Punktgewinn nach dramatischer Schlussphase

Im Heimspiel gegen die SG Pforzheim/Eutingen II haben wir uns mit einem 27:27-Unentschieden einen weiteren wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt gesichert. In einer ausgeglichenen Partie lagen wir kurz vor Schluss noch zurück, kämpften uns aber zurück und hatten in den letzten Sekunden sogar noch die Chance auf den Siegtreffer.

Die Begegnung begann vor rund 250 Zuschauern auf Augenhöhe. Beide Mannschaften fanden immer wieder Lösungen im Angriff, sodass sich ein offenes Spiel mit wechselnden Führungen entwickelte. Wir konnten uns leichte Vorteile erspielen und gingen mit einer knappen 14:13-Führung in die Halbzeit. Insgesamt war es jedoch bereits im ersten Durchgang eine Partie, die von Fehlern auf beiden Seiten geprägt war. „Vielleicht muss man so was nicht unbedingt in der Oberliga machen“, ordnete Trainer Julian Seigel eine ungewohnte Spielsituation ein und ergänzte: „Beide Mannschaften hat das stark verunsichert.“

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel lange offen. Wir kamen zunächst gut aus der Pause, ließen jedoch mehrere klare Chancen ungenutzt. In dieser Phase hatten wir Glück, dass auch die Gäste ihre Möglichkeiten nicht konsequent verwerteten. Beim Stand von 22:20 waren wir in einer guten Ausgangsposition, konnten den Vorsprung jedoch nicht weiter ausbauen. Stattdessen kippte die Partie in der Schlussphase leicht zugunsten der Gäste, die sich auf 24:22 und später auf 27:25 absetzen konnten.

Entscheidend war dann die Reaktion in den letzten Minuten. Wir blieben im Spiel und nutzten unsere Chancen konsequenter. Zunächst verkürzten wir auf 26:27, ehe Jakob Meffle zwölf Sekunden vor Schluss den Ausgleich zum 27:27 erzielte. In der Defensive erzwangen wir anschließend noch einmal einen Ballgewinn und bekamen die Möglichkeit zum letzten Angriff. Adrian Volk kam wenige Sekunden vor dem Ende aus der eigenen Hälfte zum Wurf, traf jedoch nur den Pfosten, sodass es beim Unentschieden blieb.

„Zwei Punkte wären mir natürlich lieber gewesen, doch wir können auch mit einem gut leben“, zog Julian Seigel ein sachliches Fazit. Ausschlaggebend für den verpassten Sieg war vor allem die Chancenverwertung. „Wir haben es gegen die offensive Abwehr eigentlich gut umgesetzt, dann aber viel zu viele Chancen vergeben“, so der TuS-Coach, der von einer hohen Anzahl an Fehlwürfen und technischen Fehlern sprach.

Trotzdem bleibt die Situation insgesamt positiv. Mit nun 21:21 Punkten halten wir weiterhin Abstand zu den Abstiegsrängen und bleiben seit mehreren Spielen ohne Niederlage. Diese Serie gibt der Mannschaft zusätzliche Sicherheit für die kommenden Aufgaben. Bereits am Donnerstag steht das Nachholspiel beim HTV Meißenheim an, in dem wir den nächsten Schritt im Kampf um den Klassenerhalt machen wollen.

 

Bild: ©Christoph Breithaupt


Schwache zweite Hälfte kostet unsere Herren 2 die Punkte

Unsere Herren 2 mussten sich am Samstag in der Verbandsliga dem TSV Rintheim deutlich mit 23:30 geschlagen geben. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit verlor unsere Mannschaft im zweiten Durchgang vor allem im Angriff den Zugriff auf das Spiel.

Die Partie begann zunächst auf Augenhöhe. Beide Mannschaften fanden gut in die Begegnung, wobei wir uns im Verlauf der ersten Hälfte leichte Vorteile erspielen konnten. Zwischenzeitlich gelang eine 14:11 Führung, die jedoch nicht weiter ausgebaut werden konnte. Unglückliche Entscheidungen im Angriff führten dazu, dass Rintheim wieder herankam und mit einem 14:14 in die Pause ging. „Da waren schon alle niedergeschlagen, obwohl die erste Hälfte jetzt nicht so verkehrt war“, ordnete Trainer Fabian Huck die Situation zur Halbzeit ein.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Spiel deutlich. Während wir in der ersten Halbzeit noch Lösungen im Angriff fanden, fehlte im zweiten Durchgang die nötige Bewegung. Das Spiel wurde zunehmend statisch, sodass die offensive Abwehr des Gegners immer besser zur Geltung kam. „Mit Standhandball war der offensiven Abwehr des TSV Rintheim nicht beizukommen“, erklärte Huck.

Rintheim nutzte diese Phase konsequent und setzte sich früh nach der Pause auf 18:14 ab. Zwar gelang uns noch einmal der Ausgleich zum 18:18, doch dieses Zwischenhoch blieb ohne nachhaltige Wirkung. In der Folge übernahmen die Gäste die Kontrolle und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus.

Neben den Problemen im Angriff zeigte sich auch die Defensive anfällig. Vor allem die 7 gegen 6 Taktik der Gäste bereitete Schwierigkeiten. „Zudem haben wir deren 7:6 Taktik nicht verteidigt bekommen. Obwohl klar war, was kommt, haben wir keinen Zugriff bekommen“, sagte Huck selbstkritisch. Gleichzeitig wurden mehrere klare Chancen nicht genutzt, darunter auch drei verworfene Siebenmeter.

Die Gäste spielten die Partie in der Schlussphase kontrolliert zu Ende und setzten sich letztlich verdient mit 30:23 durch. „Wir verlieren die zweite Hälfte mit sieben Toren und damit auch das Spiel mit sieben Toren Differenz. Das zeigt schon, dass wir vorne die Dinger nicht reingemacht haben“, fasste Huck die entscheidende Phase zusammen.

Trotz der Niederlage bleibt die tabellarische Situation unverändert. Mit 18:26 Punkten haben wir weiterhin einen Vorsprung von vier Punkten auf einen Abstiegsrang. Am 11. April steht das nächste Heimspiel gegen die SG Kappelwindeck Steinbach an, in dem wir wieder an die stabileren Phasen aus der ersten Halbzeit anknüpfen wollen.

 

©Christoph Breithaupt


Heimspiel gegen Pforzheim Eutingen mit klarer Zielsetzung

Unsere Herren 1 gehen mit einer positiven Ausgangslage in das Heimspiel am Samstag um 19.30 Uhr gegen die SG Pforzheim Eutingen II. Nach den vergangenen Wochen hat sich die Situation in der Tabelle deutlich verbessert. Mit 20:20 Punkten stehen wir auf Rang neun und haben Anschluss an das Tabellenmittelfeld hergestellt.

Trainer Julian Seigel bewertet die aktuelle Entwicklung mit einem gewissen Abstand. „Ganz zufrieden“ ist er noch nicht, auch wenn er einräumt, dass sich das Tabellenbild derzeit „angenehm“ darstellt. Die Mannschaft ist seit mehreren Spielen ohne Niederlage und hat mit 8:2 Punkten aus den letzten Begegnungen eine stabile Serie aufgebaut.
Diese Entwicklung soll nun fortgesetzt werden. „Das ist auch das Ziel“, betont Seigel mit Blick auf das anstehende Duell gegen den punktgleichen Tabellennachbarn. Mit einem Heimsieg könnten wir einen direkten Konkurrenten hinter uns lassen und unsere Position weiter festigen.

Die Ausgangslage im Abstiegskampf hat sich gleichzeitig verbessert. Aktuell beträgt der Abstand auf die Abstiegsränge sieben Punkte, bei noch sechs ausstehenden Spielen. Dennoch bleibt die Situation eng, sodass jeder Punkt weiterhin von Bedeutung ist.
Seigel sieht die Chance, die aktuelle Phase gezielt zu nutzen. „Wir haben aktuell einen ganz guten Lauf, andere um uns herum sind eher im Negativtrend. Das wollen wir nutzen“, erklärt der Trainer.
Mit der SG Pforzheim Eutingen II erwartet uns jedoch ein anspruchsvoller Gegner. Die Mannschaft verfügt über eine hohe Qualität, unabhängig davon, ob Spieler aus dem Zweitligakader zur Verfügung stehen oder nicht. „Sie können immer Jugendliche mit viel Qualität einsetzen und werden dadurch immer eine gute Mannschaft haben“, ordnet Seigel die Stärken des Gegners ein.
Das Hinspiel ist dabei noch präsent. Trotz einer starken Leistung mussten wir uns damals knapp mit 24:25 geschlagen geben. „Wir haben damals eine unserer besten Saisonleistungen abgeliefert und gegen eine wirklich sehr, sehr gute Mannschaft verloren“, erinnert sich Seigel.

Die Entwicklung unserer Mannschaft in den vergangenen Wochen gibt jedoch Anlass zur Zuversicht. In mehreren Bereichen konnte eine Steigerung erreicht werden. Vor allem im Angriff agieren wir konsequenter, während in der Defensive mehr Stabilität vorhanden ist.
Seigel sieht darin einen klaren Fortschritt. „Es ist ja immer noch dieselbe Mannschaft wie Anfang der Saison. Doch wir sind im Angriff nun konsequenter und stehen in der Defensive besser. Wir haben uns in jedem Bereich gesteigert und dadurch einfach mehr Sicherheit bekommen“, erklärt er.
Diese Entwicklung zeigt sich auch in den Ergebnissen. Die Mannschaft bringt ihre Leistungen inzwischen konstanter auf das Spielfeld und kann enge Spiele für sich entscheiden. „Das gibt uns mehr Selbstvertrauen“, so der Trainer.

Personell sieht es ebenfalls positiv aus. Für das Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten kann voraussichtlich der komplette Kader zur Verfügung stehen. Damit sind die Voraussetzungen gegeben, um die aktuelle Serie fortzusetzen.

Ziel wird es sein, von Beginn an präsent zu sein, die eigenen Stärken einzubringen und die sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen. Mit einem weiteren Erfolg könnten wir den nächsten Schritt machen und unsere Position im Tabellenmittelfeld weiter festigen.

 

Bild: ©Frank Seiter


Anspruchsvolle Aufgabe für unsere Herren 2 gegen Rintheim

Für unsere Herren 2 steht am Samstag um 17.30 Uhr in der Mörburghalle die nächste wichtige Partie in der Verbandsliga an. Nach einem spielfreien Wochenende empfangen wir den TSV Rintheim, der aktuell mit 24:18 Punkten auf Rang sechs der Tabelle steht.

Die Ausgangslage ist klar. Mit 18:24 Punkten befinden wir uns im unteren Tabellenbereich und benötigen weiterhin Zähler, um unsere Position zu stabilisieren. Gleichzeitig wartet mit dem TSV Rintheim ein Gegner, der schwer einzuschätzen ist. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge sind die Karlsruher etwas ins Tabellenmittelfeld zurückgefallen.
Trainer Fabian Huck sieht darin eine besondere Herausforderung. „Sie haben wohl einige Verletzte“, ordnet er die aktuelle Situation des Gegners ein. Gleichzeitig macht er deutlich, dass dies nichts an der grundsätzlichen Qualität und Spielweise der Gäste ändert. „Rintheim ist sehr unangenehm zu bespielen. Sie geben über 60 Minuten Vollgas.“
Gerade diese Spielweise stellt besondere Anforderungen an unsere Mannschaft. Das hohe Tempo der Gäste kann dazu führen, dass Fehler provoziert werden, wenn man sich darauf einlässt. Für uns wird es daher entscheidend sein, die eigene Struktur im Spiel zu bewahren und die Angriffe kontrolliert auszuspielen.

Ein zentrales Element wird dabei der Umgang mit der Abwehrformation des Gegners sein. Der TSV Rintheim agiert aus einer 6:0 Deckung heraus, die immer wieder sehr offensiv interpretiert wird. Fabian Huck hat hier klare Anforderungen an seine Mannschaft. „Das Spiel ist unruhig, weil du immer wieder einen Gegenspieler hast, der auf dich draufgeht“, beschreibt er die Situation.
Diese Spielweise bietet jedoch auch Möglichkeiten. Wenn es gelingt, die entstehenden Räume konsequent zu nutzen und in die Tiefe zu gehen, können sich Chancen im Angriff ergeben. Entscheidend wird sein, die Angriffe sauber zu Ende zu spielen und Ballverluste zu vermeiden.
Nach der Pause gilt es nun, wieder in den Wettkampfmodus zu finden und von Beginn an präsent zu sein. Die Partie wird über die gesamte Spielzeit hinweg intensive Phasen bereithalten, in denen Konzentration und Disziplin gefragt sind.

Personell gibt es für unsere Mannschaft positive Entwicklungen. Mit Lasse Meier und Yannis Bergmann kehren zwei Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft zurück und erweitern die Optionen. Zudem befindet sich Tim Heuberger wieder im Training, auch wenn ein Einsatz aktuell noch nicht vorgesehen ist.
Diese personellen Optionen können helfen, die notwendige Stabilität ins Spiel zu bringen und auf die intensive Spielweise des Gegners zu reagieren. Gleichzeitig wird es darauf ankommen, als Mannschaft geschlossen aufzutreten und die eigenen Stärken einzubringen.

Für unsere Herren 2 bietet sich die Möglichkeit, mit einer konzentrierten Leistung wichtige Punkte zu sichern. Gegen einen unangenehmen Gegner wird es darauf ankommen, die richtige Balance zwischen Tempo und Kontrolle zu finden und die sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen.

 

Bild: ©Christoph Breithaupt


Wichtiger Auswärtssieg bringt uns ins Tabellenmittelfeld

Unsere Herren 1 haben sich mit einem wichtigen Auswärtssieg bei der HSG Konstanz II weiter aus dem Tabellenkeller gearbeitet. Mit dem 30:27 Erfolg am Sonntagabend haben wir nicht nur zwei Punkte eingefahren, sondern auch den Anschluss an das Tabellenmittelfeld hergestellt.

Mit nun 20:20 Punkten stehen wir auf Rang neun und haben erstmals seit längerer Zeit ein ausgeglichenes Punktekonto erreicht. Gleichzeitig sind wir seit fünf Spielen ungeschlagen und bestätigen damit die positive Entwicklung der vergangenen Wochen.

Trainer Julian Seigel zeigte sich nach der Partie zufrieden mit dem Ergebnis, ordnete die Leistung jedoch realistisch ein. „Es war kein Wahnsinnsspiel von uns. Solange wir aber zwei Punkte holen, bin ich sehr zufrieden“, sagte er nach dem Abpfiff.

Die Partie in der Schänzle Halle begann für uns zunächst schwierig. Nach der langen Anreise fanden wir nur schwer ins Spiel und gerieten früh mit 1:4 in Rückstand. In dieser Phase unterliefen uns einige technische Fehler, sodass Konstanz die Anfangsminuten für sich nutzen konnte.

Mit zunehmender Spieldauer fanden wir jedoch besser in die Partie. Vor allem über eine stabilere Abwehrleistung gelang es uns, den Zugriff zu verbessern und Ballgewinne zu erzwingen. Diese nutzten wir konsequenter als zu Beginn und drehten das Spiel.

Bis zur 27. Minute erarbeiteten wir uns eine 14:11 Führung. Dennoch blieb die Partie eng, da wir es verpassten, den Vorsprung weiter auszubauen. Kurz vor der Pause kam Konstanz noch einmal heran, sodass wir mit einer knappen 14:13 Führung in die Kabine gingen.

Auch im zweiten Durchgang entwickelte sich ein umkämpftes Spiel. Zunächst konnten wir wieder vorlegen, doch die Gastgeber blieben dran und übernahmen beim 18:17 zwischenzeitlich die Führung. In dieser Phase drohte das Spiel zu kippen.

Unsere Mannschaft behielt jedoch die Ruhe und fand schnell zurück in die Spur. Mit einem konzentrierten Angriffsspiel und einer weiterhin stabilen Defensive drehten wir die Partie erneut und gingen mit 21:19 in Führung.

In der Folge gelang es uns, das Spiel zu kontrollieren. Die Abwehr arbeitete konsequent, während im Tor wichtige Paraden gelangen. Im Angriff übernahmen vor allem Lasse Meier und Adrian Volk Verantwortung und setzten immer wieder entscheidende Impulse. „Sie gehen da in die Tiefe und machen es richtig gut“, lobte Julian Seigel die Leistung in dieser Phase.

Konstanz kam in der Schlussphase nicht mehr näher als auf zwei Tore heran. Wir verteidigten den Vorsprung bis zum Ende und brachten den Auswärtssieg sicher über die Zeit.

Mit diesem Erfolg haben wir uns eine gute Ausgangsposition im Abstiegskampf erarbeitet und gleichzeitig den Anschluss an das Tabellenmittelfeld hergestellt. Die Entwicklung der letzten Wochen zeigt, dass wir als Mannschaft stabiler geworden sind und auch enge Spiele für uns entscheiden können.

Bereits am kommenden Samstag wartet die nächste wichtige Aufgabe auf uns. Dann empfangen wir um 19.30 Uhr die punktgleiche SG Pforzheim Eutingen II in der Mörburghalle. Mit einem weiteren Erfolg könnten wir den nächsten Schritt machen und unsere Position weiter festigen.

 

Bild: ©Christoph Breithaupt


Großer Schritt Richtung Klassenerhalt für die Roten Teufel

Unsere Damen 1 haben im Abstiegskampf der 3. Liga Süd einen wichtigen Erfolg eingefahren und stehen kurz vor dem Klassenerhalt. Mit dem klaren 37:26 Heimsieg gegen die HSG St. Leon Reilingen haben wir uns drei Spieltage vor Saisonende eine hervorragende Ausgangsposition erarbeitet.

Vor rund 300 Zuschauern in der Mörburghalle zeigte unsere Mannschaft von Beginn an eine konzentrierte Leistung und übernahm früh die Kontrolle über das Spiel. Grundlage für den Erfolg war vor allem eine stabile Abwehrarbeit, die es dem Gegner schwer machte, zu klaren Abschlüssen zu kommen.

Trainer Axel Schmidt, der selbst angeschlagen in die Partie gegangen war, zeigte sich nach dem Spiel entsprechend zufrieden. „Das war heute eine ganz starke Leistung“, ordnete er den Auftritt seiner Mannschaft ein.

In der Anfangsphase entwickelte sich zunächst ein offenes Spiel, doch mit zunehmender Dauer gelang es uns, den Gegner immer besser in den Positionsangriff zu zwingen. Durch gute Beinarbeit in der Defensive und konsequentes Verschieben wurden Ballgewinne erzwungen, die wir im Umschaltspiel effektiv nutzen konnten.

Nach einer 10:6 Führung griff die HSG zur Auszeit, doch wir blieben weiter konzentriert und bauten den Vorsprung Schritt für Schritt aus. Über 15:8 und 17:10 setzten wir uns weiter ab und gingen schließlich mit einer deutlichen 20:11 Führung in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel unter unserer Kontrolle. Selbst in Unterzahl oder bei veränderten Spielsituationen fanden wir Lösungen im Angriff. Besonders im Spiel vier gegen vier konnten wir immer wieder Akzente setzen und Lücken in der gegnerischen Abwehr nutzen.

Defensiv hielt unsere Mannschaft weiterhin den Druck hoch, während im Tor wichtige Paraden gelangen, die den Vorsprung absicherten. Mit dem Treffer zum 26:17 war eine Vorentscheidung gefallen.

In der Folge versuchte die HSG, durch taktische Anpassungen noch einmal ins Spiel zurückzufinden, doch wir blieben stabil und nutzten die sich bietenden Räume konsequent. Insbesondere über die Außen und den Kreis gelangen weitere Treffer, sodass der Vorsprung kontinuierlich gehalten wurde.

Axel Schmidt sah in der Vorbereitung auf die Partie einen wichtigen Schlüssel. „Wir waren vorbereitet und hatten die entsprechenden Antworten“, erklärte er nach der Begegnung.

Am Ende stand ein klarer und verdienter 37:26 Erfolg, der uns im Abstiegskampf einen großen Schritt nach vorne bringt. Mit diesem Sieg fehlt unserer Mannschaft aus den verbleibenden drei Spielen nur noch ein Punkt, um den Klassenerhalt endgültig zu sichern.

Die Ausgangslage hat sich damit deutlich verbessert, dennoch bleibt der Fokus auf den kommenden Aufgaben. Bereits am Sonntag steht das nächste Spiel an, wenn wir im Südbaden Derby bei der SG Kappelwindeck Steinbach antreten.

Ziel wird es sein, an die Leistung aus dem Heimspiel anzuknüpfen und die noch fehlenden Punkte einzufahren.

Bild: ©Peter Münnich


TuS Schutterwald II mit wichtigen Punkten

23:19-Sieg der Landesliga-Handballerinnen bei Schlusslicht TSV March. Gastgeber lagen bereits mit 9:21 in Rückstand.

Mit einem wichtigen 23:19-Sieg beim Tabellenletzten TSV March sicherten sich die Landesliga-Handballerinnen des TuS Schutterwald II am Samstagabend zwei wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Die Gäste erwischten einen nahezu perfekten Start und drückten dem Spiel von Beginn an ihren Stempel auf. Eine aktive und gut organisierte Abwehrarbeit sorgte immer wieder für Ballgewinne, die im Angriff konsequent genutzt wurden. Über 3:0 und 6:1 setzte sich Schutterwald früh ab und baute die Führung auf 10:4 aus. Auch eine doppelte Unterzahl in der 20. Minute überstand das Team ohne größere Probleme. Bis zur Halbzeit wuchs der Vorsprung auf deutliche zehn Tore zum 17:7 an.

Für den zweiten Durchgang war die Marschroute klar: Konzentration hochhalten und den Vorsprung verwalten. Doch dieses Vorhaben gelang nur bedingt. Mit zunehmender Spieldauer machten sich die schwindenden Kräfte bemerkbar, die Treffsicherheit ließ nach, und auch in der Defensive fehlte zunehmend die Stabilität.

Der TSV March kämpfte sich nach einem 9:21 (45.) Stück für Stück zurück ins Spiel. Über zehn Minuten blieb Schutterwald ohne Treffer, während die Gastgeberinnen sieben Tore in Folge erzielten und bis auf 15:21 verkürzten. Am Ende reichte jedoch der komfortable Vorsprung aus der ersten Halbzeit, um den Sieg über die Zeit zu bringen. Mit dem 23:19-Erfolg nahm der TuS zwei enorm wichtige Punkte mit und verschaffte sich im Abstiegskampf etwas Luft.

Am Sonntag empfängt man nun zum letzten Heimspiel um 15 Uhr den Titelfavoriten SG Scutro.

 

March – Schutterwald II 19:23 (7:17)

Schutterwald II: Kimmig; Zeil 2, Braunstein, Vetter, Blum 1/1, Isenmann 2, Hansert, Greiner 4, Kovacs 4, Di Latte 3, Tischler, Herrmann, Montano 7.

 

Bild: ©Peter Münnich


Wichtiges Heimspiel im Abstiegskampf gegen St. Leon Reilingen

Für unsere Damen 1 steht am Samstag eine richtungsweisende Partie in der 3. Liga an. Um 19.30 Uhr empfangen wir in der Mörburghalle die HSG St. Leon Reilingen. Vier Spieltage vor Saisonende bekommt dieses Duell im Tabellenkeller eine besondere Bedeutung.

Mit aktuell 11:25 Punkten stehen wir auf Rang neun, während der kommende Gegner mit 9:27 Punkten den elften Platz belegt. Die Ausgangslage ist damit klar. Mit einem Heimsieg könnten wir den Abstand auf vier Punkte ausbauen und uns im Kampf um den Klassenerhalt eine verbesserte Position verschaffen. Zudem würde nach dem 33:33 im Hinspiel auch der direkte Vergleich für uns sprechen.

Trainer Axel Schmidt ordnet die Bedeutung der Partie entsprechend ein. „Das Spiel ist schon lange Thema. Jede weiß, um was es geht“, sagt er mit Blick auf die Vorbereitung. Die Mannschaft ist sich der Situation bewusst und geht mit klarer Zielsetzung in die Begegnung.

Die Voraussetzungen in der Trainingswoche waren jedoch nicht optimal. Der ohnehin kleine Kader war zuletzt weiter ausgedünnt. Am Mittwoch standen nur wenige Spielerinnen auf dem Feld, da mehrere Ausfälle zu verzeichnen waren. Besonders im Fokus stehen dabei Nadine Czok und Tina Schlund. Beide fehlten krankheitsbedingt, bei Schlund kommen zudem Rückenprobleme hinzu.

Trotz dieser personellen Situation bleibt die Herangehensweise unverändert. Axel Schmidt stellt klar: „Wir spielen zu Hause. Und Jammern gibt es nicht.“ Die Mannschaft will die bekannten Stärken in eigener Halle einbringen und an die bisherigen Auftritte anknüpfen.

Ein wichtiger Faktor ist dabei die Heimstärke. Seit fünf Spielen sind wir in der Mörburghalle ungeschlagen und konnten gegen unterschiedlichste Gegner stabile Leistungen zeigen. Diese Serie soll auch im Duell mit einem direkten Konkurrenten Bestand haben.

Das Hinspiel liefert zusätzliche Anhaltspunkte für die bevorstehende Aufgabe. Über weite Strecken hatten wir die Partie kontrolliert, mussten am Ende jedoch dem kleinen Kader Tribut zollen. Dennoch gelang es, zumindest einen Punkt auswärts mitzunehmen. Diese Erfahrung zeigt, dass wir in der Lage sind, das Spiel zu gestalten.

Gleichzeitig ist klar, dass auch der Gegner unter Druck steht. Für die HSG St. Leon Reilingen hat die Partie ebenfalls vorentscheidenden Charakter. Zuletzt konnte die Mannschaft mehrere positive Ergebnisse erzielen und wird entsprechend selbstbewusst auftreten.

Axel Schmidt erwartet daher eine intensive Begegnung mit unterschiedlichen taktischen Ansätzen. „Ich rechne damit, dass sie was probieren werden“, sagt der Trainer und ergänzt: „Wir werden auf alles eine Antwort finden.“ Die Mannschaft hat sich in den vergangenen Wochen auf verschiedene Situationen vorbereitet und will diese Flexibilität nun auch im Spiel zeigen.

Die Rahmenbedingungen sind damit klar. Beide Teams stehen unter Druck und wissen um die Bedeutung der Partie. Für uns bietet sich die Möglichkeit, mit einem Heimsieg einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen.

Entscheidend wird sein, von Beginn an präsent zu sein, die Heimstärke zu nutzen und die sich bietenden Chancen konsequent zu verwerten. Ziel ist es, die aktuelle Ausgangslage zu bestätigen und den Abstand zu einem direkten Konkurrenten weiter auszubauen.

Bild: ©Frank Seiter


Große Chance im direkten Duell in Konstanz

Für unsere Herren 1 bietet sich am kommenden Sonntag eine wichtige Gelegenheit im Abstiegskampf der Oberliga Baden Württemberg. Um 18 Uhr treten wir bei der HSG Konstanz II an und können uns mit einem Auswärtssieg weiter vom direkten Tabellennachbarn absetzen.

Die Ausgangslage hat sich in den vergangenen Tagen spürbar verbessert. Seit vier Spielen sind wir ungeschlagen und haben zusätzlich zwei Punkte am grünen Tisch erhalten. Die Niederlage aus dem Oktober gegen die SG Kenzingen/Herbolzheim wurde nachträglich zu unseren Gunsten gewertet, da beim Gegner ein nicht spielberechtigter Akteur eingesetzt wurde. Dadurch haben wir nun 18:20 Punkte auf dem Konto und stehen auf Rang neun.

Trainer Julian Seigel sieht darin einen positiven Effekt für die Mannschaft. „Die Tabellensituation ist jetzt ein bisschen entspannter. Ich hoffe, das gibt uns Sicherheit“, ordnet er die aktuelle Entwicklung ein. Mit dieser Ausgangsposition haben wir uns erstmals seit längerer Zeit die Chance erarbeitet, ein ausgeglichenes Punktekonto zu erreichen. Genau dieses Ziel formuliert auch der Trainer klar. „Ein ausgeglichenes Punktekonto sollte unser Minimal Anspruch sein“, so Seigel.

Die Partie in Konstanz bekommt dadurch zusätzliche Bedeutung. Die HSG Konstanz II liegt aktuell mit 17:23 Punkten direkt hinter uns und ist ebenfalls mitten im Abstiegskampf. Mit einem Sieg könnten wir den Abstand auf drei Punkte ausbauen und damit einen weiteren wichtigen Schritt machen. Julian Seigel spricht die Bedeutung der Begegnung offen an. „Wir haben nun in Konstanz eine Riesenchance, und die wollen wir nutzen“, sagt er mit Blick auf die tabellarische Situation. Gleichzeitig erwartet uns eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Gastgeber werden alles daransetzen, die Punkte in eigener Halle zu behalten. Da die erste Mannschaft der HSG am Wochenende spielfrei ist, ist davon auszugehen, dass Konstanz personell gut aufgestellt sein wird.
Seigel stellt sich auf eine starke gegnerische Mannschaft ein. „Die werden dieses Spiel mit Sicherheit nicht abschenken. Ich rechne mit der bestmöglichen Mannschaft“, so der Trainer. Für uns spricht aktuell die personelle Situation. Bis auf den Langzeitverletzten Rene Wöhrle steht der komplette Kader zur Verfügung. Diese Stabilität wirkt sich nicht nur auf den Spieltag aus, sondern auch auf die Trainingsarbeit unter der Woche.

Seigel sieht darin einen wichtigen Faktor. „Das ist nicht nur für das Spiel wichtig. Auch im Training kann man die Belastung besser steuern“, erklärt er.

Die Voraussetzungen für ein intensives und richtungsweisendes Spiel sind damit gegeben. Beide Mannschaften stehen im direkten Duell unter Druck und wissen um die Bedeutung der Partie im Kampf um den Klassenerhalt.

Für uns geht es darum, die aktuelle Serie fortzusetzen und die verbesserte Ausgangslage zu bestätigen. Mit einem Erfolg in Konstanz könnten wir nicht nur den Abstand zu einem direkten Konkurrenten vergrößern, sondern auch einen weiteren Schritt in Richtung gesicherter Tabellenregion machen.

 

©Andreas Wenck


TuS Schutterwald II beim Tabellenletzten

Die Landeslliga-Handballerinnen sollten beim TSV March punkten.

Am Samstag (18 Uhr) steht für die Damen II des TuS Schutterwald ein wichtiges Auswärtsspiel in der Frauen-Landesliga Staffel 6 beim Tabellenletzten TSV March in der Sporthalle Buchheim an.

Das Hinspiel konnten die Schutterwälderinnen mit 28:21 für sich entscheiden. Der TSV March wird jedoch im Saisonschlussspurt alles daran setzen, noch wichtige Punkte zu sammeln. Doch auch für den TuS steht einiges auf dem Spiel. In der eng zusammengerückten Tabelle ist jeder Zähler von großer Bedeutung. Die personelle Situation gestaltet sich dabei weiterhin angespannt, was die Aufgabe zusätzlich erschwert. Trotzdem blickt man im Lager der Gäste optimistisch auf die Partie. Mit einer stabilen Abwehrleistung und einer verbesserten Chancenverwertung soll die Grundlage für einen Auswärtserfolg gelegt werden. Ziel ist es, die wichtigen Punkte mit nach Schutterwald zu nehmen und sich weiter Luft zu verschaffen.

 

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