen.
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit gelang es uns nicht mehr, den Angriff der Gastgeberinnen dauerhaft zu stoppen. Gleichzeitig fanden wir im eigenen Angriff immer seltener klare Abschlüsse. Ein 9:4 Lauf der Gastgeberinnen sorgte schließlich dafür, dass sich Ketsch bis zur Pause deutlich absetzen konnte. Beim Stand von 16:9 ging es in die Halbzeit.
Trainer Axel Schmidt sah in dieser Phase mehrere entscheidende Situationen. „Wir haben zwei, drei blöde Entscheidungen getroffen, die sofort bestraft wurden, dann machst du nichts mehr“, erklärte er nach der Partie.
Hinzu kam, dass wir immer wieder an Torhüterin Leonie Moormann scheiterten. Gleichzeitig waren viele unserer Abschlüsse nicht optimal vorbereitet. „Unsere Würfe waren zum Teil aus dem Stand oder schlecht vorbereitet“, ordnete Schmidt die Schwierigkeiten im Angriff ein.
Auch im zweiten Durchgang gelang es unserer Mannschaft nicht mehr, den Abstand zu verkürzen. Die Kurpfalz Bären spielten ihre Stärke konsequent aus und bauten ihren Vorsprung weiter aus. Unsere Mannschaft konnte das Tempo der Gastgeberinnen nicht mehr mitgehen und fand sowohl offensiv als auch defensiv kaum noch Zugriff auf das Spiel.
Am Ende stand eine deutliche 17:31 Niederlage beim Tabellenführer auf der Anzeigetafel.
Trotz der klaren Niederlage ordnete Axel Schmidt das Ergebnis realistisch ein. „Ketsch ist eine starke Truppe. Da war nichts zu machen“, sagte der Trainer nach dem Spiel.
Für die Tabellensituation hat die Niederlage zunächst keine unmittelbaren Auswirkungen. Mit 11:25 Punkten belegen wir weiterhin Rang neun und stehen damit aktuell auf einem Nichtabstiegsplatz.
Der Fokus richtet sich nun vollständig auf die nächste Begegnung. Am kommenden Samstag steht in der Mörburghalle ein wichtiges Spiel im Kampf um den Klassenerhalt an. Dann empfangen wir mit der HSG St. Leon Reilingen einen direkten Konkurrenten aus dem Tabellenkeller. In dieser Partie sollen die nächsten Punkte folgen.
Bild: ©Christoph Breithaupt
Herren 2 machen großen Schritt im Abstiegskampf
Unsere Herren 2 haben am Samstag in der Verbandsliga einen wichtigen Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt gefeiert. In der Mörburghalle setzten wir uns deutlich mit 32:18 gegen die SG ERA durch und konnten damit den Abstand auf die Abstiegsplätze weiter vergrößern.
Die Ausgangslage vor der Partie war klar. Mit einem Sieg bestand die Möglichkeit, ein Polster auf die gefährdeten Tabellenränge aufzubauen. Genau das gelang unserer Mannschaft mit einer konzentrierten Leistung über die gesamte Spielzeit hinweg.
Trainer Fabian Huck stellte nach dem Spiel vor allem die Bedeutung des Ergebnisses heraus. „Es ist wichtig, dass wir nun fünf Punkte Abstand zu einem Abstiegsrang haben“, sagte er mit Blick auf die aktuelle Tabellensituation.
Von Beginn an zeigte unsere Mannschaft, dass sie die Partie kontrollieren wollte. Mit hohem Tempo und klaren Aktionen im Angriff erspielten wir uns früh Vorteile. Gleichzeitig arbeitete die Defensive aufmerksam und ließ dem Gegner nur wenige klare Möglichkeiten.
Über Zwischenstände von 10:4 und 12:7 bauten wir den Vorsprung kontinuierlich aus. Besonders in der Abwehr gelang es, viele Angriffe der Gäste früh zu unterbrechen und Ballgewinne zu erzwingen. Diese wurden anschließend konsequent genutzt, sodass wir uns bis zur Halbzeitpause auf 15:7 absetzen konnten.
Fabian Huck war vor allem mit der defensiven Leistung seiner Mannschaft zufrieden. „Wir waren in der Abwehr sehr gut unterwegs und haben auch im Angriff besser geworfen als zuletzt“, ordnete der Trainer die erste Hälfte ein.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spielgeschehen klar in unserer Hand. Die SG ERA hatte personell nur begrenzte Wechselmöglichkeiten und musste über weite Strecken mit einer kleinen Rotation auskommen. Unsere Mannschaft nutzte diese Situation und hielt das Tempo hoch.
Im Verlauf der zweiten Halbzeit gelang es uns, den Vorsprung weiter auszubauen. Die Gäste fanden kaum Mittel gegen unsere stabile Abwehr und konnten sich nur selten klare Torchancen erarbeiten. Gleichzeitig blieb unser Angriff geduldig und nutzte die sich bietenden Räume.
Die Führung wuchs dadurch Schritt für Schritt weiter an. Am Ende stand ein deutlicher 32:18 Heimsieg auf der Anzeigetafel der Mörburghalle.
Auch bei den Gästen machte sich im Verlauf der Partie die personelle Situation bemerkbar. Zwischenzeitlich übernahm Nico Vollmer zusätzlich zur Trainerrolle auch Spielanteile auf dem Feld.
Für unsere Mannschaft bedeutet der Sieg einen wichtigen Schritt in der aktuellen Saisonphase. Mit dem Erfolg konnten wir den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern und uns eine bessere Ausgangslage für die verbleibenden Spiele erarbeiten.
Fabian Huck bewertete das Ergebnis entsprechend positiv. „Heute war es schon mal ein großer Schritt in die richtige Richtung“, sagte der Trainer nach der Partie.
Nach diesem Erfolg steht für unsere Herren 2 zunächst ein spielfreies Wochenende an. Danach beginnt der Schlussspurt der Saison mit einem weiteren Heimspiel. Am 28. März empfangen wir den TSV Rintheim in der Mörburghalle. In dieser Partie wollen wir an die Leistung gegen die SG ERA anknüpfen und weitere wichtige Punkte sichern.
Bild: ©Christoph Breithaupt
TuS Schutterwald II will wichtige Zähler
Am Sonntag (17 Uhr) steht für die Damen II des TuS Schutterwald gegen die SG Waldkirch/Denzlingen das vorletzte Heimspiel der Saison in der Frauen-Landesliga Staffel 6 an.
Das Hinspiel konnten die Ortenauerinnen noch deutlich für sich entscheiden: Mit einem klaren 25:16 setzte sich der TuS damals auswärts durch. Die Ausgangslage für das Rückspiel gestaltet sich jedoch deutlich anders.
Die Gäste aus Waldkirch/Denzlingen sorgen immer wieder für Überraschungen. Als Tabellenachter gelang es ihnen auch gegen höher platzierte Mannschaften wie Elgersweier und Altenheim wichtige Punkte einzufahren. Der TuS Schutterwald II hingegen lässt wichtige Punkte, wie am vergangenen Wochenende bei den direkten Tabellennachbarn HSG Hanauerland, liegen.
Erschwerend kommt für die Gastgeberinnen hinzu, dass sich der Kader zunehmend verkleinert. Umso wichtiger wird es für den TuS sein, als geschlossene Mannschaft aufzutreten und an die stabile Abwehrleistung der vergangenen Woche anzuknüpfen. Gleichzeitig gilt es, die Chancenverwertung im Angriff deutlich zu verbessern, um sich für den Aufwand auch auf der Anzeigetafel zu belohnen.
In der eng zusammengerückten Tabelle der Landesliga zählt jeder Punkt. Mit einem Heimsieg möchte der TuS Schutterwald II daher wichtige Zähler sichern.
Anpfiff der Partie ist am Sonntag um 17 Uhr in der Mörburghalle 1 in Schutterwald.
Bild: ©Peter Münnich
Herren 2 vor wichtigem Heimspiel gegen die SG ERA
Für unsere Herren 2 steht in der Verbandsliga ein entscheidendes Spiel im Kampf um den Klassenerhalt an. Am Samstag um 17.30 Uhr empfangen wir die SG ERA in der Mörburghalle. Mit einem Sieg könnte unsere Mannschaft einen wichtigen Schritt im Tabellenkeller machen und sich ein kleines Polster auf die Abstiegsränge verschaffen.
Der Blick auf die Tabelle zeigt die Bedeutung dieser Partie. Aktuell stehen wir mit 16:24 Punkten auf Rang zehn der Verbandsliga Staffel 4. Die SG ERA folgt mit 13:25 Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz und belegt derzeit genau den Rang, der den Abstieg bedeuten würde. Entsprechend groß ist die sportliche Brisanz des direkten Duells.
Trainer Fabian Huck spricht deshalb offen über die Bedeutung der Begegnung. „Für uns ist das ein vorentscheidendes Spiel. Wenn wir gewinnen, haben wir fünf Punkte Vorsprung auf den drittletzten Tabellenplatz“, erklärt der Coach vor dem Heimspiel.
Ein solcher Abstand könnte in der Schlussphase der Saison ein wichtiger Faktor werden. In der Verbandsliga werden am Saisonende mindestens drei Mannschaften absteigen. Abhängig von der Entwicklung in höheren Ligen könnte sogar auch der Viertletzte noch gefährdet sein. Aus diesem Grund richtet Huck den Blick bereits jetzt auf die mögliche Zielsetzung für seine Mannschaft.
„Am besten wäre es also, Fünftletzter zu werden“, sagt der Trainer mit Blick auf die Tabellenkonstellation.
Neben der unmittelbaren Bedeutung des Spiels gegen die SG ERA spielt auch das weitere Restprogramm eine Rolle. Die Begegnung am Samstag bildet den Auftakt einer Serie von drei Heimspielen in Folge. Nach der Partie gegen die Spielgemeinschaft aus Ettenheim, Ringsheim und Altdorf warten mit dem TSV Rintheim sowie der SG Kappelwindeck Steinbach zwei weitere Heimgegner auf unsere Mannschaft.
Gerade diese Phase der Saison könnte entscheidend dafür sein, sich im Tabellenkeller etwas Luft zu verschaffen. Gleichzeitig weiß das Trainerteam, dass die Aufgaben insgesamt anspruchsvoll bleiben werden.
Die Ausgangslage im direkten Vergleich spricht zunächst für unsere Mannschaft. Das Hinspiel in Ringsheim konnten wir mit 28:25 für uns entscheiden. Daran möchten wir nun auch in der Mörburghalle anknüpfen.
Allerdings warnt Fabian Huck davor, den Gegner zu unterschätzen. Die SG ERA hat in den vergangenen Wochen nur wenige Punkte gesammelt, bleibt jedoch ein gefährlicher Gegner. In den letzten Spielen konnte die Mannschaft lediglich beim 25:21 gegen Köndringen Teningen II sowie beim 29:29 gegen Baden Baden II Zählbares mitnehmen.
Gerade solche Situationen können eine Mannschaft jedoch besonders gefährlich machen. Huck formuliert es deshalb deutlich: Angeschlagene Boxer sind am gefährlichsten.
Für unsere Herren 2 wird es darauf ankommen, von Beginn an konzentriert zu spielen und die eigenen Stärken auf das Feld zu bringen. Mit der Unterstützung der Zuschauer in der Mörburghalle wollen wir die Chance nutzen, einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt zu machen.
Bild: ©Christoph Breithaupt
Schwierige Auswärtsaufgabe für die Roten Teufel in Ketsch
Für unsere Damen 1 stehen in der 3. Liga Süd die entscheidenden Wochen im Kampf um den Klassenerhalt bevor. Fünf Spiele sind noch zu absolvieren, und die nächste Aufgabe führt unsere Mannschaft am Samstag um 19 Uhr zum Tabellenführer Kurpfalz Bären nach Ketsch.
Die Ausgangslage im Tabellenkeller bleibt eng. Mit aktuell 11:23 Punkten haben wir weiterhin zwei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Hinter uns folgen der TSV Haunstetten mit 10:24 Punkten, die HSG St. Leon Reilingen mit 9:27 Punkten sowie der HCD Gröbenzell mit 7:27 Punkten. In den verbleibenden Wochen werden die beiden Absteiger aller Voraussicht nach aus diesem Quartett ermittelt. Prognosen sind jedoch schwierig, da in den kommenden Spieltagen noch mehrere direkte Duelle anstehen.
Trainer Axel Schmidt richtet den Blick deshalb vor allem auf die eigenen Leistungen. „Es wäre schön, wenn es für uns nicht auf den letzten Spieltag ankommen würde“, sagt er mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf.
Die nächste Aufgabe hat es allerdings in sich. Mit den Kurpfalz Bären wartet der aktuelle Tabellenführer der Liga auf unsere Mannschaft. Die Nordbadenerinnen spielen eine konstant starke Saison und treten in eigener Halle besonders souverän auf. Entsprechend klar ist die Rollenverteilung vor der Begegnung in Ketsch.
Axel Schmidt geht die Partie dennoch mit einer pragmatischen Haltung an. „Vielleicht platzt jetzt endlich der Knoten“, sagt der Trainer mit Blick auf die bisherigen Auswärtsspiele seiner Mannschaft.
Tatsächlich waren unsere Leistungen in fremden Hallen bislang wechselhaft, während wir vor eigenem Publikum mehrfach starke Auftritte gezeigt haben. Gerade deshalb wäre ein gutes Ergebnis in Ketsch ein wichtiger Schritt für die Moral im Saisonendspurt.
An das Hinspiel gegen die Kurpfalz Bären haben wir zudem gemischte Erinnerungen. In der Mörburghalle mussten wir uns damals knapp mit 26:27 geschlagen geben. Die Partie war lange offen und wurde erst in der Schlussphase entschieden. Gleichzeitig blieb dieses Spiel auch aus einem anderen Grund in Erinnerung. Rückraumspielerin Milena Muttach zog sich in dieser Begegnung ihren zweiten Kreuzbandriss zu, der nach aktuellem Stand das Ende ihrer Karriere bedeutet.
Sportlich erwartet unsere Mannschaft nun erneut eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Kurpfalz Bären verfügen über einen breiten und gut besetzten Kader und konnten ihre Qualitäten in dieser Saison mehrfach unter Beweis stellen. Besonders in eigener Halle treten die Gastgeberinnen mit viel Selbstvertrauen auf.
„Ketsch ist nicht die Übermannschaft, sie sind aber gut besetzt und haben einen breiten Kader“, ordnet Axel Schmidt die Stärke des Gegners ein. Gleichzeitig betont er: „Zu Hause sind sie noch mal eine andere Nummer.“
Trotz der klaren Favoritenrolle der Gastgeberinnen reist unsere Mannschaft nicht ohne Hoffnung nach Ketsch. In dieser Saison haben wir mehrfach gezeigt, dass wir gegen jede Mannschaft der Liga mithalten können.
„Wir haben bereits gezeigt, dass wir jeden schlagen können“, sagt Schmidt. Bisher gelang das vor allem in eigener Halle, doch die kommenden Wochen bieten noch mehrere Chancen, wichtige Punkte zu sammeln.
Das Spiel beim Tabellenführer ist daher auch eine Gelegenheit, mit einer konzentrierten Leistung Selbstvertrauen für die entscheidende Phase der Saison zu sammeln.
Bild: ©Stephan Hund
Wichtige Partie für die Roten Teufel gegen Ehingen
Für unsere Herren 1 steht in der Oberliga Baden Württemberg ein weiteres wichtiges Spiel im Kampf um den Klassenerhalt an. Am Samstag um 19.30 Uhr empfangen wir den TV Ehingen in der Mörburghalle. Mit einem Sieg wollen wir unsere aktuelle Position im Tabellenkeller festigen und den Nichtabstiegsplatz verteidigen.
Die Ausgangslage bleibt eng. In den vergangenen beiden Spielen gegen den SV Leonberg Eltingen und beim TuS Altenheim haben wir jeweils ein Unentschieden erreicht. Beide Begegnungen hätten allerdings auch anders ausgehen können. Sowohl zwei Siege als auch zwei Niederlagen wären möglich gewesen. Mit aktuell 14:22 Punkten stehen wir dennoch auf Rang zehn der Oberliga Baden Württemberg Staffel 1 und belegen damit derzeit den ersten sicheren Nichtabstiegsplatz.
Trainer Julian Seigel sieht darin einen wichtigen Aspekt der jüngsten Ergebnisse. „Und das ist mit Abstand das Positivste der letzten beiden Spiele“, sagt er mit Blick auf die aktuelle Tabellensituation.
Trotzdem bleibt der Spielraum weiterhin klein. In den verbleibenden acht Partien der Saison geht es für unsere Mannschaft um jeden Punkt. Seigel formuliert die Situation daher bewusst nüchtern. „Wir haben den Klassenerhalt nun in eigener Hand.“ Gleichzeitig weiß der Trainer, dass bereits das Heimspiel gegen Ehingen eine große Bedeutung hat. Ein Erfolg würde helfen, den Abstand zu den direkten Konkurrenten im Tabellenkeller zu halten.
Mit dem TV Ehingen kommt allerdings eine Mannschaft nach Schutterwald, die selbst noch Ziele im oberen Tabellenbereich verfolgt. Die Gäste stehen derzeit auf Rang vier und haben zuletzt mit einem 34:33 Heimsieg gegen Tabellenführer TSV Schmiden ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Damit bleibt Ehingen weiterhin im Rennen um die vorderen Plätze der Liga.
Auch das Hinspiel ist noch präsent. Damals mussten wir uns auswärts deutlich mit 25:36 geschlagen geben. Besonders defensiv gelang es uns nicht, den Angriff der Gastgeber in den Griff zu bekommen. Spieler wie Niklas Duffner, Julian Küchler oder Jonas Schmidt fanden damals immer wieder Lücken in unserer Abwehr.
Julian Seigel sieht deshalb vor allem im Defensivverhalten den Schlüssel für die kommende Partie. „Wir müssen defensiv besser stehen, brauchen da einfach mehr Stabilität in Verbindung mit unseren Torhütern“, fordert der Trainer.
Auch im Angriff wartet eine anspruchsvolle Aufgabe. Der TV Ehingen verfügt über eine körperlich starke 6:0 Abwehrformation, die es dem Gegner schwer macht, zu klaren Abschlüssen zu kommen. Geduld und Durchsetzungskraft werden daher eine wichtige Rolle spielen.
„Und da benötigen wir im Angriff die Körner“, erklärt Seigel mit Blick auf die Herausforderung gegen die robuste Defensive der Gäste.
Personell gibt es vor der Partie positive Signale. Der Trainer geht davon aus, dass ihm am Samstag der derzeit bestmögliche Kader zur Verfügung stehen wird. Damit haben wir die Möglichkeit, mit viel Energie in dieses wichtige Heimspiel zu gehen.
Für unsere Roten Teufel geht es darum, die aktuelle Tabellensituation zu nutzen und mit einer konzentrierten Leistung in der Mörburghalle weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.
Bild: ©Christoph Breithaupt
TuS Schutterwald II rutscht einen Platz ab
16:19 im Derby der Handball-Landesliga der Frauen gegen die HSG Willstätt/Hanauerland.
In einem umkämpften Derby der Handball-Landesliga der Frauen musste sich der TuS Schutterwald II am Sonntag in Kehl der HSG Willstätt/Hanauerland mit 16:19 (6:9) geschlagen geben.
Das Spiel war über weite Strecken von starken Abwehrleistungen und teilweise durchwachsenen Angriffsaktionen geprägt. Am Ende war es jedoch die HSG Willstätt/Hanauerland, die an diesem Tag das entscheidende Quäntchen Glück auf ihrer Seite hatte. In der 6. Spielminute gingen die Gastgeberinnen erstmals mit 3:2 in Führung und konnten ihren Vorsprung anschließend auf 7:4 ausbauen. Die Schutterwälderinnen kämpften sich jedoch zurück und verkürzten in der 18. Minute auf 7:6. Danach dauerte es fast sieben Minuten, bis erneut ein Treffer fiel – die HSG stellte auf 8:6 und ging schließlich mit einer 9:6-Führung in die Pause.
Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten erneut die Gastgeberinnen. Über 12:8 und 15:9 konnten sie ihren Vorsprung weiter ausbauen. Doch die Damen des TuS gaben sich zu keinem Zeitpunkt auf und arbeiteten sich Tor um Tor heran. Auch die Schlussphase – in der innerhalb von sieben Minuten lediglich drei Treffer fielen – spiegelte den kämpferischen und defensiv geprägten Charakter der gesamten Partie wider. Am Ende mussten sich die Schutterwälderinnen mit 16:19 geschlagen geben, verloren wichtige Punkte im Duell mit einem Tabellennachbarn und rutschten vom fünften auf den sechsten Platz ab.
Am Sonntag empfängt der TuS II um 17 Uhr den Tabellenachten SG Waldkirch/Denzlingen.
HSG Willstätt/Hanauerland – TuS Schutterwald II 19:16 (9:6)
Willstätt/Hanauerland: Güner; Baldner 2/1, Christeleit 2, Schwing 4, E. Joner 3, C. Joner 3, Bühler, Stahl, Bechtold 4/2, Merakli, Wilhelm, Port 1/1.
Schutterwald II: Kruß, Kimmig, Griese; Zeil, Lehmann 1, Braunstein 1, Vetter 2, Blum 4/2, Isenmann 4, Hansert, Ferber, Di Latte 1, Tischler, Herrmann, Montano 3.
Bild: ©Frank Seiter










