VIELE CHANCEN VERGEBEN, ABER ES REICHTE

In einem Spiel auf Messers Schneide setzte sich der TuS Schutterwald am Samstag in eigener Halle gegen die SG Muggensturm/Kuppenheim mit 27:25 (10:10) durch. »Es sind zwei Punkte. In zwei Wochen will keiner mehr wissen, wie sie zustande gekommen sind«, atmete Trainer Nico Baumann durch.

Es sind die gewissen Feinheiten, die am Ende über Jubel und Frust entscheiden. Am Samstag in Schutterwald zeigten sich die in der letzten Spielminute. 52 Sekunden vor Ende warf Felix Zipf bei seinem zehnten Treffer den Ball Gäste-Torwart Dominik Zaum zwischen den Beinen hindurch – so was macht nicht jeder, so was kann nicht jeder.

Spannende Schlussminute
26:25 hieß es da, und die SG Muggensturm/Kuppenheim hatte den vermeintlich letzten Angriff auf ihrer Seite. Und wenige Sekunden vor Ende lief Christoph Baumann in Unterzahl in einen Pass von Fabian Grieb – verpasst er ihn, stehen zwei Mann der Gäste frei. Baumann schnappte aber den Ball, lief frei vors Tor und traf zwei Sekunden vor Ende zum 27:25-Endstand.

6:9 zurück
Vorbei waren da 60 umkämpfte Minuten. Es war eine typische Erster-Spieltag-Partie. »Alle waren heiß, haben aber die Leistung nicht auf die Platte gebracht«, resümierte TuS-Coach Nico Baumann. Die Gastgeber scheiterten vor allem in der ersten Hälfte an ihrer Chancenverwertung. Viel zu viele freie Würfe wurden vergeben, dazu zwei Siebenmeter in der Anfangsphase. Plötzlich lag man 6:9 (20.) in Rückstand. »Jeder hat seine Chancen gebraucht, bis er im Spiel war«, so Baumann.

Frühes Aus für Rene Wöhrle
Erschwerend kam hinzu, dass Fabian Huck, Andi Bachmann und Philipp Harter fehlten, Rene Wöhrle schon nach 14 Minuten mit der dritten Zeitstrafe vom Feld musste und Christoph Baumann mit zwei zusammengetapten Fingern spielte. Man sah deutlich, dass die Mannschaft zuletzt wenig zusammen trainieren bzw. spielen konnte. Immerhin hatte der TuS auch dank des überragenden Felix Zipf zur Pause wieder ein 10:10 erkämpft.

Probleme mit Abwehr
In Durchgang zwei ging Schutterwald mehrfach mit drei Toren in Führung, doch Muggensturm/Kuppenheim kam immer wieder zurück. Die offensive Abwehr bereitet den Gastgebern wie gewohnt Probleme, wobei sich nun ein ums andere Mal Timo Erlenwein oder Christoph Baumann am Kreis gut durchsetzen konnte. Doch es blieb eng bis zum Ende.
»Wir stehen noch am Anfang. Der ein oder andere Spieler braucht noch Selbstvertrauen«, weiß Nico Baumann, der das Resümee auf den kurzen Nenner brachte: »Kampf und Einstellung waren in Ordnung. Die Abwehr funktioniert, vorne liegt noch was im Argen.« Am Samstag geht es nun zum TV Oberkirch

TuS Schutterwald – SG Muggensturm/Kuppenheim 27:25 (10:10)
Schutterwald
: Herrmann (bis 55.), F. Heuberger (ab 56.); Wöhrle, T. Heuberger 2, Weißer, Erlenwein 2, Möschle, Zipf 10, Baumann 7, Pilsitz 1, Seigel 4/3, Schöttler 1, Strosack, Heintz.
Muggensturm/Kuppenheim: Zaum (ab 54.), Treuer (bis 53.); Josenhans, Herbst 1, Gruttke, Unser 4, Hörth 2, Grieb 2, Hofmann 8/4, Welzer 1, Huber, Charles 5, Wagner, Milbich 2.
Disqualifikation: Wöhrle (3. Zeitstrafe/14.)

 

Quelle: Mittelbadische Presse
Autor: miqua
https://www.bo.de/sport/lokalsport/tus-schutterwald-viele-chancen-vergeben-aber-es-reichte


JUGEND DES TUS SCHUTTERWALD TRUMPFT AM ENDE AUF

Schon am Freitag war die A-Jugend des TuS Schutterwald nach München aufgebrochen. Gut erholt fuhr man dann am frühen Samstagnachmittag in Taufkirchen einen 32:24 (13:13)-Erfolg gegen die Handballakademie Bayern ein. Die Freude über den ersten Saisonsieg in der Jugend-Bundesliga relativierte Trainer Martin Heuberger aber sofort: »Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen.«

Zwar attestierte der Coach seinen Akteuren im Vergleich zum Heimauftakt gegen Konstanz (25:30) eine deutliche Steigerung, doch das Spiel war lange umkämpft. Erst beim 9:6 (18.) hatte sich der TuS, bei dem Dominic End und Kevin Heuberger hinten einen starken Innenblock stellten und Tobias Moser im Tor gut agierte, einen größeren Vorsprung herausgespielt. Doch beim 11:10 waren die Gastgeber wieder vorn, erkämpften ein 13:13 zur Pause. 

Und in der Pause wurde Martin Heuberger deutlich. »Die Heber und Dreher in der ersten Hälfte gehen nicht. So baust du den Gegner wieder auf anstatt die Führung auszubauen.«

Gastgeber auf 20:21 dran
In der zweiten Hälfte erhöhte sich dann aber die Schutterwälder Erfolgsquote, doch die Mannen aus dem Raum München ließen sich auch bei einem Drei-Tore-Rückstand nicht abschütteln und waren beim 20:21 (45.) wieder im Spiel.

Doch dann waren die Gastgeber am Ende – vor allem körperlich. Ein Ball nach dem anderen wurde den Schutterwäldern quasi in die Hände gespielt, und die nahmen die Geschenke dankend zur 26:20-Führung (52.) an, die noch auf 32:24 ausgebaut werden konnte. 

»Wichtig war, dass die Jungs gesehen haben, dass es auch in der Bundesliga geht«, so Heuberger, der mit seinem Team nun am Sonntag (16 Uhr) den VfL Günzburg erwartet. 

Bayern – Schutterwald 24:32 (13:13)
Schutterwald:
Moser 1, Klumpp; Hug 5, Friedrich 2, Mutschler, Fahner, Volk 2, Seigel, Meffle 2, Schmidt 2, Harter 7, End 8/1, Heuberger 3, Kern. 

 

Quelle: Mittelbadische Presse
Autor: miqua
https://www.bo.de/sport/lokalsport/jugend-des-tus-schutterwald-trumpft-am-ende-auf


ABSCHLUSSBERICHT ZUR VORBEREITUNG UNSERER B-JUGEND m

21 Einheiten in den ersten 6 Wochen, die Bilanz der am 12.06.18 mit der 1.Phase gestarteten Vorbereitung beim Schutterwälder Nachwuchs der männlichen B–Jugend liest sich mehr als ordentlich.

Wie bei allen anderen Mannschaften des TuS, waren auch die B–Jungs von der Sperr­ung der Mörburghalle betroffen. Dadurch wurde der Trainingsort öfter ins Schutter­wälder Stadion verlegt und intensiv an der Athletik gearbeitet.
Des Weiteren trainierte man in Altenheim auf dem Beachplatz für die Teilnahme beim 2. südbadischen Beachhandball–Turnier in Ottenheim. Dieses Turnier konnte gewon­nen werden und man darf sich somit südbadischer Beachhandball-Meister der B-männlich nennen.
Mitte Juli war der neue Hallenboden in der Mörburghalle fertig eingebaut. Man konnte endlich den Trainingsbetrieb wieder in die Halle verlegen und hier für die Schwer­punkte „Angriff“ und „Abwehr“ mit einigen Trainingsspielen die Vorbe­rei­tung in­ten­si­vieren. Bevor Ende Juli eine zweiwöchige Pause anstand, fuhren die Jungs mit Ihren Trainern Marco Schiemann und Gregor Roll nach Denzlingen und veranstalteten eine Team­building–Maßnahme beim Lasertag.
Ab Mitte August ging es dann mit Phase 2 in schweißtreibenden Trainingsstunden auf die Ziel­gerade der Saisonvorbereitung, die mit einem Trainingslager am letzten Ferien­wochenende in Balingen und der Teilnahme an einem 4er Turnier (TuS, Balingen, Remshalden und Hard aus Österreich) dort vor Ort ihren Höhepunkt finden sollte.

Am Freitagnachmittag fuhren wir dazu an der Mörburghalle Richtung Feriendorf Tier­ingen los. Dort angekommen, gab es sofort Abendbrot und danach bezogen wir erst einmal die Zim­mer. Nach einer Teambesprechung gingen wir anschließend direkt ins hauseigene Hallenbad.

Am Samstagmorgen fuhren wir in die Balinger Sparkassen-Arena, in der das Jugendturnier stattfand. Das erste Spiel gegen Balingen-Weilstetten konnten wir souverän mit einem sehr starken Auftritt der Mannschaft gewinnen. Nach einer zweistündigen Pause, spielten wir das zweite Spiel gegen Remshalden, die ihr erstes Spiel auch gewinnen konnten. Ein schweres Spiel, das wir letztendlich mit einem Tor Vorsprung gewinnen konnten. Nach einem Spiel Pause, spielten wir unser letztes Spiel gegen Hard. Die Österreicher bekamen aufgrund von Spielermangel zwei Spieler von Balingen-Weilstetten zur Verfügung gestellt. Ein von uns etwas unkonzentriertes Spiel, in dem wir mehrfach in Rückstand gerieten, konnten wir mit einem Tor wenige Sekunden vor Schluss, durch eine sehr starke kämpferische Leistung doch noch gewinnen. Somit schlossen wir das Turnier erfolgreich mit drei Siegen aus drei Spielen und dem ersten Platz ab.  Zur Belohnung ging es nach dem Turnier in eine nahegelegene Pizzeria. Nach dem Essen und einem Bad im Ferienlager, reflektierten wir das heutige Turnier in einer Teambesprechung noch einmal.

Am Sonntagmorgen fuhren wir an einen Stausee in der Nähe des Feriendorfes und machten ein paar Teambuilding Aufgaben. Das Highlight dabei war, in verschiedenen Teams, ein funktionstüchtiges Floß aus verschiedenen Materialien wie kleinere und größere Fahrzeugschläuche, Seile, Holzlatten und Bretter zu bauen. Nach dem Bau wurden die Flöße natürlich direkt getestet. Zur Belustigung aller, kenterte eins der Flöße. Anschließend begaben wir uns nach einem erfolgreichen und spaßigen Wochenende wieder auf den Heimweg.

Schlussendlich sind die B1 und B2 also gut vorbereitet und können in Ihre jeweiligen Saison mit den ersten Saisonspielen bei der JHA Baden bzw. der „zweiten“ der SG Ottenheim/Altenheim starten.

Bericht Noah Adam und Niklas Weber


HSG KONSTANZ EINEN TICK CLEVERER

Die Rückkehr in die Jugend-Bundesliga endete für den TuS Schutterwald mit einer Niederlage. 25:30 (13:13) hieß es am Ende für die männliche A-Jugend gegen die HSG Konstanz. »Verdient, die waren cleverer«, erkannte TuS-Trainer Martin Heuberger die Leistung des Gegners an.

Vor einer guten Kulisse von rund 300 Zuschauern brauchten die Schutterwälder, um ins Spiel zu finden. Der Gast aus Konstanz, der seine siebte von insgesamt acht Spielzeiten in der höchsten Jugend-Klasse bestreitet, begann selbstbewusst und übernahm gleich die Führung. Zwei, drei Tore lagen die Gäste stets in Front. Die Schutterwälder, die traditionell von der Wurfkraft Philipp Harters leben, hatten vor allem Probleme mit der Passgenauigkeit, während Konstanz schnörkellos und fast ohne Fehler agierte. »Wir haben einfach noch zu viele Schwankungen im Spiel«, bedauerte TuS-Trainer Martin Heuberger. So wurde im Angriff teilweise zu früh abgeschlossen, die Geduld fehlte vielfach.

Aus 10:12 wurde 13:12
Erst gegen Ende der ersten Hälfte spielten sich die Gastgeber frei, machten aus einem 10:12-Rückstand (20.) eine 13:12-Führung (28.). Konstanz konnte aber noch mal ausgleichen. Pech, dass TuS-Kreisläufer Max Schmidt quasi mit dem Pausenpfiff die erneute Führung an die Latte hämmerte.

In Durchgang zwei sollte die 14:13-Führung dann die einzige des TuS für den Rest des Spiels bleiben. Konstanz übernahm nun immer mehr die Initiative und hielt nahezu konstant eine Zwei-, Drei-Tore-Führung. »Wenn man gewinnen will, muss man die klaren Torchancen reinmachen«, haderte Martin Heuberger und gab zu: »Wir haben da fast nur noch reagiert statt agiert. Der unbedingte Willen, dieses Spiel noch zu drehen, hat mir gefehlt.« Zudem bekam Schutterwald den starken Gästekreisläufer Rohat Sahin (vom TSV Otmar St. Gallen gekommen) nicht unter Kontrolle. Am Ende hieß es 25:30.

Niederlage mit Lerneffekt
»Konstanz war einen Tick besser, einfach cleverer«, resümierte Martin Heuberger und dachte schon einen Schritt weiter. »Diese Niederlage muss ein Lerneffekt haben. Jetzt müssen wir uns entwickeln.«

Die nächste Gelegenheit ist am Sonntag (14 Uhr) bei der Handballakademie Bayern in Taufkirchen bei München.

Schutterwald – Konstanz 25:30 (13:13)
Schutterwald
: Klumpp (bis 51.), Rohrbeck (ab 52.); Hug 1, Friedrich, Fahner, Volk 1, Seigel 4, Meffle 1, Schmidt 2, Harter 9/3, End 3, Heuberger 2, Kern 2. 

Konstanz: Köster, Bammel; Kirschmann, Fehrenbach 6, Sauter 1, Berger, Wangler 6/3, Hafner 5, Duffner 1/1, Mastrocola 3, Schmidt, Sahin 4, Küchler 4/1.
Disqualifikation: Friedrich (3. Zeitstrafe/ 53.)

Quelle: Mittelbadische Presse
Autor: Michaela Quarti
Bild: www.handball-server.de
https://www.bo.de/sport/lokalsport/tus-schutterwald-hsg-konstanz-einen-tick-cleverer


DAS POTENZIAL NICHT GANZ AUSGESCHÖPFT

Den rauen Wind der Bundesliga bekamen die A-Jugendhandballerinnen des TuS Schutterwald bei tropischen Temperaturen in der Mörburghalle zweimal zu spüren. Am Samstag gab es einen 25:27-Niederlage gegen die SG BBM Bietigheim, am Sonntag musste man mit 28:31 der TG Bad Soden die Punkte überlassen.

»Das ist Bundesliga. Da spielen die besten 24 Mannschaften, die nicht im Lotto gewonnen haben, sondern sich die Liga spielerisch verdient haben. Deshalb ist es nach wie vor ein toller Erfolg, so weit gekommen zu sein«, versuchte TuS-Trainer Torsten Bressmer seine enttäuschten Spielerinnen zu trösten.

Am Samstag gegen den Nachwuchs von Frauen-Topteam SG BBM Bietigheim wurde die Überraschung in der ersten Viertelstunde verpasst. »Da waren wir überall, nur nicht auf dem Feld«, kritisierte Bressmer. Die groß gewachsenen Bietigheimerinnen hatte zunächst auch die Achse an den Kreis bei Schutterwald gut im Griff, somit war der TuS einer seiner stärksten Waffen beraubt. Über 8:3 (11.)  und 13:8 (21.) kamen die Gäste zu einer 16:12-Pausenführung. 

Chance gewittert
In Durchgang zwei führte Bietigheim bereits mit 22:17 (40.), ehe Schutterwalds Aufholjagd begann. Die TuS-Mädchen boten nun tollen Handball und witterten kurz vor Ende noch mal eine Chance, doch beim 24:26 (56.) wurde ein Gegenstoß vergeben. »Ist das ein Tor, bekommt Lisa Imhoff auch keine Zeitstrafe, und wir hätten vielleicht noch eine Chance«, so Bressmer im Nachhinein. Gleichwohl zollte der Coach Bietigheim für den 27:25-Sieg Respekt: »Man merkt, da spielen hochklassige junge Frauen, die auf die Bundesliga hintrainieren.«

Gestern gegen die TG Bad Soden, schwächer eingeschätzt als Bietigheim, lief nicht viel zusammen, konnten die Mädchen ihr Potenzial nicht ausschöpfen. »Das Spiel war schwierig, weil es viele Nerven gekostet hat«, resümierte Bressmer. Man ist einfach nicht in die Partie gekommen, und zusammen mit dem Kräfteverschleiß aus der umkämpften Begegnung vom Vortag war es kaum möglich, eigene Akzente zu setzen. Schon zur Pause lagen die Gastgeberinnen mit 11:17 in Rückstand, an Ende hieß es 28:31.

»Nicht mehr spritzig«
»Heute waren wir einfach nicht mehr spritzig genug,um eine Topleistung abzurufen«, bedauerte Bressmer und fügte erklärend hinzu: »In der Bundesliga muss man 100 Prozent über 60 Minuten abliefern. Das haben wir nicht hingebracht.«
Während es in der Bundesliga nun am 29. September mit dem Auswärtsspiel bei der TG Bad Soden weitergeht, starten die TuS-Mädels am 22. September in der BW-Oberliga mit dem Auswärtsspiel bei der JSG Neckarkocher.

Schutterwald – Bietigheim 25:27 (12:16)
Schutterwald:
Obert, Kimmig; Hodapp 1, Kaufmann 2/1, Mayer 1, Federau 2, Margull 11/4, Imhoff 4, Lipps 4, Thallner, Spangenberg. 

Bietigheim: Keller, Arno; Klopfer, Ann Kynast 7/1, Jooß 1, Alina Kynast 3/1, Symanzik 1, Hoefs 1, Karpf 3, Roith, Hege 7, Aurenz 4.

Schutterwald – Bad Soden 28:31 (11:17)
Schutterwald:
Obert, Kimmig; Hodapp, Kaufmann 4, Mayer 3, Federau 1, Margull 6, Imhoff 3, Lipps 11/5, Thallner, Spangenberg. 

Bad Soden: Ried, Löbig; Schultejans, Stölzel, Neumann 6/3, Petry, Leidner 2, Kohnagel 5, Büscher, Bucher 5, Günther, Pokoyski 7, Rochus 3, Özer 3/1.

Quelle: Mittelbadische Presse
Autor: Michaela Quarti
Bild: www.handball-server.de
https://www.bo.de/sport/lokalsport/tus-schutterwald-das-potenzial-nicht-ganz-ausgeschoepft


Foto: Wolfgang Künstle - Tanzende Schutterwälder im April nach dem Derbysieg gegen den HGW Hofweier.

VON DER KONKURRENZ IN DIE FAVORITENROLLE GEDRÄNGT

HANDBALL Südbadenliga (wk). So wirklich aussprechen will es keiner, allenfalls hinter vorgehaltener Hand wird in Schutterwald darüber gemunkelt: Nach drei verunglückten Relegationen in Folge wäre es Zeit für den Meistertitel. "Ich weiß nicht, ob es sinnvoll wäre, dies als Ziel einzufordern", sagt Trainer Nico Baumann, der seine Zweifel hegt: "Mir fehlt einfach die Breite im Kader. Wenn sich ein, zwei Spieler verletzen, kann es schnell richtig schwierig werden."

Das Personal
Noch hat die Runde nicht begonnen, und schon kämpfen drei Spieler um ihre Einsatzfähigkeit am 15. September: Andreas Bachmann, Fabian Huck und Christoph Baumann haben sich in der Vorbereitung verletzt, ob sie zum Rundenbeginn fit sein werden, lässt sich noch nicht abschätzen.
Wenn alle Spieler zur Verfügung stehen, davon ist Baumann überzeugt, ist der Kader stärker als im vergangenen Jahr. Felix Zipf heißt der Hoffnungsträger, der mit Drittligaerfahrung im Gepäck von der SG Köndringen-Teningen nach Schutterwald gewechselt ist. "Er ist ein Shooter, der auch mal einfache Tore werfen kann", hofft Baumann, der zusammen mit seinem Co Karl-Heinz Wolpert den TuS Schutterwald nun im zweiten Jahr trainiert. Ergänzt wird der Kader auch durch Steven Heinz, der bisher bei der TGS Pforzheim aktiv war, beruflich aber in der Ortenau gelandet ist. Bereits in der vergangenen Saison trainierte er phasenweise mit dem TuS, pendelte dann jedoch zurück in die Goldstadt, was ihm mittlerweile zu viel wurde. Mit Finn Weiser und Morris Strosack werden zwei junge Spieler an die erste Mannschaft herangeführt, um die Personaldecke zu verstärken.

Der Topfavorit
So wird der TuS Schutterwald von etlichen Ligakonkurrenten zum Topfavoriten gekürt, doch Baumann sieht auch den HGW Hofweier, den TuS Altenheim, den TuS Helmlingen und die SG Muggensturm/Kuppenheim vorne mit dabei. "Von Vorteil ist natürlich, dass kein Absteiger aus der Oberliga in der Südbadenliga gelandet ist", sagt der Schutterwälder Coach. "So haben wir keine Übermannschaft dabei. Nicht nur deshalb möchte Baumann in der kommenden Saison nicht schlechter abschneiden als in der vergangenen Runde.

Der Start
In den letzten Tagen vor dem Start gegen die SG Muggensturm/Kuppenheim will Baumann vor allen Dingen an der Stabilität der Abwehr feilen, die in der vergangenen Saison nicht immer überzeugen konnte. Bereits das Auftaktspiel könnte ein Wegweiser sein, der aufzeigt, wo die Sieben aus der Ortenau steht.

Zugänge: Felix Zipf (SG Köndringen/Teningen), Steven Heinz (TGS Pforzheim), Morris Strosack (2. Mannschaft), Finn Weiser (eigene Jugend).
Abgänge: Yannick Cesar (HSG Freiburg), Sascha Ehrler (TV Herbolzheim)
Kader-Tor: Raphael Herrmann, Felix Heuberger; Feld: Julian Seigel, Benjamin Schöttler, Steven Heinz, Finn Weiser, Tim Heuberger, Moritz Pilsitz, Max Möschle, Christoph Baumann, Andreas Bachmann, Fabian Huck, Rene Wöhrle, Timo Erlenwein, Felix Zipf, Philipp Harter, Bastian Huck, Morris Strosack
Trainer: Nico Baumann und Karlheinz Wolpert (2. Jahr).

Quelle: Badische Zeitung
Autor: Wolfang Künstle
Foto: Wolfgang Künstle
http://www.badische-zeitung.de/h-suedbadenliga/von-der-konkurrenz-in-die-favoritenrolle-gedraengt--156285705.html


Christoph Baumann - TuS Schutterwald - Die roten teufel der Ortenau

MIT HARTER ARBEIT ZUM COUP?

Dreimal in Folge Zweiter und jetzt der große Coup? »Ich sage nicht, dass dies unser absolutes Ziel ist. Wir haben eine gute Mannschaft, aber  andere auch«, gibt sich Nico Baumann, Trainer des TuS Schutterwald, vorsichtig. Mit der Rückkehr von Felix Zipf sind zwar Hoffnungen verbunden, doch schon zum Saisonstart muss improvisiert werden.

Vor einer Woche hat Nico Baumann lange überlegt, das Testspiel bei der SG Köndringen/Teningen abzusagen. Bedingt durch Urlaub und Verletzungen fehlten fünf Mann aus der Stammsechs. Der TuS hat dann doch gespielt und zweistellig verloren. Es war ein Test, der einerseits nichts über die Spielstärke der Schutterwälder verrät, andererseits für das Selbstbewusstsein Gift war. »Ich hatte zumindest gehofft, dass die Körpersprache eine andere ist«, war der Coach überhaupt nicht zufrieden, nahm das Ergebnis aber sportlich: »Es hat uns geerdet und gezeigt, dass wir uns alles hart erarbeiten müssen.«

Bachmann, Huck und Baumann verletzt
Nach einem ansehnlichen Start in die Vorbereitung, »sieht es momentan nicht wirklich gut aus«, gibt Baumann zu. Andreas Bachmann hat wegen einer Wadenverletzung ein vierwöchiges Sportverbot erhalten – zum ersten Spiel am 15. September zu Hause gegen die SG Muggensturm/Kuppenheim wird es nichts mit einem Einsatz. Fabian Huck (Außenbänder gerissen) hat die Hoffnung dagegen noch nicht aufgegeben, hinter Christoph Baumann blinkt ein dickes Fragezeichen auf. Nach einer Absplitterung im Finger steht eine mehrwöchige Pause im Raum.

Die Verletzungen von gleich drei Leistungsträgern trüben etwas die gute Stimmung, denn klar ist auch: Sind alle Akteure einsatzbereit, ist der TuS Schutterwald ein heißer Kandidat auf den Meistertitel.

Felix Zipf gleich in der Leaderrolle
Dafür hat nicht zuletzt die Rückkehr von Felix Zipf gesorgt. Der 27-Jährige, acht Jahre lang absoluter Leistungsträger im rechten Rückraum in der 3. Liga (Balingen II, Köndringen/Teningen), war vor elf Jahren mit der B-Jugend des TuS Schutterwald deutscher Meister geworden und ist nun zurückgekehrt – auch weil er den Berufseinstieg zu meistern hat. Der gebürtige Ichenheimer hat gleich die Leaderrolle übernommen. »Felix ist sportlich wie menschlich eine enorme Verstärkung. Auch im Training sieht man, wie er die Jungen unterstützt«, freut sich Baumann. 

Steven Heintz kommt aus Pforzheim
Neuzugang Nummer zwei ist Steven Heintz, der auch schon im Drittligakader der TGS Pforzheim stand, aber mehr in der »Zweiten« spielte. Ihn hat es vor einiger Zeit beruflich in die Ortenau verschlagen. Deshalb trainierte der Linksaußen schon vergangene Saison in Schutterwald mit und fuhr am Wochenende zu den Spielen in die Heimat. Eine unbefriedigende Situation, sodass er sich nun zum Wechsel entschieden hat. Der 26-Jährige ist auch eine Alternative auf Rechtsaußen, zumal Philipp Harter wegen Parallel-Einsätzen in der Jugend-Bundesliga nicht immer spielen kann.  

Neu im Kader, dem bekanntlich Sascha Ehrler (TV Herbolzheim) und Yannick Cesar (HSG Freiburg) nicht mehr angehören, sind zudem die Nachwuchsleute Morris Strosack aus der zweiten Mannschaft und Finn Weiser aus der Jugend. 

Saisonstart schwerer
Während die Konkurrenz den TuS Schutterwald in die Favoritenrolle drängt, gibt sich Nico Baumann vorsichtig: »Wir haben ja bereits in der Vorbereitung gemerkt, dass nicht alles glänzt und wir schon am ersten Spieltag improvisieren müssen.« Viel hängt wohl davon ab, wie man in die Saison kommt. Und da steht ein weitaus schwierigeres Auftakprogramm an als noch vor einem Jahr. Zudem erinnert Baumann, dass man die vergangene Spielzeit zwar auf Rang zwei abgeschlossen habe, »wir sind aber nicht vorneweg marschiert. Hinter uns war es knapp.« Und Mannschaften wie Hofweier oder Altenheim erwartet er zumindest auf Augenhöhe mit der eigenen.

Der Kader
Tor: Raphael Herrmann, Felix Heuberger.

Feld: Julian Seigel, Ben Schöttler, Steven Heintz, Finn Weiser, Tim Heuberger, Moritz Pilsitz, Max Möschle, Christoph Baumann, Andreas Bachmann, Fabian Huck, Rene Wöhrle, Timo Erlenwein, Felix Zipf, Philipp Harter, Morris Strosack.
Trainer: Nico Baumann; Co-Trainer: Karlheinz Wolpert; Torwart-Trainer: Hans Schley.
Zugänge: Felix Zipf (SG Köndringen/Teningen), Steven Heintz (TGS Pforzheim), Morris Strosack (2. Mannschaft), Finn Weiser (eigene Jugend).
Abgänge: Yannick Cesar (HSG Freiburg), Sascha Ehrler (TV Herbolzheim).

 

Quelle: Mittelbadische Presse
Autor: miqua
https://www.bo.de/sport/lokalsport/tus-schutterwald-mit-harter-arbeit-zum-coup


TuS Schutterwald - Martin Heuberger Jugendbundesliga 2018/19

HEUBERGER GEGEN GEPLANTE REDUZIERUNG DER JUGEND-BUNDESLIGA

Die Mitglieder des Jugendspielausschusses des Deutschen Handballbundes (DHB) um den Vorsitzenden Carsten Korte planen eine Reduzierung der Staffeln und damit der Zahl der Mannschaften der Jugend-Bundesliga der männlichen A-Jugend.

Aktuell spielen 48 Mannschaften in vier Staffeln. Absicht der Mitglieder des Jugendspielausschusses ist, die Liga »drastisch zu verschlanken; nämlich auf zwei Staffeln mit jeweils zehn Mannschaften« (O-Ton Korte) – bei gleichzeitiger Einführung der Jugend-Bundesliga der männlichen B-Jugend.

Ein Erfolgsmodell
»Die Jugend-Bundesliga ist ein Erfolgsmodell, das wir gerne auch weiter in die Breite streuen wollen. Wenn wir in der A-Jugend drastisch verkürzen, macht es Sinn, das Modell auf die B-Jugend zu übertragen; vorzugsweise mit sechs Staffeln mit jeweils acht Mannschaften, weil die Jahrgänge stark belastet sind«, so Korte. Der Westfale spricht vom Deutschland-Cup, Sichtungen und Landesverbandsmaßnahmen. Die Mitglieder des Jugendspielausschusses seien sich bewusst, dass »wir die Leute mit etwas ganz Neuem konfrontieren«. Die Beschlussfassung im Bundesrat könnte im Herbst erfolgen; eine Umsetzung zur Saison 2019/2020.

Basis vergessen
Von der Basis kommt deutliche Kritik an diesem Vorhaben, auch vom ehemaligen Bundestrainer Martin Heuberger, aktuell Coach der A-Jugend des TuS Schutterwald. »Die Jugend-Bundesliga schaffen dann nur noch Vereine mit professionellen Strukturen«, ist der langjährige Trainer der deutschen Juniorennationalmannschaft, in dessen Amtszeit der DHB international seine erfolgreichste Nachwuchszeit erlebte, überzeugt und kritisiert: »Die wollen nur noch die absolute Spitze fördern, vergessen aber, dass das ohne die Arbeit an der Basis nicht geht.«

 

Quelle: Mittelbadische Presse
Autor: miqua
https://www.bo.de/sport/lokalsport/heuberger-gegen-geplante-reduzierung-der-jugend-bundesliga


Intern. Turniersieg in der Schweiz durch - Handball Jugendbundesligist TuS Schutterwald

A-JUGEND MÄNNLICH BEREITET SICH IM „LUFTSCHUTZBUNKER“ AUF KOMMENDE BUNDESLIGA-SAISION VOR

Intern. Turniersieg in der Schweiz durch - Handball Jugendbundesligist TuS Schutterwald

Vergangenes Wochenende siegten die jungen roten Teufel des TuS Schutterwald beim international hochkarätig besetzten Handballturnier in Crissier (bei Lausanne / Schweiz). Insgesamt acht Mannschaften kämpften im Salle Omnisport de Marcolet in der zehnten Auflage des Superlimax-Turniers 2018. Hierbei mussten sich die TuS-Junioren zwei Handball-Bundesligisten aus Melsungen und Hüttenberg (je Region Mitte), sowie fünf weiteren Mannschaften aus der Schweiz und Frankreich messen, welche dort ebenfalls je in der höchsten Jugendliga spielen.

Fast vollzählig reiste das Team um Trainer Martin Heuberger in Lausanne an, wobei einige der Spieler einerseits den Urlaub unterbrachen, und eigenständig direkt aus der Ferne an-, u. abreisten bzw. den Sommerurlaub gar kürzten, um die Teilnahme am Vorbereitungsturnier sicherzustellen. Schon hier zeigt sich, dass sich die Jungs der wichtigen Mission „Bundesliga 2018/19“ bewusst sind; so Heuberger.

Neben der sportlichen Attraktivität und einem Feinschliff konnte die Mannschaft nunmehr in der Endphase der Vorbereitung auch noch die Kameradschaft und den Teamgeist fördern. Hierzu diente nicht zuletzt die „abenteuerliche“ Unterkunft, welche der Gastgeber im hochpreisigen Lausanne alternativ anbot. Nichts Geringeres als ein echter Schweizer Luftschutzbunker mit Matratzenlager auf engstem Raum diente als Übernachtungsmöglichkeit, was nach langer Anreise + Regenerationswunsch eher als kritische Wahl zu betrachten war. Dennoch; eine Geschichte fürs Leben und kein Leistungsabtrag, was das abschließende Abschneiden im Turnier zeigen sollte.

Aus sportlicher Sicht begann das Event am Samstagvormittag mit den Gruppenspielen. Während der TuS im ersten Spiel die Valence Handball (F) mit 14:17 besiegte, musste im folgenden Match gegen die MT Melsungen (D) eine Punkteteilung akzeptiert werden (17:17). Im dritten Gruppenspiel am späten Abend bezwang man dann mit Tages-Bestleistung die Mannschaft Lake Side / Wacker Thun (CH). Nach einem Endspurt von 5 Toren in Folge zum 17:12 sicherte man sich den Gruppensieg mit 5:1 Punkten.

In der zweiten Gruppe zeigte sich die TV 05/07 Hüttenberg (D) als Gruppensieger, welche das Team BSV Future Bern (CH) auf den zweiten Platz verwies. Die Schweizer waren folglich der Halbfinal-Gegner des TuS am Sonntagvormittag. Zu dieser Anpfiffzeit schien das Team um Trainergespann Heuberger/Volk jedoch noch nicht auf den Punkt konzentriert, und konnte sich erst nach einem Zwischenstand von 10:10 bessern, und die Berner mit 19:24 besiegen.  Im zweiten Halbfinale siegte Hüttenberg (D) erwartungsgemäß mit 21:14 gegen Lake Side / Wacker Thun (CH).

Somit gab es abschließend ein deutsches Finale zwischen Hüttenberg und Schutterwald. Die zwei stärksten Teams des Turniers boten sich einen harten Kampf in welchem der TuS jedoch besser vorbereitet war und von Beginn an druckvoll agierte. Über Zwischenstände v. 1:0 – 7:7 – 10:8 – 19:14 war der Sieg mit 26:20 verdient. Taktisch gut aufgestellt und die Vorgaben dementsprechend umgesetzt konnten die Jungs mit großem Jubel den Siegerpokal entgegen nehmen. Die Rückreise in den 300 km entfernten Schwarzwald endete gegen 23 Uhr in Schutterwald.

Eine gelungene Sache auf hohem Niveau, wo Heuberger nochmals einige Tests fahren und Erkenntnisse sammeln konnte. Erfreut zeigen sich die Trainer über die erkennbare Weiterentwicklung des Teams.
In den restlichen zwei Wochen der Vorbereitung stehen noch weitere Trainings und Testspiele an, bevor es dann am 08.09. mit der Bundesliga-Saison gegen die HSG Konstanz beginnen wird.

Der TuS und die Jungs freuen sich auf zahlreiche Besucher!

Bericht: HaKe


Vorbereitung A-Mädchen - TuS Schutterwald

VORBEREITUNG FÜR "MISSION BUNDESLIGA"

Nachdem der Qualifikationsmarathon endlich ein Ende gefunden hatte und wir alle die Pause mehr als genossen haben, startete dann doch wieder recht schnell die Vorbereitung. Neben Laufen, Kraft und Ausdauer sahen wir in der ersten Vorbereitungsphase eher selten den Ball… und wenn dann war es ein Medizinball. So war sehr ungewiss wie wir uns in den ersten Testspielen schlagen werden, doch das Ergebnis konnte sich sehen lassen!
Gegen den Drittligisten Freiburg konnte man trotz wenig Personal gut aufspielen und mit schönen Kombinationen begeistern. Hierbei auch nochmal ein Dank an die HSG, mit der man zwei super schöne, lehrreiche und intensive Tage verbrachte! Und auch das zweite Testspiel gegen Oberliga-Absteiger Ottenheim lässt für die zukünftigen Aufgaben hoffen. Die Grundlagen wurden gelegt… nun kommt die Gorilla CrossFit Box. Auch wir dürfen uns in die Reihe der Gequälten einreihen, wissen aber dafür nach jeder Einheit, was wir geleistet haben! Teil 2 beginnt nun endlich mit mehr Ball, Koordination und Taktik um den Feinschliff für die Saison zu legen! Die Mannschaft zieht super mit, um für die lange Saison bereit zu sein und die Zuschauer begeistern zu können.