TuS Schutterwald: Kullertor zum 26:26-Ausgleich

Dem TuS Schutterwald gelingt gegen den TV Weilstetten kein einziges Mal die Führung. Ein Treffer von Philipp Harter mit den Schlusspfiff sorgt dann doch noch für einen Punkt.

Es waren diese letzten Sekunden, die am Samstag wieder zeigten, wie spektakulär Handball sein kann. TuS-Torwart Steffen Dold hielt, und den folgenden Tempogegenstoß schloss Philipp Harter quasi mit dem Schlusspfiff zum 26:26 für den TuS Schutterwald ab. Wie sich dieser letzte Ball ins Tor des TV Weilstetten gekullert hatte, darüber rätselten sie in der Mörburghalle noch lange. Und sie freuten sich über einen Punkt, „der uns unserem Ziel Klassenerhalt immer näher bringt“, frohlockte Trainer Nico Baumann.

Vier Tore zurück
Weitgehend lag Schutterwald am Samstag zurück, mehrfach sogar mit vier Toren Differenz, doch unzufrieden war Baumann am Ende nicht: „Es war kein schlechtes Spiel. Wir haben uns gute Chancen erarbeitet, leider wurden uns von Jonas Baumeister extrem viele Bälle weggenommen.“ Der Gäste-Torwart, bis vergangene Saison noch im Bundesligakader der HBW Balingen-Weilstetten, bot eine überragende Partie. Er fast alleine sorgte dafür, dass Schutterwald nicht ins Spiel kam.

Beim 7:11 (17.) nahm Nico Baumann die erste Auszeit und brachte anschließend Daniel Heppner neu in den linken Rückraum. Der zeigte keine Scheu, trat mutig auf und netzte bis zur Pause vier Mal ein, doch der TuS lag mit 13:16 weiter hinten.

Dramatische Schlussphase
Die Marschroute für Hälfte zwei war klar: weniger Fehler, besser treffen. Doch es änderte sich zunächst nichts. Wenn der TuS dran war, wurden wieder Chancen vergeben. Zudem war es schwierig, die Achse Nick Single – Jason Ilitsch zu unterbinden. In der 44. Minute war der Gleichstand dann aber endlich geschafft. Ab dem 22:22 wurde eine intensive Schlussphase eingeleitet, die in der 53. Minute Weilstetten mit 26:23 noch vorne sah. Doch dann wurde es dramatisch. Gleich drei Mal scheiterten die Schutterwälder per Gegenstoß, andererseits hielt auch TuS-Torwart Steffen Dold noch drei schwierige Bälle. Dass es letztlich mit 26:26 dann doch noch zum Punkt reichte, sorgte im TuS-Lager vor allem für Erleichterung.

Nico Baumann zog ein zwiespältiges Fazit: „Wenn wir eine bessere Wurfquote haben, können wir mit zehn Toren gewinnen. Hätte Steffen Dold nicht so gut gehalten, hätten wir auch mit fünf Toren verlieren können.“

Tabellarisch ist nicht viel passiert. Sieben Punkte Vorsprung auf Rang elf sind erst mal ein beruhigendes Polster, und am Samstag kommt mit dem TV Bittenfeld II eine weitere Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte in die Mörburghalle.

 

Quelle: Mittelbadische Presse
Autor: Miqua
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Frauen des TuS Schutterwald erledigen Hausaufgaben souverän

Muggensturm (hru). Die Frauen des TuS Schutterwald haben die Tabellenführung in der Handball-Südbadenliga durch einen nie gefährdeten 28:20 (16:8)-Auswärtssieg bei der SG Muggensturm/Kuppenheim verteidigt.

Während Verfolger SG Dornstetten am Samstag beim 30:30 gegen Schlusslicht SG Baden-Baden/Sandweier einen Punkt liegen ließ, erledigten die Schutterwälderinnen am Sonntag ihre Hausaufgaben beim Vorletzten in Muggensturm souverän.
Nach ausgeglichenem Beginn setzte sich die TuS-Mannschaft von Trainer Stefan Junker ab dem 3:3 (5. Minute) konsequent ab und ging – basierend auf einer starken Abwehr um Alicia Montano und Torfrau Viktoria Kimmig – nach den Zischenständen 4:8 (11.) und 6:12 (19.) mit einer deutlichen 16:8-Führung in die Pause.

Margull mit neun Toren
Damit hatte der TuS, bei dem Selina Margull mit neun Treffern beste Torschützin war, den Grundstein für den späteren Erfolg gelegt. Zwar kam die SG mit veränderter Abwehrformation mutiger aus der Kabine, verkürzte den Rückstand (14:20/46.), kam aber nie näher als auf sechs Tore heran und musste sich dem Favoriten aus der Ortenau am Ende auch in dieser Höhe verdient mit 20:28 geschlagen geben.

SG Muggensturm/Kuppenheim – TuS Schutterwald 20:28 (8:16)
Muggensturm/Kuppenheim:
Krieglstein, Kaspryk, Schmidt, Graf, A. Kunz 1/1, Spangenberg 1, Wunsch 1, Koffler 2, Görtler 1, M. Kunz 4/2, Kühn 1, Klein 3, Stahlberger 6.
Schutterwald: Kimmig; Derr, Oßwald, Beathalter 2, Federau 2, Walter, Margull 9/3, Wurth 1, Zimmermann 1, Ferber 3, Tischler 1, Imhoff 6, Montano 3.

 

Quelle: Mittelbadische Presse
Autor: Heiko Rudolf
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TuS Schutterwald startet in Serie von vier Heimspielen

Am Samstag (19.30 Uhr) startet Handball-Oberligist TuS Schutterwald gegen den TV Weilstetten eine Serie von vier Heimspielen in Folge. „Zwei davon sollten wir auf jeden Fall gewinnen“, ist die Zielvorgabe von Trainer Nico Baumann.

Zwischen Freitag und Rosenmontag waren die Handballer des TuS Schutterwald frei von sportlichen Verpflichtungen, doch jetzt wird es wieder ernst. Schon am Dienstag hat Baumann das Training angezogen. „Das war auch gut so. Da hat der ein oder andere einiges rausgeschwitzt“, schmunzelt er.

Boden gutmachen
Vier Heimspiele in Folge stehen an. Vier Spiele, in denen der TuS Schutterwald (8. Platz/23:19 Punkte) in der Tabelle gewaltig Boden gutmachen kann. Nach Weilstetten (11./17:25) kommt Bittenfeld II (12./15:25), dann Konstanz II (2./32:10) und schließlich Neckarsulm (13./11:31). „Acht Punkte wären natürlich das Ziel, aber die Trauben hängen hoch. Zwei Spiele davon sollten wir aber auf jeden Fall gewinnen“, ist die Vorgabe des TuS-Coaches.

Doch schon der TV Weilstetten wird nicht einfach zu bezwingen sein. Im Vorrundenspiel gab es eine 31:33-Niederlage, ein Video davon hat Baumann seinen Akteuren noch mal vorgeführt. „Damals haben wir eines unserer schlechtesten Angriffsspiele gemacht. Wir haben einfach die freien Männer nicht gesehen“, ist ihm die Partie noch gut in Erinnerung.

Deckung umgestellt
Zudem agiert die junge gegnerische Mannschaft durchaus robust und hat mittlerweile von einer 3:2:1-Deckung auf eine 6:0-Variante gewechselt. Damit gab es drei Punkte in drei Spielen, unter anderem das überraschende Remis in Baden-Baden. „Ich habe größten Respekt vor diesem ziemlich jungen Team“, sagt Baumann deshalb auch.

Von der spielerischen Veranlagung her ist der TV Weilstetten durchaus mit dem TuS Schutterwald zu vergleichen, sodass durchaus eine attraktive Partie zu erwarten sein wird.

 

Quelle: Mittelbadische Presse
Autor: Miqua
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Jochen Baumann trainiert wieder ein Frauenteam

Von 2009 bis 2017 war Jochen Baumann Trainer der Handballerinnen des TuS Ottenheim. Seitdem ist er Jugendtrainer bei der SG Meißenheim/Nonnenweier. Zur neuen Saison wird er wieder eine Frauenmannschaft trainieren.

Am Saisonende gibt es bei den Handballerinnen des TuS Schutterwald einen Wechsel auf der Trainerbank. Nachfolger des scheidenden Stefan Junker wird Jochen Baumann, Co-Trainer David Körkel.

„Einvernehmliche Entscheidung“
Seit dem letzten Spieltag grüßen die Handballerinnen des TuS Schutterwald von der Spitze der Südbadenliga – allerdings mit einem Spiel weniger als die SG Dornstetten. Eine klasse Leistung für den Aufsteiger und auch großer Verdienst von Stefan Junker, der die Mannschaft zur Saison 2018/19 übernommen und sie zur Meisterschaft in der Landesliga geführt hat. „Stefan hat die Mannschaft in die Südbadenliga gebracht. Wir haben ihm viel zu verdanken. Doch jetzt sind wir an einem Punkt, an dem wir glauben, dass es besser ist, getrennte Wege zu gehen“, begründete Frauen-Abteilungsleiterin und Co-Trainerin Nicole Wolber die „einvernehmliche Entscheidung“.

Brüder wieder vereint
Der Neue auf der Trainerbank kennt sich im Frauenhandball aus. Jochen Baumann hat von 2009 bis 2017 die Frauen des TuS Ottenheim trainiert und sie zwischendurch in die BW-Oberliga geführt. Die letzten beiden Jahre bei den „Zebras“ tat er dies in Zusammenarbeit mit seinem jüngeren Bruder Nico, danach haben sich die Wege der „Baumänner“ getrennt. Nico zog es zu den Männern des TuS Schutterwald, Jochen kehrte als Jugendtrainer zur SG Meißenheim/Nonnenweier zurück. Ab dem Sommer sind die Brüder nun also in Schutterwald wieder vereint – wenn auch in unterschiedlichen Verantwortungsbereichen.

David Körkel Co-Trainer
Unterstützung erhält Jochen Baumann künftig von David Körkel. Der TuS-Linkshänder, der seine Karriere beenden wird, übernimmt den Job des Co-Trainers. „David war schon Co-Trainer bei der weiblichen A-Jugend. Sie werden sich super ergänzen“, ist Nicole Wolber überzeugt, und Baumann betont: „Ich wollte die Aufgabe nicht alleine machen. Mir war wichtig, dass der Co-Trainer vom TuS Schutterwald kommt.“ Eine Entscheidung über ein weiteres Engagement als Jugendtrainer seines Heimatvereins ist dagegen noch nicht gefallen. „Da muss man mal abwarten“, wollte sich Baumann erst noch in Ruhe Gedanken machen.

 

Quelle: Mittelbadische Presse
Autor: Miqua
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Neue Aufgabe für Trainer Simon Herrmann

Nach anderthalb Jahren beim Handball-Südbadenligisten HC Hedos Elgersweier ist für Simon Herrmann nach dieser Saison Schluss: Der 31-jährige Trainer will einen Schritt kürzertreten und übernimmt eine zweite Mannschaft.

Simon Herrmann ist ein Kind des TuS Schutterwald. Als er nach einer Verletzung sehr früh seine aktive Karriere beenden musste, wurde er Jugendtrainer, Co-Trainer der ersten Mannschaft und war zwei Jahre lang Coach der ersten Mannschaft des TuS, die damals jeweils Vizemeister in der Südbadenliga geworden ist. Im Sommer 2017 hörte Herrmann auf, weil er zum damaligen Zeitpunkt den schwierigen Spagat zwischen Arbeitsstelle in Freiburg, zeitaufreibendem Trainerjob beim TuS und Privatleben nicht mehr länger zu seiner eigenen Zufriedenheit meistern konnte.

Verbindung nie abgerissen
Anfang 2018 stieg der B-Schein-Inhaber dann beim HC Hedos Elgersweier als Nachfolger von Daniel Kempf ein, jetzt wird er im Sommer nach Schutterwald zurückkehren: als Coach der zweiten Mannschaft. Dort tritt Simon Herrmann die Nachfolge von Andreas Huck und Andreas Wiedenmann an, die die Mannschaft in die Landesliga geführt haben. „Ich habe den Verein natürlich immer beobachtet. Die Verbindung ist nie abgerissen“, erklärte der 31-Jährige gegenüber unserer Zeitung und ergänzte: „Die Anfrage aus Schutterwald war für mich spannend und stimmig. Ich konnte mich da wiederfinden.“

Schritt kürzertreten
Dass es für ihn nun – voraussichtlich – in die Landesliga geht, passt in die persönliche Lebensplanung von Simon Herrmann. „Beruflich bedingt möchte und muss ich einen Schritt kürzertreten.“ Und die Aufgaben einer zweiten Mannschaft, junge Spieler weiterzuentwickeln und die erfahrenen Akteure auf ihrem weiteren Weg zu unterstützen, seien interessante Voraussetzungen für seine Entscheidung gewesen, zum Heimatverein zurückzukehren.

 

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Autor: Miqua
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TuS Schutterwald überzeugt beim 32:32 im Kollektiv

Nach einer guten Leistung holte Handball-Oberligist TuS Schutterwald am Sonntag mit 32:32 (17:19) bei der SG Herrenberg einen wichtigen Punkt. Tabellarisch hat sich nichts verändert. Der TuS ist weiterhin auf Platz acht und nach wie vor sechs Punkte Abstand zum ersten Nichtabstiegsrang.

In den letzten Wochen war das Angriffsspiel das große Manko der Schutterwälder. Gestern zog TuS-Trainer Nico Baumann ein positives Fazit: „Wir haben über 60 Minuten sehr konzentriert gespielt und die Schwächen von Herrenberg perfekt ausgenutzt.“ Das Remis sei letztlich für beide Mannschaften verdient gewesen.

Starke Abwehr zu Beginn
Mit einem starken Steffen Dold im Tor kam Schutterwald sehr gut in die Partie, führte nach Toren von Christoph Baumann und Mathis Vornholt mit 2:0. Doch plötzlich wurde die Abwehr passiv, wodurch man sich das Leben selbst schwer machte. „Da haben wir uns leider nicht ausgeholfen“, monierte Baumann. Herrenberg kam so zu einer 8:4-Führung (13.), hielt den Vorsprung über 13:9 (20.) und hatte ihn beim 16:11 (25.) sogar minimal ausgebaut. „Gefühlt haben wir fünf Tempogegenstoßtore kassiert“, ärgerte sich der TuS-Coach.

Kurz vor der Pause waren die Aktionen dann wieder klarer, so konnte sich Schutterwald auf 19:17 herankämpfen.

Zwölf Tore von Felix Zipf
Als Daniel Heppner gleich nach der Pause zum 18:19 aufschloss, hatte der TuS einen Fünf-Tore-Rückstand fast wettmacht. Noch legte aber Herrenberg vor – bis dem ganz stark auftrumpfenden Felix Zipf, der am Ende zwölf Feldtore auf seinem Konto stehen hatte, erstmals seit der Anfangsphase wieder der Ausgleich (25:25/46.) gelang. Nun hatte die Partie endgültig „Endspiel-Charakter“. Christoph Baumann, auch neunmal erfolgreich, erhöhte auf 26:25, doch dann war der Gastgeber wieder am Zug, ging zwischendurch sogar zwei Tore vor. Doch es spricht für die Schutterwälder, dass sie nie aufgaben. Wieder brachte Felix Zipf sein Team mit zwei Treffern von 28:30 auf 30:30 heran, auch die 31:30-Führung konterte er noch mal. Und das letzte Tor der Partie sollte Philipp Harter zum 32:32 genau 47 Sekunden vor Schluss gelingen. Denn den letzten Angriff spielte Herrenberg nach einer Auszeit sehr schlecht aus.

Hohes Tempo
Alles in allem war man bei Schutterwald mit dem Unentschieden aber hochzufrieden. „Es war eine mannschaftlich geschlossene Vorstellung. Dass es am Ende auf beiden Seiten so viele Tore waren, war auch dem Tempo des Spiels geschuldet“, so Baumann.

Nach Fasnacht gegen Weilstetten
Nach einer kurzen Fasnachtspause geht es für die Schutterwälder dann am 29. Februar mit dem Heimspiel gegen den TV Weilstetten weiter.

Herrenberg – Schutterwald 32:32 (19:17)
Herrenberg:
Rhotert; J. Böhm 3, Seeger 9/2, Bröhl, Schopp, F. Böhm 3, Dürner 1, Fuhrmann 2, Mezger 3, Zürn 2, Grusauskas, Heinz, Lämmle 1, Münch 8/2.
Schutterwald: Herrmann, Dold; Doll, Vornholt 5, Harter 2, Huck, Heppner 3, Körkel, Zipf 12, Baumann 9/1, Langenbacher, Seigel 1, Herzog.
Schiedsrichter: Kolbach/Oestringer (St. Leon/Reilingen)
Zeitstrafen: 6 – 6 Minuten

 

Quelle: Mittelbadische Presse
Autor: Miqua
Bild: ©Christoph Breithaupt
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Davis Schnebelt vernagelt das Tor des TuS Schutterwald II

Ein in der Schlussphase überragender Torwart Davis Schnebelt war der Grundstein zum 27:25 (13:14)-Erfolg des TuS Schutterwald II im Derby gegen den HGW Hofweier II. Mit den Serien von 9:1 (TuS) bzw. 0:8 Punkten (HGW) näherten sich beide Teams im Mittelfeld der Landesliga nun auf einen Punkt an.

Rund 20 Minuten vor Spielende war es, als das Trainer-Duo Andreas Huck/Andreas Wiedenmann den letzten Joker zückte: Torwart Davis Schnebelt. Der kassierte zunächst unglücklich das 20:22 (44.), vernagelte danach aber für elf Minuten seinen Kasten. Für die Gäste gab es im Angriff kein Durchdringen mehr, derweil drehte Schutterwald die Partie zur 25:22-Führung. Kurzzeitig wurde es noch mal spannend, vor allem, als der TuS mit drei Mann mehr auf dem Feld beim 25:23 eine gute Chance verpasste, stattdessen noch das 24:25 kassierte, doch letztlich den 27:25-Sieg feiern durfte. „Hofweier lag die meiste Zeit vorne, doch wir haben den längeren Atem gehabt und am Ende einen Torwart, der sein Tor vernagelt hat“, so Andreas Huck.

Hofweier führte schon 13:9
Der TuS begann mit schönen Aktionen, vor allem beeindruckten die Pässe von Torwart Tobias Moser, die Florian Herzog per Gegenstoß verwerten konnte. Peu à peu setzten sich die Gäste aber ab und schienen beim 9:13 (22.) schon enteilt. Doch ganz wichtige Tore der A-Jugendlichen Kevin Heuberger und Florian Fahner brachten das Team wieder ran – sodass der TuS zur Pause (13:14) auf Tuchfühlung war.

Sechs Gegentore in Überzahl
Auch in Durchgang zwei hatten die Gäste zunächst mehr vom Spiel. „Wichtig war aber, dass sich die Mannschaft hinten am Riemen gerissen hat, so sind wir wieder nach vorne gekommen“, freute sich Andreas Wiedenmann, der sich wie Kollege Huck aber über ein schwaches Überzahlspiel (sechs Gegentore) ärgern musste.

4:10 Zeitstrafen gegen Hofweier
„Die Abwehr funktionierte gut, doch gegen Ende fehlten vorne die einfachen Tore. Die Körner waren aufgebraucht“, fasste HGW-Trainer Georg Fischinger zusammen und ärgerte sich über die Schiedsricher. „Ich sage es nicht gerne. Aber die Leistung war über 60 Minuten beidseitig mehr als fragwürdig. 4:10 Zeitstrafen konnten wir auch nicht so einfach wegstecken.“ Gleichwohl musste der HGW-Coach zugeben, dass „wir die Partie zu leichtfertig aus der Hand geben. Du musst mit einer Führung einfach klüger umgehen. Mit 0:8 Punkten aus der Rückrunde rutschen wir langsam aber sicher in eine gefährliche Tabellenregion.“

Nach Fasnacht geht es weiter
Für beide Teams geht es am Samstag nach Fasnacht weiter: Schutterwald muss zur HSG Ortenau Süd, Hofweier nach Schuttern.

Schutterwald II – Hofweier 27:25 (13:14)
Schutterwald II:
Moser, Schnebelt; Schulz 1/1, Strosack 4, Hug 2, Herzog 5/2, Heppner 4, Fautz 1, Behmann, Fahner 2, Heuberger 3, Decker 2, Gieringer 3.
Hofweier II: Herbert, Hilger; Zimmermann, Remmel 1, Isenmann 2, Blasius 3, Volk 4, Stocker 7/2, Eichhorn, Monschein 1, Hackhofer, Barbon 5, Neff 2, Mattes.
Disqualifikation: Neff (56:42/3. Zeitstrafe).

 

Quelle: Mittelbadische Presse
Autor: Miqua
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Frauen des TuS Schutterwald rücken auf Platz eins

Im Verfolger-Duell der Handball-Südbadenliga der Frauen feierte der TuS Schutterwald einen 27:26 (12:13)-Erfolg gegen den TuS Ottenheim und rückte nun auf die Tabellenspitze vor, da Tabellenführer Dornstetten verlor.

Während bei Schutterwald Franka Derr (krank), Alisia Montano (Heimaturlaub) und Sarah Amend (Urlaub) nicht dabei waren, fehlten bei Ottenheim Vanessa Hoppen und Leonie Bing (beide verletzt), Vivienne Quennet war angeschlagen. Dafür überraschte Schutterwald mit Rückkehrerin Sabrina Wurth  (ehemals TV Lahr) im Aufgebot, und bei Ottenheim stand Tatjana Baumann, die vergangene Saison ihre Karriere beendet hatte, wieder im Kader.

Schon 11:5 für Ottenheim
Der Beginn der Partie gestaltete sich ausgeglichen. Bis der Gäste-TuS ab der 12. Minute begann aufzudrehen. Binnen acht Minuten schafften es die „Zebra-Damen“, einen Sechs-Tore-Vorsprung zum 11:5 herauszuspielen. Diesen Schock galt es für die Heimmannschaft zu verdauen. Allerdings konnten sich die Gastgeberinnen schnell wieder fangen. Die Abwehr stand plötzlich konzentrierter, und auch im Angriff wurde man effektiver, wodurch man die zehn  Minuten bis zur Halbzeit dazu nutzte, den Rückstand aufzuholen. So ging man mit einem 12:13 in die zweite Halbzeit zu einem offenen Schlagabtausch.

Lisa Imhoff mit 14 Toren
Keine der beiden Mannschaften schaffte es mehr, sich maßgeblich abzusetzen, wodurch sich in den letzten Minuten ein wahrer Krimi abspielte. Nach insgesamt fünf Führungswechseln im zweiten Durchgang ging man in der 56. Minute mit einem 25:25 in die heiße Phase. Die vor allem in der zweiten Hälfte überragende Lisa Imhoff brachte mit einem ihrer insgesamt 14 Treffer Schutterwald erneut die Führung, die kurz darauf Saskia Gehrlein wieder wettmachte. Nach dem 27:26 in der 59. Minute konnte die starke Torfrau Viktoria Kimmig noch zwei Chancen der Gäste abwehren und somit den Endstand festhalten.

Schutterwald – Ottenheim 27:26 (12:13)
Schutterwald:
Walter, Kimmig; Oßwald, Vetter, Wurth 1, Pelliccia, Federau 1, Margull 7/3, Braunstein, Zimmermann, Ferber 1, Tischler 3, Imhoff 14.
Ottenheim: Jäkel, Harder; Schober 1, E. Günther, T. Günther 2, Sa. Gehrlein 5/3, Se. Gehrlein, Karl 1, Quennet 8, Bing, Baumann 7/4, Müller 1, Erny, Spinner 1.

 

Quelle: Mittelbadische Presse
Autor: Miqua
Bild: handball-server.de
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„Vier-Punkte-Spiel“ für den TuS Schutterwald

Geht es nach Trainer Nico Baumann, wartet auf seine Handballer vom TuS Schutterwald (8. Platz/22:18 Punkte) am Sonntag (17.15 Uhr) bei der SG Herrenberg (10./16:24) ein „Vier-Punkte-Spiel“. Mit einem Sieg könnte der Aufsteiger jedenfalls einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt in der Handball-Oberliga tätigen.

Am Montag stand beim TuS Schutterwald erst mal eine längere Analyse an. „Wir haben ein paar Dinge durchgekaut, die dem ein oder anderen die Augen geöffnet haben“, berichtete Nico Baumann. Die Fehlerquote im Angriff ist derzeit eindeutig zu hoch. Primär geht es nun darum, angesichts der Langzeitausfälle der Stammspieler Rene Wöhrle (Kreis) und Tim Heuberger (Rückraum) Lösungen zu finden und Laufwege wieder zu optimieren.

Gegner mit Höhen und Tiefen
Klar ist aber auch: Die Markweghalle in Herrenberg ist am Sonntag als Übungswiese nicht geeignet, da ist Vollgas angesagt. Der Gegner überraschte zuletzt mit einem 34:27-Erfolg in Neuenbürg, allerdings hatte Herrenberg zuvor auch gegen Schlusslicht Fellbach verloren. Ganz so sattelfest ist der Ex-Zweitligist aus dem Landkreis Böblingen also nicht. „Zwischen beiden Spielen hat eine Wandlung um 180 Grad stattgefunden“, war die Erkenntnis von Baumann nach der Videoanalyse. Der TuS-Coach beschrieb den Gegner so: „Gute Deckung, guter Torwart, und vorne lassen sie den Ball mit viel Spielwitz und hohem Tempo 60 Minuten laufen.“ Es ist kein Geheimnis, dass sich das Team von Fabian Gerstlauer eher das obere Tabellendrittel zum Ziel gesetzt hat. „Irgendwann wollen wir wieder in der 3. Liga mitmischen“, hieß es erst in diesen Tagen von offizieller Seite der SG, die 2016 aus der 3. Liga abgestiegen ist.

Sechs Punkte vor dem Gegner
Jetzt zählt aber erst mal hier und heute. Wichtig, so Baumann, werde sein, „dass wir nicht so verkrampft ins Spiel gehen“. Auch wenn es für ihn ein Vier-Punkte-Spiel ist. Aber noch liegt der TuS sechs Punkte vor dem Gegner, der derzeit auf Rang zehn genau den Platz inne hat, der im Moment als sicherer erster Nichtabstiegsplatz gilt.

Was die Konstellation in der 3. Liga angeht, hat sich mittlerweile indes ein vieldiskutierte Frage geklärt: Die insolvente SG Nußloch hat ihre Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen und einen Neuanfang mit der zweiten Mannschaft verkündet, die derzeit um den Aufstieg in die Landesliga spielt.

 

Quelle: Mittelbadische Presse
Autor: Miqua
Bild: ©Iris Rothe
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